Beiträge von knabbermoehre

    Echt du machst bisher einfach so alleine Yoga drauf los ohne Anleitung?

    Also ich geh im Schnitt 1x/Woche zu einer Yogalehrerin. Was ich dort lerne und mir gefällt, mache ich daheim nach. Also ganz ohne Anleitung mach ich es nicht =) 90min schaff ich bei weitem nicht aber 30-45min bekomm ich meist hin.

    Meine Yogalehrerin bietet auch Pilates an und weil ich wegen meinen Schichten nicht zu festen Terminen kann, gehe ich auch manchmal mit zum Pilates. Deswegen ist mein Programm daheim irgendwas zwischen Yoga und Pilates (Yogilates :lol: ).
    Ich mach das ja hauptsächlichen wegen meinen Rückenschmerzen und dafür wäre Pilates eigentlich eher geeignet aber Yoga gefällt mir vom Aufbau her besser: Entspannung - Übungen - Tiefenentspannung. Beim Pilates ist das so: reinkommen, loslegen, fertig und heim gehts. :hust:
    Und es stimmt, die Atmosphäre beim Yoga ist toll. Finds immer genial wenn es draußen kühl ist und die Fußbodenheizung an ist, dazu blingbling-Musik, Aromakerzen und Klangschalen. :herzen1:

    Ich habe zb lange die Vorstellung damit verknüpft, dass ich dem Hund gegenüber besonders selbstbewusst auftreten muss, um die Dinge zu klären

    ganz so verkehrt ist diese Annahme aber nicht. Geh ich zu zaghaft in Situationen ist das meist eher kontraproduktiv. Wie oft sieht man Halter, die ihre Hunde total ängstlich und unsicher irgendwo vorbei führen....Hundi hängt derweil tobend in der Leine.
    Sag ich mir selber los geht's dadurch, strahle ich das auch aus und das gibt einem Hund mehr Sicherheit als wenn ich zitternd die Leine halte und vor mich hin bete hoffentlich geht es gut.

    Für noch bedeutet "Ich regel das" dass ich Situationen unter Kontrolle hab und mein Hund sich im Hintergrund hält weil er weiß dass ich mich kümmere. Wichtig ist mir auch: Ich bin für meinen meinem Hund immer gleich, ein Nein bleibt ein Nein. So bin ich für ihn einschätzbar und er kann mir Vertrauen schenken - Vetrauen dass ich das eben regel und ihn dazu nicht brauche. Geht es immer drunter und drüber schürt das Unsicherheit.

    Pepper hasst zB Kinder. Kommen uns auf dem Weg welche entgegen, weiche ich entweder aus, fordere ein Kommando um ihn auf mich zu fixieren etc. Würde ich ihn einfach so laufen lassen, würde er Angst vor den Kindern bekommen und diese dann anknurren oder anderweitig reagieren.

    Auch in andere Situationen lass ich ihn nicht einfach so reinlaufen, geht am Ende eh schief und frustet irgendwann. Ich reagiere also bevor er agiert (Was jetzt nicht heißen soll dass er gar nix allein regeln darf)

    Kurzum: ich biete ihm einen sicheren Rahmen indem er einfach nur Hund sein darf.

    wenn einem ein Sport nicht gut tut (ich nenn Yoga jetzt einfach mal Sport), dann sollte man es auch lassen. Der Körper gibt ja seine Warnsignale dass etwas nicht ok ist. :ka:

    Fakt ist: der Hund hat zugepackt. Egal welche Hintergründe das geht -auch für einen Hund mit enormen Schutztrieb- überhaupt nicht. Da hat die Halterin einfach nur versagt. Egal wie sie sich jetzt versucht rechtfertigten sowas darf nicht passieren, soweit muss ich meine Hunde unter Kontrolle haben und lesen können.