Hier hängt es vom Hund ab.
Öri (geschätzt 5 Jahre) will in der Regel nicht länger als 1-2 km am Tag spazieren gehen. Die ist eine absolute Schnüffel- Bummlerin und sieht keinen Sinn im Strecke machen. Sie zieht es vor, im Garten in der Sonne zu grillen oder sich in eine Decke einzukuscheln oder auf dem Sofa zu schmusen. Ab ca. 2km streikt sie dann auch und versucht nur noch, nach Hause zu kommen. Sie bekommt abends ihre Bummelrunde, wo ich mich dann nach ihr richte.
Koali (3 Jahre) läuft jeden Morgen mit mir die 8km Runde (immer mal wieder abgewandelt). Dadurch, dass ich aber Höhenmeter mache, wirkt es für mich immer mehr. Er würde das weder brauchen noch einfordern- aber mir macht es Spaß und er macht gerne mit. Er ist auch mein Wanderpartner bei größeren Sachen am Wochenende oder so, und im Winter soll er auch zum Langlaufski mitkommen.
Wenn ich mit dem Kleinen Strecke mache, zieht es Öri vor, mit meinem Freund (ebenfalls faule Couchpotatoe) die Zeit auf dem Sofa zu gammeln.
Allerdings: Bei strömendem Regen haben beide Hunde keinen Bock (Öri auch bei Schnee nicht), bei extremer Hitze habe ich keine Lust. Es kommt hier durchaus vor, dass ne Woche gar nix passiert und es nur zum Lösen rausgeht, hat hier keiner ein Thema mit. Im Gegenteil- ein Teil des Hofes ist überdacht und Öri hat vor kurzem erkannt, dass sie bei Regen ja auch überdacht pieseln kann. Sie war begeistert.