Beiträge von Stachelschnecke

    Ich freu mich wirklich total auf das Buch!


    Und... *seufz*
    'Das geraubte Leben des Waisen Jun Do' hab ich erstmal abgebrochen. Total interessantes Thema, wirklich, auch nicht schlecht geschrieben... aber ich hab gerade null Bock auf das Buch. Es läuft mir ja nicht weg, es wird sicher auch die richtige Zeit dafür kommen. Was ich stattdessen anfangen soll, weiß ich aber auch noch nicht so recht. :roll:
    Ist echt ein mieser Lesemonat bei mir, hab eigentlich mehr getrödelt als gelesen.

    Keine einzige Stimme fürs Lazaruskind, ich bin getroffen. :lol:
    Ihr wisst ja nicht was euch entgeht, püh.

    Also... es sieht ja aktuell recht eindeutig aus. Da @Monstertier es aber nicht müde wird 'Skinned' zu empfehlen, hab ich jetzt kapituliert und es mir bei TT geordert. Mag momentan sehr gerne Jugendbücher und freu mich drauf. Und auch noch eine Trilogie... Folter für ein Reihenopfer wie mich. :roll:

    Danke an die liebe @Stachelschnecke für „Hex“. Heute angekommen.
    Hatt‘ ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm.. das lese ich direkt nach Rabenfrauen. Dann können wir ja tauschen. ;)

    Ich bin sehr gespannt auf deine Meinung! Lass dir Zeit. Würde es dir etwas ausmachen das Buch, nachdem du fertig bist, an @DjaGin zu schicken? Sie wollte sich da auch gerne anhängen und hatte Interesse an 'Hex' bekundet. =) Wenn es dir sehr gut gefällt und du es gerne behalten würdest hab ich aber kein Problem damit, wenn es danach wieder zu dir zurückkehrt. :gut:

    Ach quatsch, das wird bestimmt gar nicht so schlimm!
    Dass du das überhaupt schaffst das nicht auszuprobieren, mein inneres Kind würde mich sofort da rauf treiben. :hust:


    Heute habe ich endlich meinen Bienenstand abgesperrt, da werde ich auch nicht rasenmähen. Die Mädels reagieren ziemlich ungehalten auf Erschütterungen direkt an ihrer Heimstatt. Außerdem kann Madame Malin jetzt nicht mehr ihren Rüssel ans Einflugloch halten. :roll:
    Und: Bei mir ist alles angegangen was ich gepflanzt habe, die Aronia blüht sogar, ebenso wie die Blaubeeren. Ob es da dieses Jahr sogar schon ein oder zwei Beeren zu bewundern gibt?
    Selbst der Bienenbaum den ich ja erst im März gepflanzt habe, bekommt Blätter. Hat mich sehr gefreut, dass der auch sofort angegangen ist.
    Der Senseneinsatz ist bei mir auch schon erledigt, Tor ist wieder frei und nutzbar. Sonstige Brennnesseln lasse ich stehen.

    Schafe darf ich nicht, hab ich gefragt... außerdem ist das keine gute Idee, Malin wäre nur noch mit dem Beseitigen der Köttel beschäftigt.
    Im Herbst will ich zusehen, so ein Aufsitzteil im Schlussverkauf zu erstehen. Aber diesen Sommer muss es noch so gehen!

    ... es wird auch nicht gerade einfacher durch die ganzen Wühlmauselöcher. :muede:

    Ich darf morgen ran, ähnliche Fläche. Und wenn ich ehrlich bin, ich habe jetzt schon keine Lust mehr. :lol: :headbash:
    Das Gras ist in den letzten Tagen aber auch geschossen, irre.

    Wie geht's dir? Sind die Arme noch dran?


    Morgen kommt wohl meine neue Königin an- bin mal gespannt, wie sowas verschickt wird.

    Von den Rindern, mit denen sie in ihrem Sozialverband zusammeleben, lassen sie sich in Sachen Herdenschutz nix "sagen".
    Und das ist für "herdenlose" HSH in Privathand, bzw. deren Halter für mich das grösste Problem, wie Du es auch schreibst, dass die HSH eben nicht den Eindruck bekommen dürfen, dass der HH ihr Schutzbefohlener ist.

    Das ist es, auf den Punkt gebracht. Ist ja auch eigentlich ganz logisch- von jemandem, den ich für schützenswert halte, um den ich mich kümmern muss, lasse ich mir natürlich nichts bzgl. meines Führungsstils erzählen. Und da beißt sich die Katze dann in den Schwanz- fange ich dann an, mit irgendwelchen merkwürdigen Theorien und dem Alphawolf- Gequatsche oder versuche beim HSH gar eine Unsitte wie den Rückenwurf, mache ich mich in dessen Augen nur noch mehr lächerlich und bestätige, dass ich weder Vertrauen noch Respekt verdiene sondern vollkommen irre bin (im besten Fall. Im schlechtesten Fall versteht der Hund es so, dass ich ihn in seiner körperlichen Unversehrtheit bedrohe). Jedenfalls niemand, von dem man sich gerne was sagen lässt. Ich schätze auch mal das ist das, was ich immer empfinde, wenn ich im Bezug auf meinen Hund von 'Partnerschaft' spreche. Wir müssen uns aus ihrer Sicht auf der gleichen Ebene befinden, sonst klappt es nicht.

