Beiträge von Winnie82

    Ich bin von Anfang an öfters getrennt gegangen. So das Beide von Anfang an dran gewöhnt sind, dass einer zuhause bleiben muss, während der andere mit mir mitkommt. In den ersten 4 bis 5 Wochen hab ich meine Mutter zu mir kommen lassen um auf den Welpen aufzupassen, danach konnte die Kleine dann 30 Minuten allein bleiben, während ich mit der Älteren unterwegs war. Das hat sich dann auch über die folgenden Monate gut gesteigert bis aktuell eineinhalbstunden ganz allein wenn der andere Gassi geht. Der zurückgebliebene kriegt nen kleinen Kong und ein "bis später". Zusammen bleiben sie auch länger alleine.

    Die Kleine ist jetzt 9 Monate alt und unsere Morgenrunde bevor ich ins Büro muss, gehen wir aus Zeitmangel zusammen, das ist aber viel innerorts an der Leine. Ich möchte dass sie schnüffeln, genau das ist aber das Problem. Vorallem die Kleine läuft dann aufgeregt zick zack und es gibt Leinenchaos (ich hab das Gefühl jetzt im Dunkeln ist es schlimmer geworden, bzw. das Pupertätsgehirn ist grad nicht wirklich anwesend). Wenn ich nur schnell von A nach B will und sie nicht schnüffeln dürfen ist das kaum ein Problem. Aber das kommt für die innerorts Morgenrunde nicht in Frage. Das nervt mich ziemlich und die ältere wird dann auch aufgeregt, wegen der Kleinen.

    Ansonsten wenn ich für die größere Runde raus fahr, hab ich gerne Beide leinenlos oder beide an der 5 Meter Flexi (z.B. im unübersichtlichem Wald). Anspielen brech ich gleich ab, wenn die Große an der Leine ist oder sie einfach grad keine Lust hat, falls sie frei ist. Wobei Indy seit über ner Woche nur an der Flexi ist, wegen Ballenverletzung.

    Wir treffen nicht auf jedem Spaziergang jemanden, wenn wir dann aber jemanden mal treffen ist es sehr anstrengend, das ist dann eine wahnsinns Sensation für die Hunde :muede: anstrengend hoch zehn. Und jegliche eingeübte Sachen sind vollkommen vergessen.

    Die beiden Öffnungen zeigen jeweils zur Tür. Als meine Hündin noch allein war, Größe M. Ich hab sie auf der Rücksitzbank hinter den Beifahrersitz gestellt und nicht in die Mitte, so konnte hinter hinter dem Fahrersitz auch noch jemand mitfahren. Außerdem sieht man dann noch etwas besser durch den Rückspiegel hinten raus. Wir haben sie mit den mitgelieferten Gurten bombenfest gezurrt (am Isofix und an der Kopfstütze). Da wackelt nix. Anschnallen mussten wir sie dadurch gar nicht (ich glaub anschnallen geht eh nur, wenn sie mittig steht). Wir haben sie direkt auf der Rücksitzbank stehen, daher steht sie ganz leicht abschüssig, so wie halt auch die Rücksitzbank ist. Man kann das aber wenn einen das stört ausgleichen, das find ich aber echt nicht notwendig.

    Bei uns ist es so, dass ich oft Freitag ins Büro muss, und mein Freund auch kein Homeoffice hat. Ich geh dann in der früh mit ihnen und lass sie dann alleine. Nach ein paar Stunden kommt dann meine Mutter und bleibt dort, bis ich dann komme. Ich glaub meine Beiden würden es komisch finden, wenn nur jemand kurz vorbei kommt. Zumindest wenn der jenige nur ganz kurz bliebe.

    Wir hatten zwei Jahre in eibem Auto die Pauli in L und die Tami im anderen Auto. Wegen Zweithund musste die Pauli dann weichen und jetzt haben wir in beiden Autos Tami.

    Bei der Pauli könnte es schon eng werden auf längeren Strecken. Meine Hündin hat 52 cm auf schmalgebaute 13 Kilo und das ging noch einigermaßen, aber sie musste sich schon klein machen und konnte natürlich nicht ausgestreckt liegen. Die Tami in vergleichbarer Größe ist irgendwie geräumiger, dadurch, dass sie tiefer ist. Die nach oben öffnende Tür der Pauli war auch in meinem Kleinwagen kein Problem. Die Box rauszuholen war allerdings schon ein Akt, wenn man mal die ganze Rückbank brauchte.

    Die Tami raus und reinzubekommen ist da einfacher. Der weichere Aufprall im Unfallfall ist für mich ein sehr wichtiger Pluspunkt für die Tami. Ich puste nur alle paar Monate neue Luft rein. Klar entweicht im Laufe der Zeit Luft, aber das ist nicht schlimm und die Box muss ja nicht immer mega prall gefüllt sein. Wenn sie ein kleines bisschen nachgibt macht das gar nichts. Sie ist allerdings relativ hoch ( und in meinem Kleinwagen ist das in den Rückspiegel schaurn dadurch etwas eingeschränkt im unteren Bereich.) Und sie ist natürlich nichts für Hunde die Ausbrechen wollen.

    Tau, das mag ich am liebsten. Das fühlt sich auch bei Regen gut an.

    Wenn ich nur einen Hund dabei hab, dann bevorzuge ich 1,5 Meter. Wenn ich beide dabei hab, dann 1,3 Meter. Die Leinenstrecken sind nicht sehr lang. Wenn im Wald Leine angesagt ist, nehm ich Flexi.

    Auf unserer Hauptgassistrecke innerorts haben sie den Grünstreifen gedüngt (organisch, riecht nach Tierkacke), der einen Großteil der Strecke zwischen Gehweg und Straße ist. Das Pupertier eskaliert deswegen seit 5 Tagen. Normales laufen nicht mehr möglich :dizzy_face:nicht mehr ansprechbar, als wär es auf Drogen. Wenn sie es wenigstens vor den langen Regenschauern gemacht hätten.