Die Bücherdiebin lässt sich bei Weitem flüssiger und leichter lesen als ich erwartet hätte. Hab irgendwie was Zäheres erwartet - vielleicht, weil das Thema eher unangenehm und nicht schön ist? Dass mein Kopf das dann irgendwie mit sperrigerem/schwererem Schreibstil gleichsetzt?
geht mir nämlich immer so.
Ich weiß aber schon, wieso ich von solchen Büchern eher Abstand nehme. Für mich sind die Grausamkeiten, die Hitler & Co damals getan haben, einfach unbegreiflich, ich verstehe nicht, wie ein Österreicher mit braunen Haaren und braunen Augen die einzig wahre Rasse der Arier mit blonden Haaren und blauen Augen propagieren kann - und dabei auch noch ernstgenommen wird. Welche Taten dann so folgten, etc., ich verstehe es einfach nicht, es ist so Lichtjahre von meinem Denken entfernt, dass ich es nicht mal ansatzweise ein Zipfelchen verstehen kann - und das frustriert mich dann wieder nur und ich will mir den Kopf an die Wand schlagen
Hab jetzt noch grob bissel die früheren Jahre von Adolf auf Wiki nachgelesen und frag mich auch da wieder, wie es so n Loser (sorry) ernsthaft so weit bringen konnte. 
Das Buch an sich gefällt mir aber schon sehr gut.
Die Thematik muss ich mir aber echt nicht viel öfter zu Gemüte führen, mir ist so schon bewusst, wie schlimm das war und dass sich das nicht wiederholen darf, etc.; ich muss mich da von der Vergangenheit nicht viel öfter quälen lassen...
Lese ja eigentlich eher zur Freude und "Entspannung", nicht, um ob der Grausamkeit der Menschen zu verzweifeln, das tu ich so schon oft genug, da brauch ich nichts, das es mir nur noch öfter unter die Nase reibt... 