Beiträge von Winnie82

    Ich würde allerdings im Vergiftungsfall sofort los fahren zum TA und nicht noch vorher die Kohle geben, es sei denn es wäre ein sehr verfressener Hund, der das ganze wirklich in wenigen Minuten aufrisst (bei uns nicht der Fall). Bei der Kotzspritze hat man ja nicht viel Zeit die zu geben, die Hälfte der empholenen Zeit davon geht bei uns schon für Fahrtzeit zur Praxis drauf.

    Gibt Aktivkohle für Hunde auch flüssig oder als Paste. Heißt Carbodote. Haben wir in der Hundeapotheke für den Notfall.

    Edit: wir haben mal das flüssige vom TA bekommen, nach ner Kotzspritze (für den Fall, das nicht alles rausgekommen ist). Freiwillig wurde es nicht gefessen, auch nicht mit Leckereien, habs dann auf den Spritze gezogen und eingeflößt, war halt auch echt viel :woozy_face:

    Bei meinen Windhunden hat eine große Proteinmenge über Bedarf auch negative Auswirkungen. Im normalen Futter ist ja eh meistens schon mehr drin, als nötig. Daher achte ich schon drauf, dass durch Leckerchen, Knabbereien nicht zuviel Protein noch zusätzlich zugeführt wird. Daher gibts nur ab und zu mal tierische Kausachen.

    Außer man züchtet via Zuchtmiete.

    Dann hat man als Züchter ne kleine Anzahl Hunde, und ein Großteil der Hündinnen lebt woanders.

    Is aber natürlich nicht jedermanns Sache.

    Nutzen meine beiden Züchterinnen ab und zu zusätzlich, weil ja die genetische Diversität innerhalb des Wurfes z.B. auch stark differieren kann, da ist es schon sinnvoll wenn nicht nur die Hündin die bei meiner Züchterin verblieben ist Mutter wird, sondern eben auch die Schwester die woanders lebt (meine Ersthündin stammt von besagter Wurfschwester; alle Welpen wurden genetisch getestet und es ist schon erstaunlich wie unterschiedlich das war innerhalb des Wurfes). Oder eben von Würfen, wo sie keine Hündin behalten konnte.

    Edit: Die 5 bis 10 Hunde sind ja in der Regel auch nicht alle aktiv. Da sind ein zwei Nachwuchshündinnen (die gehen die ja oft erst mit 3 Jahren in die Zucht wenn sie ausgereift und erwachsen sind), dann die Rentner, ab 8 Jahren ist Schluss. Erlaubt sind bei uns auch nur 4 Würfe pro Hündin, die auch nicht immer ausgeschöpft werden.

    Viele Züchter in meiner Bubble haben 5 bis 10 Hunde, dass hat erstmal mit Haupterwerb nichts zu tun. Wenn man als Züchter die Rasse voranbringen will (Stichwort bei meiner Rasse z.B. genetische Diversität, Gendefekte auf lange Sicht veringern etc.), dann ist das auch sinnvoll, da kommt man halt nicht weit, mit ein oder zwei Hündinnen.

    Huhu! Ich hab schon wieder eine Frage :pfeif:

    Gibt es sowas wie Kopfhautplatte nur in proteinarm? Also groß, langlebig, nicht zu hart aber auch nicht zu weich… irgendwas was ich welpi zum kauen geben kann.

    Kaffeholz hab ich schon auf dem Schirm, aber da krieg ich immer einen kollaps beim rausfriemeln der Fasern aus der Wolke…

    Proteinarm in dem Sinne, ist kein tierischer Kauartikel.

    Deshalb gabs/gibt es sowas bei uns nicht sooft.

    Karotten und gefüllten Kong hab ich alternativ öfters gereicht.

    In Deutschland sind auch da die Preise extrem gestiegen mWn.

    DSH LZ mein ich sind nach wie vor am günstigsten.

    Zwei meiner Schießstandkollegen haben sich in den letzten Monaten Hunde geholt. Eine Wachtel und einen DD. Einer hat etwas über, einer etwas unter 1000 Euro gekostet, plus Kaution für die Röntgenuntersuchung. Natürlich gingen beide Hunde an aktive Jäger mit viel Jagdmöglichkeiten.

    Den einzigen Gebrauchthundezüchter denn ich kenn, der hat die Welpen im Zwinger. Während der Aufzucht geht der ganz normal weiter arbeiten.

    Während meine Begleithunde, die im Haus aufgewachsen sind, von den Züchtern so betreut wurden, dass während der Aufzucht meines Wissens nach nicht gearbeitet wurde.

    Dass muss ja irgendwie finanziert werden.

    Das sind jetzt zwei ganz Gegensätzliche Beispiele, die ich halt kenne. Mir ist klar, dass es woanders auch anders gehandhabt werden kann.

    Grundsätzlich finde ich jedoch die Preise inzwischen auch etwas zu hoch bei meiner Rasse. Aber nicht viel zu hoch, sondern nur etwas.

    Aber so zieht sich das schon seit ich sie habe durch.

    Ich mag den Spruch eigentlich nicht weil ich der Meinung bin einem Hund sollte das Futter schon gut schmecken, aber in dem Falle wenn man so viel ausprobiert und alles tut und macht und die Mäkeligkeit ggf sogar anerzogen ist: "Ein Hund verhungert nicht vorm vollen Napf". :smile:

    Was bei uns auch noch funktioniert hat war dem Futter generell ne etwas höhere Bedeutung beizumessen, also das Gegenteil davon was wir bei Chap gemacht haben 😄

    Aber nicht durch Verknappung bzw feste Futterzeit und dann Futter wegnehmen wie es oft empfohlen wird (wie gesagt das hat bei uns null funktioniert, am Ende hatte sie Hunger aber es waren noch bspw 6h bis zur nächsten "Futterzeit" und sobald es soweit war war ihr vermutlich schon längst wieder schlecht + Nüchternerbrechen und sie wollte erst recht nix mehr)

    Wir trainieren bspw mit Leckerli und bissl TroFu gemischt und am Ende kriegt sie dann 2 Hände voll Trockenfutter hingeworfen und zack Tagesbedarf gedeckt quasi.

    Ein Versuch ist es wert. Aber ich habe die Erfahrung bei meinen und bei bekannten Hunden gemacht, dass da Magen/Darmgeschichten oder Anderes gesundheitliches mit reinspielt bei Mäkeligkeit.

    Meine Hündin kriegt Bauchgrimmen, Kotzerei, Appetitlosigkeit etc. wenn die nicht in regelmäßigen Abständen frisst. Das wechsel ich lieber täglich die Sorte, als das zu provozieren.

    Mit Zweithund ist Futter stehen lassen auch schwierig, weil meine Zweithündin dann halt einfach die andere Portion auch frisst. Ich hatte früher als die Erste noch allein war auch den Trofunapf eindach stehen lassen und sie hat sich dann irgendwann draus bedient, ging dann ab Einzug Zweithund nicht mehr.