Zum Thema Kastration....machen eure TÄ das ohne medizinische Indikation? "Nur" weil der Hund leidet, ist das ja nicht gleich ein medizinischer Grund wie zB ständige Schniepentzündungen... Sicherlich kann man es immer irgendwie begründen aber:
Eine Bekannte von uns ist beim gleichen TA wie wir und hat dieses mal gefragt. Ihr Rüde ist auch immer arg verliebt. Er frisst dann tagelang nichts, will nur raus auf Pirsch gehen und daheim liegt er wie neben sich stehend nur herum. An irgendein Training ist da gar nicht zu denken. So richtig Freude haben da weder Hund noch Halter.
Der TA meinte, er sehe da keinen medizinischen Grund für eine Kastra, sie solle es mit Training und Struktur versuchen.... aber mittlerweile ist hier eine hohe Hundedichte, da ist ständig jemand läufig oder ein andere potenter Rüde kommt um die Ecke. Da lebt es sich für einen Kastraten entspannter. Rein aus egoistischen Gründen holt man sich ja auch einen Hund zum Gassi gehen, ggf einen Sport zusammen machen, zusammen Spaß haben...aber wenn das nicht geht weil der Hund so hormongebeutelt ist, ist das so für beide doof. Es bedeutet ja auch nicht dass man sich seinen Hund passend operieren lässt aber wenn es für ihn dadurch leichter wird?!
Mein vorheriger Rüde war auch so ein hypersexuelles Wesen....für ihn war die Kastration ein Segen. Er war zwar dennoch noch interessiert an der Weiberwelt aber bei Weitem nicht mehr so extrem wie davor.