Ich lese zur Zeit ein Buch aus der letzten Bestellung, auf das ich schon seit Monaten gespannt war: Das Mädchen, das den Mond trank von Kelly Barnhill. Ich hatte große Erwartungen und war dementsprechend auch besorgt, dass es sie nicht halten könnte. Wenige Erwartungen können leichter übertroffen werden als hohe erfüllt
aber ich hab mir umsonst Sorgen gemacht: Es ist haargenau wie ich es mir vorgestellt hatte und darf heute nach Beenden direkt aufs Favoritenregal ziehen. Soo schön geschrieben
genauso märchenhaft geschrieben wie Momo oder Oma lässt grüßen,... . Ich mag sowas ja total gerne. ![]()
Beiträge von Nesa8486
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Ja bestimmt kann ich einiges doppelt besetzen , ich schau mal was noch drin ist . Mein neues Buch hat nur 540 Seiten

Ja nächstes Jahr unbedingt wieder - mich motiviert die Challenge zum lesen. Ich freue mich auf neue Ideen.
Dann mach das doch und sieh es dann nicht als Doppelbelegung wegen "Wenigleser", sondern normal. Aber dann vielleicht nur Bücher ab 750 oder 800 Seiten?
(gleiches Recht dann übrigens für alle, wer möchte, auch wenn es echt spät kommt. Sorry.) -
Ich lese zu viel dicke Wälzer , die sollten doppelt zählen

Evtl könnte ich mir da tatsächlich was überlegen, denn Unrecht hast du damit nicht. Jemand, der hauptsächlich Bücher 800+ liest, hat natürlich viel viel weniger Möglichkeiten als jemand wie ich, der hauptsächlich 300-500 Seiten pro Buch hat und super selten mehr als 600 liest. Wenn ich meine 73 Bücher mit einem Durchschnitt von 400S. nehme (er ist wahrscheinlich sogar etwas niedriger..) und die entstehende Seitenzahl dann durch einen Durchschnitt von 700 wieder teile, kommen gerade mal 40 Bücher raus. Das macht es definitiv viel schwerer. Ich werde mir was überlegen! Fürs nächste Jahr allerdings erst (ihr wollt doch wieder? Hm? Hmmmm? Ich hab doch schon neue Ideen gesammelt
), für hier hab ich es leider schon vermasselt. Sorry.Kannst du manche davon nicht in 2 Kategorien einsetzen? Das ist doch auch jetzt schon erlaubt

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Ohh, mist, 1 Minute zu spät, ich wollte nämlich noch hinzufügen, dass das ja bis auf Moers und Fitzek ALLES Bücher komplett außerhalb meiner Komfortzone waren (=Fantasy/Jugenddystopie & Thriller). Die haben es natürlich nochmal schwerer, aber dafür kann man eine 2,5 oder 2- bei solchen Büchern eigentlich auch wirklich nicht als schlecht ansehen!

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LayNia na ja, ein wenig ist die Bewertung ja auch abhängig von den anderen Büchern. Wenn ich zB Missing von Claire Douglas mit ner 2 bewertet habe, Der Seelenbrecher aber doch als schlechter empfunden habe, kann ich ihm ja nicht auch ne 2 geben. Er ließ sich wieder flott lesen, Auflösung war brav überraschend, aber mich haben doch einige Punkte gestört, weshalb es dann nicht nur ne 2-, sondern ne 2,5 wurde. Was ja immer noch als eher positives Erlebnis gilt.