    Würden mehr Menschen diese Mechanismen durchschauen gäbe es nicht so viele Schwierigkeiten mit Herdenschutzhunden in Privathand.

    Mein Hund bringt das alles mit.

    Schutztrieb
    Wachtrieb
    territoriales Verhalten
    andere Ressourcenverteidigung

    Im Grunde ist das alles Ausdruck der selben Sache, nicht umsonst gehen diese Dinge meistens Hand in Hand. Im Grunde verteidigt der Hund bei allem Ressourcen, nur die Ressourcen an sich unterscheiden sich.
    Dennoch ist es sicher rassenabhängig, wie sich das äußert.

    Mein Herdi benimmt sich auf Plätzen die sie für ihre Ressource hält, gänzlich anders als auf fremden Gelände. Ich kann allerdings garantieren dass mein Hund nur ein paar Minuten braucht, um ein Grundstück, auf dem man sich befindet, als ihres anzusehen. Zehn Minuten im Garten eines Freundes, und sie fängt an am Zaun zu patrouillieren. Sie hat auch ganz feine Antennen für Begrenzungen, durch die sie ihre imaginäre 'meins' Linie ziehen kann. Ein Bach, eine Hecke, ein Zaun, ein Weg.
    Zum Beispiel: Mein Garten ist an einer Seite nur durch eine Hecke begrenzt, die im Sommer dicht ist, aber jetzt im Frühjahr nicht. Die Löcher sind so groß, dass sie da bequem durchpassen würde. Würde sie aber nie tun. Wenn auf der anderen Seite der Hecke Fremde kommen, werden die zwar mit Getöse bis zum Ende des Grundstücks begleitet und sie zeigt Präsenz und versucht die Fremden zu vertreiben, aber sie würde nie durch die Hecke gehen und drauf springen. Weil der Weg da draußen nicht zu ihr gehört und sie daher auch nicht interessiert. Es geht auch nicht darum, dass sie den Fremden nicht leiden könnte- gehe ich mit ihr aus dem Tor und treffe den Menschen dann drei Meter weiter (aber eben außerhalb), ist sie freundlich interessiert. Ebenso, wenn ich denjenigen reinlasse.

    Allerdings, es ist wie @Chris2406 beschreibt, und wie es auch in dem Video zu sehen ist- sie greift nicht an. Sie bleibt immer zwei Meter vor dem Reiz stehen und verbellt, versucht zu drängeln oder sich dazwischen zu schieben. Aber sie geht nicht drauf. Und sobald ich entweder neben ihr stehe oder derjenige ihr den Rücken zudreht und geht, ist sie still. Sie beobachtet ihn dann zwar mit Argusaugen bis er verschwunden ist, aber sie läuft nicht hinterher. Was sie tun würde, wenn jemand nicht auf ihre Drohungen reagiert- keine Ahnung. Ich vermute, in allerletzter Konsequenz würde sie dann schon nach vorne gehen. Aber soweit kommt es hier natürlich nicht, das muss ich nicht ausprobieren.

    Schutztrieb im Alltag... ja. Aber der äußert sich nur, wenn sie das Gefühl hat, es wäre nötig. Das heißt konkret wenn jemand sie führt, den sie für schwach hält und der es erlaubt, als Ressource betrachtet zu werden. Das ist bei meinem Exmann so, da wird sie schon giftig manchmal bei fremden Hunden oder erregten Menschen. Dieses Verhalten zeigt sie bei mir nicht, da ist es eher so ein 'du machst das schon' Verhalten. Manchmal versucht sie es mich als Ressource zu betrachten, aber das unterbinde ich, weil ich die Auswüchse nicht mag (am liebsten hätte sie es dann, wenn man keine anderen Hunde mehr streichelt, fremden Menschen nicht zu nahe kommt, der Platz auf dem Sofa ihr alleine gehört und Co.). Wenn ich erlaube dass sie mich als Ressource betrachtet erlaube ich auch, dass sie mit mir so umgeht, wie sie es als richtig erachtet.

    Und ich möchte salopp gesagt kein Tennisball sein, sondern ein Hundeführer, vor dem sie Respekt hat.
    Und damit habe ich Ruhe und kann ein Leben mit einem sehr ressourcenorientierten Hund führen, das einfach nur entspannt ist. Sie nennt genug Ressourcen ihr eigen und darf die auch schützen, da muss ich nicht dazu gehören.