Beiträge von DerPatient

    Hallo,

    ja mir ist klar dass er ein alter Herr ist. Deshalb habe ich mich inzwischen auch gegen MRT o.ä. entschieden - das schadet mehr als es bringt. Aber kleinere Untersuchungen möchte ich schon "ausschöpfen", sprich Durchblutung und Nährstoffmangel prüfen, denn bei sowas könnte ihm ja schnell und einfach geholfen werden.

    Von meinem anderen Hund weiß ich auch, wie schlimm ein epileptischer Anfall sein kann (falls es beim Yorkie auch darauf rauslaufen sollte). Er hat Cushing mit einem langsam fortschreitenden Tumor im Gehirn. Ihm kann man nun auch nur noch mit Phenobarbital sein Lebensende angenehmer gestalten. Zum Glück sind beide über 14 und waren immer gesund und glücklich.

    An Durchblutungsstörungen hatte ich auch kurz gedacht. Ich habe hier schon eine ganze Liste mit Dingen die ich ansprechen werde und Karsivan gleich dazugeschrieben. Danke!

    Er hat eine leichte Bindegewebsschwäche (Trachealkollaps). Das wurde schon früher diagnostiziert, aber er hat davon (scheinbar) "nur" einen leichten Husten. Dieser ist aber auch schlechter geworden. Damals sagte man da könne man erstmal nichts tun. Diesbezüglich dachte ich mal daran dass er dadurch vielleicht auch sonst beim Atmen behindert wird und das zu Sauerstoffmangel führen könnte... aber ich dachte das sei weit hergeholt.

    Als Nahrung bekommt er Fleisch und alles, was ein Hund essen darf, sprich Nudeln / Couscous o.ä. mit Gemüse dazu. 1-2 mal in der Woche bekommt er auch Dosenfutter (u.a. mit Innereien).
    Ich werde dem etwaigen Nährstoffmangel auf jeden Fall nachgehen... zum Glück füttere ich ihn nun "erst" knapp 2 Monate so. Vorher bekam er nur Dosen, was dann nach der BSD-E schwierig wurde.

    Danke für eure Ideen.
    An Nährstoffmangel hatte ich noch nicht gedacht. Das werde ich ansprechen... wie kann man denn sowas testen? Oder versucht man das einfach gegen zu wirken?
    Er bekommt seit der BSD-Entzündung übrigens nur noch selbst gekochtes Fleisch mit Sättigungsbeilagen und Gemüse, ab und zu gibt es eine Dose von Terra Canis o.ä. "guten" Herstellern.
    Hatte aber Rücksprache gehalten und die TA meinte bei meiner Aufzählung was er alles bekommt das sei ok. :fear:

    Ob es ein Nerv o.ä. sein könnte... er hat leichte bis mittlere Arthrose im Hinterbeinchen. Aber würde er dann nicht irgendwie hinten zucken? Es wirkt weniger wie ein "Schmerzzucken" als ein "Gehirnzucken". Sein Kopf oder Gesicht ist immer betroffen.
    Aber ich bin für jeden Tipp dankbar und werde der Sache nachgehen. Zunächst werde ich meine TA darauf ansprechen und ggf. einen Spezialisten ausfindig machen (wobei das im Umkreis Stuttgart generell schwierig zu sein scheint).

    Hallo,

    mein alter Yorkie-Herr hatte sich gerade von einer schlimmen Bauchspeicheldrüsenentzündung erholt (ging fast 2 Wochen mit Infusionen und Rundumbetreuung) und wird nun von etwas neuem geplagt. Er hat angefangen seltsam zu zucken, erst sporadisch, dass man es für gewöhnlich halten konnte, dann mehr, öfter. (Kurzes, mehrmaliges Zukneifen der Augen, Kopfzucken)
    Wir haben das dann direkt beim TA angesprochen und sein Blut erneut durchforsten lassen.
    Es wurde getestet: Zuckerwerte, Schilddrüsenwerte, Nierenwerte, Leberwerte plus ein Cushing-Test. Alles unauffällig (Leber minimal verändert, T4 minimal verändert, aber lange nicht ausreichend für Therapie). Röntgenaufnahme von Hals bis Po gemacht worden während Bauchspeicheldrüsenentzündung, keine Auffälligkeiten.

    Nun stehen wir wieder vor einem Rätsel.
    Anfang der BSD-Entzündung hatte er extrem schlechte Nierenwerte. Vielleicht eine Nachwirkung davon?

    Unser TA weiß nun bereits nicht mehr weiter. Man könnte noch ein MRT oder ein CT machen lassen.
    Allerdings benötigt das Tier dabei eine Narkose und die Untersuchung würde um die 1000€ kosten.
    Dabei geht es mir weniger ums Geld als darum, dass kein Ergebnis geliefert werden könnte, das anders behandelbar wäre als mit Phenobarbital.
    1) Gehirntumor / Anomalie / Verkalkung / ...: Versuch mit Luminaletten um die Erregbarkeit des Gehirns zu mindern.
    2) keine Auffälligkeit: Ursache weiterhin unbekannt, Versuch mit Luminaletten