Dschungelkind gefiel mir gut, deutlich besser als Traumfänger letztes Jahr, da ist die 2- schon die schlechteste Bewertung, die ich geben "konnte", aber auch da wieder: Wenn ich das Buch mit anderen zB 2+ vergleiche, kommt das Lesegefühl, das ich bei dem Buch hatte, nicht an die der 2+ ran. 2- hat sich irgendwie "passend" angefühlt, aber bei Weitem ja nicht schlecht!
Bei der Stadt der Träumenden Bücher war ich sogar recht großzügig, das hat mich leider gar nicht so geflasht wie erhofft, ich fand es recht lang recht zäh und stellenweise auch langweilig. Dafür begeisterte mich die unglaubliche Fantasie, die Moers da an den Tag legt. Auch wenn ich teilweise von den 6543347 Namen etwas erschlagen wurde, das war mir manchmal sogar zu viel. Mein Buch war's leider nicht. Und durch die Minuspunkte konnte ich dann auch keine bessere Note geben, da ich bei den anderen, besser bewerteten, weniger Kritik (wenn auch ungern
) hatte.Mieses Karma fand ich tatsächlich höchstens mittelmäßig, aber wir haben ja schon mehrfach festgestellt, dass es humoristische Bücher bei mir nicht leicht haben.
Einmal hab ich wirklich gelacht (ich weiß sogar noch, welche Szene das war!: Die mit dem Lippenlesen
), beim Rest allerhöchstens mal leicht geschmunzelt. Innerlich. Es war ganz nett, daher auch das +, aber mehr war es für mich auch nicht.Und die dreizehnte Geschichte fand ich auch ganz gut, aber da hat mir defnitiv irgendetwas gefehlt. Kann es aber gar nicht (mehr? Evtl direkt nach dem Lesen etwas besser, nun weiß ich schon gar nix mehr davon) so richtig beschreiben. Aber auch da gefielen mir viele andere Bücher dieses Jahr schon deutlich besser (aber auch schlechter), weshalb es dann das wurde. Wenn es das erste Buch in diesem Jahr gewesen wäre, hätte es vielleicht sogar ne 2- kriegen können. Ich glaube, als ich noch ganz ganz kleinlich war (was aber halt öfter mal sehr anstrengend war, weil ich teilweise Minuten damit verbracht hab, mich zB zwischen 2,2 und 2,3 zu entscheiden
), gab es ne 2,3 oder 2,4, also schon besser als 2,5.Allgemein bewerte ich auch viel nach Gefühl. Die Zahl muss sich irgendwie "richtig" anfühlen
klingt wahrscheinlich doof 
Bei Ishiguro gab es allerdings ne Ausnahme. 1,5 deutet ja schon ein Highlight an, aber es wird nicht in meine Highlights aufgenommen. Dazu hat es mich nicht vollends mitgerissen, auch wenn ich schon wirklich sehr angetan war. Aber mir fällt so dermaßen wenig ein, das ich daran eigentlich störend finde, dass ich es trotzdem so hoch bewertet habe.
Highlights müssen bei mir irgendeine bestimmte Gefühlsregung auslösen - ich bin in Emotionen nicht sehr gut, daher kann ich sie nicht spezifizieren -, was das Buch dann doch nicht hatte. Obwohl zweifelsohne sehr, sehr gut.
Dafür hattest du glaub ich auch schon Bücher schlechter bewertet als ich es getan hätte
kann mich aber nicht mehr erinnern, welche/-s es war. Macht ja aber nix. Find ich sehr spannend
dafür hab ich bestimmt einige sehr positiv bewertet, bei denen andere diese Bewertung nicht ganz nachvollziehen können, weil sie sie deutlich schlechter bewertet hätten
so ist das mit dem Geschmack 
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Ich musste sooo lachen. Es ist echt fies, aber er macht das sooo gut

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wenn man nicht möchte, dass der Nachbarschaft am Fenster die Augen herausfallen

dachte, das ist ein positiver Nebeneffekt?

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Ich knote die mir immer an die Leine und merke dadurch manchmal gar nicht mehr, dass da was baumelt
paar Kröten für Kottüten hab ich auch noch und ohne Mülleimer lässt es sich so ganz gut ertragen. Ständig in der Hand mitschleppen könnt ich die aber auch nicht. Nervt mich schon nach 50 Metern 
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Zitat
Bin ja großer Fan sehr detaillierter Beschreibungen [...]
Ich hatte mich eigentlich hauptsächlich darauf bezogen. Ob ein Buch Tiefe hat, ist ja nochmal was anderes. Dazu braucht es ja auch nicht sehr detaillierte Beschreibungen, das sind ja zwei verschiedene Dinge. Für mich zumindest. Ein Buch, das mit Beschreibungen um sich wirft, muss nicht unbedingt Tiefe haben, ein Autor, der sparsam mit ihnen umgeht, aber dafür auf den Punkt trifft, kann ungeheure Tiefe entwickeln. Die Dicke eines Buchs hat keine Aussage darüber, ob es in die Tiefe geht oder nicht, klar. Aber meiner Erfahrung nach haben kürzere Bücher meist weniger detaillierte Beschreibungen als Dickere. Für mich völlig unabhängig davon, ob das Buch Tiefe hat oder nicht, das ist für mich nochmal n anderes Paar Schuh

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Das stimmt natürlich, ich bezog mich nur auf sehr detaillierte Beschreibungen, nicht dass es nicht möglich ist, auf wenigen Seiten in die Tiefe zu gehen (meine Mama findet ja langsam Gefallen an Büchern und fragte letztens, was wir denn meinen, wenn wir da von "Tiefe" sprechen und woher man das denn erkennen könne - hm, ja, hat da jemand ne gute Erklärung für?
)
ich meine, natürlich gibt es auch solche, aber ich glaube, ganz allgemein ist schon, je kürzer das Buch, desto kürzer und prägnanter die Beschreibungen von Dingen an sich, bei einem 300 Seiten Buch kann ich nicht genauso viele detaillierte Beschreibungen erwarten wie bei einem 600 Seiten Buch. So ist zumindest meine Erfahrung. 