Ich hab mich vor ein paar Tagen tatsächlich für Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert entschieden, nachdem ich doch echt neugierig war, weil in meiner Büchergruppe teilweise so geschwärmt und es oft empfohlen wird.
Bisher kann ich es noch nicht so ganz nachvollziehen, denn die Liebesgeschichte geht mir wieder mal auf den Zeiger.
weiterlesen werde ich dennoch, will schon die Wahrheit wissen, aber die Passagen in der Vergangenheit, die sich darum drehen, triefen vor Kitsch.
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Ich bin ja sowieso kein Fan von "Liebe auf den allerersten Blick und dann dreht sich alles nur noch um die Person und man kann an nichts anderes mehr denken, ist besessen, blablabla". Hinzu kommt dann natürlich das "aber es ist so verboten, hach wir dürfen nicht zusammen sein", wenn auch wenigstens aus einem nachvollziehbaren Grund. Und dann stört mich vor allem, dass sie ihn dann auch noch siezt
Ist das im französischen Original auch so, weiß das einer? Wenn das jetzt historisch wäre, okay, damals war das ja eher üblich, aber es ist 1975, nicht 1900! Bin ja eh auch kein Fan von dem ganzen Gesieze überhaupt, hier find ich's dementsprechend total bescheuert.
Für mich definitiv nicht der große Wurf. Interessant, ja, meinetwegen, auch wenn ich nicht so viel am Stück lesen kann wie bei anderen Büchern. Bis auf eben diese Stellen. Die nerven mich.