Na, gibt's bei euch schon das ein oder andere Fazit zum diesjährigen Lesejahr? So langsam neigt es sich ja wieder dem Ende zu.
Ich muss ja sagen, ich tu mir mit richtigen Highlights sehr schwer, obwohl ich verdammt zufrieden mit meinem Jahr bin. Echt viele gute Bücher dabei, aber so richtig Highlight, das aus allen herausstach? Schwierig. Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle vielleicht. Ansonsten gab es viele sehr positive Überraschungen, da ist meine Überraschung des Jahres wohl Sarg niemals nie von Dan Wells und ein paar der Kindle Unlimited-Bücher (hab da gar nicht mit so viel qualitativ recht hochwertigem gerechnet
)
Zu meinen Tops zählen unter anderem noch
Die Verratenen - Poznanski
Lockwood & Co. Band 1 - Jonathan Stroud
GHOSTS: Das Erbe der Seherin - Evelyne Aschwanden
Achtsam Morden - Karsten Dusse
Was man von hier aus sehen kann - Mariana Leky
Flops sind da schon einfacher:
1. Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert - Joel Dicker (Soooo viel Kitsch hab ich nicht erwartet; Die eigentliche Story um den Kriminalfall fand ich wirklich gut und die Auflösung toll, aber diese Lovestory war echt schwer zu ertragen)
2. Todesfrist von Andreas Gruber (Diese Sätze. So kurz. War echt anstrengend. Für mich zumindest.)
3. Zulou von Aeres (Keine Ahnung, wie der Schreibstil so gelobt werden kann, ich fand den gar nicht gut, hab es sogar abgebrochen)
4. Murder Park von Jonas Winner (Hatte mich so drauf gefreut, war dann höchstens mittelmäßig)
5. Wie sehr willst du leben? von Andrew Holland (Eh, das war mal wirklich schlecht und öde, wahrscheinlich sogar mein Flop des Jahres überhaupt, wenn ich einen auswählen müsste...)
6. Element High: Die Aufnahmeprüfung von Manuel Neff (nicht unbedingt schlecht, mir aber zu sehr mit der Moralkeule vorgetragen und diesbezüglich dann auch ein großes Logikloch für mich; Die Vorstellung der Mensa wird wohl ne ganze Weile noch in meinem Gedächtnis bleiben, weil's einfach so dermaßen übertrieben war
)
7. Die Arbeit der Nacht von Thomas Glavinic (Es passiert einfach nichts und die pseudophilosophischen Sachen wiederholen sich eigentlich auch nur)
Sind jetzt zwar 7 und keine 5, aber auch deshalb, weil das echt die Einzigen waren, die mir gar nicht gefallen haben. 1984 hab ich zwar auch abgebrochen, aber da nicht unbedingt, weil ich es so schlecht fand, ich kam da einfach nicht rein. Bei über 70 Büchern find ich das wirklich einen bemerkenswert guten Schnitt. Hatte bedeutend mehr gute bis sehr gute Bücher, wenig "joa war ok" und ganz wenig Flops oder richtige Enttäuschungen. Aber unter vielen guten bis sehr guten Büchern so richtig Highlights rausfischen ist echt schwer. Bin meeega zufrieden. Auch die Hörbücher waren dieses Jahr fast alle wirklich gut. Und ich freu mich auf die paar Bücher, die noch kommen 