    Bisher bekommt er noch keine Medikamente da wir auf Anraten der TA die Situation beobachten sollten und erst dann einschreiten, wenn eine Verschlechterung eintritt.
    Seit 3 Tagen aber habe ich das Gefühl dass das zutrifft. An manchen Tagen ist es stark, er zuckt, scheint kurzzeitig abzudriften. Wenn er beginnt etwas heftiger zu zucken passiert es auch, dass er das Gleichgewicht verliert oder die Vorderpfoten einfach auseinanderrutschen.
    Spricht man ihn an kommt er fast immer wieder zu sich und hört auf. Bemerkt er sein Zucken selbst, macht ihn das nervös; ab und an kann er sich auch selbst wieder "lösen" (durch Aufstehen o.ä.). Meistens beginnt so eine "Zuck-Serie" abends; er zuckt dann also recht oft (grobe Angabe: 3-15mal) über einen längeren Zeitraum hinweg (15min-1h), mit kleineren und größeren Pausen, aber auch mehrmals ohne Pause. Sein Bewusstsein verliert er dabei nicht.
    Sein sonstiger Allgemeinzustand ist gut (Mastzelltumor operiert und mit Palladia seit 3 Jahren unter Kontrolle)

    Mich würde interessieren wie andere, erfahrene Hundehalter mit so einer Situation umgehen würden.
    Weiter abwarten? Luminaletten verabreichen? Oder doch auf jeden Fall MRT/CT?
    Oder hat womöglich jemand eine andere Idee auf was man untersuchen könnte?
    Vielen Dank

    Hallo,
    ich bin neu hier und getrieben von einem großen Problem.
    Letzten Freitag, also am 13., fing mein 14 jähriger Yorkie an zu Erbrechen und bekam Durchfall, war aber noch ganz gut drauf. Am Samstag erbrach er wieder und wieder, sodass ich dann am Abend noch als Notfall zu unserem TA gefahren bin. Dort bekam er dann Cerenia (Brechreizhemmer), Omeprazol, Sucrabest und Canikur (alle wohl Magenschutz und Entsäuerung). Sonntag war furchtbar, es ging ihm schlecht. Er aß nichts mehr und trank auch wenig.
    Montag morgens wieder TA, er fing dort im Wartezimmer an sich zu erbrechen (dunkelbrauner Schleim mit metallischem Geruch) und war schon so schwach, dass er einen Schwächeanfall bekam. Daraufhin kam er sofort an den Tropf und ihm wurde Blut abgenommen. Ergebnis: Nierenwerte stark erhöht, Pankreas-Test war positiv, also lautet die Diagnose bisher: akute Pankreatitis (also Bauchspeicheldrüsenentzündung).
    Seit Montag sind wir jeden Tag beim TA und er bekommt Infusionen - die ersten 3 Tage intravenös, danach subkutan. Er erhält Schmerzmittel (Novalgin), Antibiotika und immer noch Omeprazol, Sucrabest und CaniKur.
    Die Nierenwerte waren direkt am Dienstag wieder fast normal.

    Inzwischen ist sein Allgemeinbefinden wieder etwas besser geworden, aber das große Problem ist, dass er absolut nicht essen will.
    Ich habe ihm schon alles, was er haben darf (fettarm und leicht verdaulich) angeboten, frisch gekocht, Dose, Brei, Leckerli - aber nichts. Er will es nicht.

    Es ist nun schon so weit, dass er heute den 3ten Tag "Zwangsernährt" wird, soll heißen er bekommt etwas spezielle Kost (Brei) direkt in den Mund. Dazu gab es auch noch Vitamine und Zucker in seine heutige Infusion.
    Und Cerenia mussten wir heute auch absetzen, da man diese Brechhemmer nicht so lange nehmen darf... ich hoffe sein Brei von heute morgen bleibt drin, sonst wäre das ein herber Rückschlag.

    Allerdings hat die Ärztin mich heute ziemlich beunruhigt, denn sie meinte dass es nicht normal sei, dass er so lange das Futter verweigert. Die weitere Planung ist nun, dass am Montag wieder Blutkontrolle ansteht, wo Niere und Pankreas geprüft werden. Sollte dabei rauskommen, dass sich das alles gebessert hat und er trotzdem weiterhin nicht fressen will, schlägt sie ein Röntgenbild vor, um zu klären ob nicht etwas anderes (also Krebs) ihm den Appetit nimmt.
    Man muss dazu sagen dass er bereits seit über 2 Jahren Krebspatient ist. Er hatte einen Mastzelltumor am Ballen, der operativ entfernt wurde, aber bereits mindestens in die Lymphknoten gestreut hatte. Bisher war das durch Chemotherapie mit Palladia gut im Griff und kam (augenscheinlich) nicht zurück.

    Nun, ich habe jetzt folgende Gedanken dazu:
    - Wenn es der Krebs wäre, würde dann nicht eher eine Verschlechterung als eine Besserung eintreten müssen, denn das würde bedeuten dass das Krebswachstum nicht mehr von Palladia gehemmt wird zur Zeit (er kann es zZ natürlich nicht nehmen). Krebs im Magenbereich soll auch meist sehr aggressiv sein.
    - Im Internet habe ich eine Seite gefunden auf der offensichtlich Tierärzte gegen Geld beraten. Dort war ein ähnlicher Fall beschrieben und der antwortende TA sagte dass eine Woche Fressensverweigerung durchaus normal sein kann und man das mit Infusionen ausgleichen sollte. Auch sagt er dass der Heilungsprozess langwierig sei.
    - vielleicht hat er gleichzeitig schon eine Insuffizienz und kann das Futter nicht mehr verdauen?

    Ich werde wohl auf jeden Fall röntgen lassen falls bis dahin nicht ein Wunder geschieht. Aber ich bin sehr beunruhigt. Gerade als ich das schreibe hat er 2 mal gewürgt und aufgestossen. Aber immerhin kam nichts mit hoch...

    Hoffentlich gibt es hier jemanden, dessen Hund auch mal eine Pankreatitis hatte und der mir etwas helfen kann.