Mensch, das mit dem Pöbeln an der Leine nervt mich mittlerweile schon gehörig. Pia macht sich steif wenn sie einen anderen Hund sieht, fixiert und wenn es blöd läuft bekomm ich sie vom Weg nicht runter. Ab und an klappt es, dass ich mit ihr ausweiche und sie ablenken kann. Aber bei weitem nicht immer und ich erkenne kein Muster. Zwischenzeitlich sind wir auch einer Gruppe mit drei kleinen Hunden begegnet da war sie nur interessiert. Hunde die sie kennt und mag (was ja aber noch nicht viele sind) sind in Ordnung und werden freudig begrüßt.
Mir hilft es, wenn ich mir nicht sage "mein Hund pöbelt" sondern "er hat grad ein Problem mit Situation x und kann es für sich nicht anders lösen, als keiffend in der Leine zu hängen". (Angst vor) Artgenossen war hier ja von Anfang an ein Thema, scheinbar hat er im Shelter mal was richtig Doofes erlebt...dazu hat er recht früh festgestellt, dass der Weg nach vorn eben seine Lösung ist. Mittlerweile habe ich da seine Muster/Trigger herausgefunden, daran wird trainiert und wir kommen im Alltag gut klar.
Eure Hündin ist ja noch nicht lange bei euch...vielleicht prasselt da (zu) viel auf sie ein sodass teils wahllos jeder mal zum Auslöser werden kann. zB wenn mein Jungspund drüber ist, wufft er auch gern mal Radfahrer an, die sonst nie Thema sind.
Auf die Hundewiese trau ich mich noch gar nicht wenn da andere sind. Vor allem weil sie sich als reichlich Dominat zeigt. Die Malidame von oben wird genauso häufig freudig begrüßt wie das sie von Pia erstmal angemacht wird bis dann doch gespielt wird.
Woran machst du Dominanz fest? Hundewiese würde ich mit einem Hund, der Tendenzen zu Artgenossenproblemen hat, eh meiden, am Ende verkackst du dir deinen Hund damit richtig
Lieber ausgewählter Kontakt zu passenden älteren Hunden und wenns nur mal 5min mit Nachbars Lumpi gemeinsam ruhig die Straße entlang laufen ist...davon lernt Hund mehr als auf ner Hundewiese.