Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich fand es nicht eine Sekunde langweilig.
Beiträge von Stachelschnecke
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Wäre Atkinsons "Die Unvollendete" magischer Realismus?
So oder so: Ich bin zwar erst bei etwas über dem ersten Drittel - aber bislang bin ich absolut verliebt in dieses brillante Buch
Ich finde es einfach phänomenal. Freue mich schon auf viel Lesezeit am Wochenende.Ich würde sagen ja.

Und ich verstehe dich gut, ich fand das Buch ebenfalls vollkommen spitze.
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Ja na sicher ist das in Ordnung. Hauptsache gelesen, ob du das Buch schon kennst oder nicht ist irrelevant.

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Hinter dem Regenbogen , Nadia Hashimi
Oh wie klasse, noch ein Nadia Hashimi Fan.

Kennst du ihr neuestes Buch? 'Das Licht von vierzig Monden'? Auch sehr zu empfehlen. -
Welches Handy/System hast du denn?
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Dann hier noch ein paar Inspirationen für Fans des magischen Realismus:
Vieles von Haruki Murakami (zum Beispiel 'Kafka am Strand')
Kafka- die Verwandlung
Jonathan Safran Foer- Alles ist erleuchtet
Gabriel Garcia Marquez- Hundert Jahre Einsamkeit
Marlen Haushofer- die Wand
Carlos Ruiz Zafon- der Schatten des Windes und Marina
Harry Mulisch- die Entdeckung des Himmels
Kai Meyer- das Buch von Eden
John Updike- die Hexen von Eastwick
Günther Grass- der Butt+ die Blechtrommel
Alles von Alice Hoffman
Jose Saramago- die Stadt der Blinden
Max Porter- Lanny (extrem besonders, muss ich echt nochmal lesen- gebunden auch wirklich was für bibliophile)
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Könnte das 'die dreizehnte Geschichte' gewesen sein?
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Das was du beschreibst ist eben genau das Genre magischer Realismus. Isabel Allendes Geisterhaus wäre auch ein klassisches Beispiel dafür. Wobei das Schneemädchen schon hart an der Grenze zum Märchen ist.
Also ja: Eigentlich befinden wir uns in der Realität, in der Welt wie wir sie kennen. Aber irgendwie gibt es dann doch scheinbar übersinnliche Elemente darin, die sich sicher auch irgendwie logisch erklären lassen aber auch die mystische Komponente zulassen. Auch Bücher an die man auf den ersten Blick nicht unbedingt denken würde können da rein- wie z.B. das Parfum von Süßkind, Chocolat oder ähnliches.
Der Hauch des Zauberhaften.Ich kann da gerne noch ein paar Beispiele zusammen suchen.
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Das hilft auf jeden Fall schonmal, danke dir.

Falls es hier sonst niemand kennt, werde ich ihm wohl einfach mal eine Chance geben, es klingt nämlich sehr spannend.
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Kennt eigentlich eine der Fantasyleserinnen hier zufällig 'die Lügen des Locke Lamora' von Scott Lynch?
Ich schäle für mich immer weiter heraus, was mir in dem Genre so gefällt und was nicht. Fazit bisher: High Fantasy ist selten meines. Sobald es in komplett fremde Welten geht wo alles phantastisch ist und einen an jeder Ecke Elfen und Zwerge anspringen, find ich es überladen (einige wenige Ausnahmen bestätigen die Regel). Wohl fühle ich mich allerdings beim magischen Realismus oder auch (so heißt das wohl) in der Urban Fantasy. Oben genanntes Werk gehört da wohl zu. Gibt es Meinungen dazu? Oder überhaupt Tipps, welche Autoren ich mir da noch anschauen könnte?