Hallo Ihr Lieben
Direkt mal kurz:
Ich hoffe, dass sich jem. die Mühe macht und den langen Text liest es ist länger geworden als geplant.. aber es ist so wichtig für mich!
Ich bin in das Forum eingetreten, da ich nicht mehr so richtig weiter weiß... in den letzten Wochen habe ich so einige Diagnosen/ Erkenntnisse über meinen Hund bekommen, die so manches Verhalten erklären aber auch fehldiagnosen und unterschiedliche Aussagen ob jetzt letztendlich Op oder nicht...
kurz zu uns, ich bin vor 2 1/2 Jahren umgezogen und musste somit leider auch den TA meines vertrauens, bei dem ich schon mit meinem ersten Hund durchweg positive erfahrungen gemacht hatte...
ich hatte schon seit einiger Zeit bei meinem Hund verhaltensänderungen festgestellt. Er spielte viel weniger mit anderen Hunden machte sogar oft einen großen Bogen wenn uns andere Hunde entgegen kamen oder das spielen schlug urplötzlich in gekeife und stress um... noch dazu wurde er auch zu Hause immer ruhiger...
Beim streicheln fiel mir dann auch noch ein Knubbel im Hals auf höhe Lympfknoten/ Ohrspeicheldrüse auf...
Also suchte ich mir einen TA erklärte meine Beobachtungen und die "Behandlung" begann....
Von meinem alten TA war ich gewöhnt, dass sich dieser den Hund vor jeder Behandlung rund um gründlich anschaute, lymphknoten abtastete, Schleimhäute begutachtete und den Hund abhorchte!- das gründliche Begutachten war hier mehr ein kurzes drüber streicheln und abhören...
erster Verdacht der TA: entzündung der Ohrspeicheldrüse. Zu den Verhaltensveränderungen sagte Sie erstmal ich solle das weiter beobachten...
Die Behandlung mit Entzündungshemmern zeigte keine Wirkung, sodass ich ein großes Blutbild machen lies.
Hierbei kamen veränderungen der Schiddrüsen Werte raus.
Diagnose ohne weitere Untersuchungen-> Schilddrüsenunterfunktion,
Behandlung 2x tägl. 200ter Fortyron...
OK im ertsen moment denkt man ja der TA hat ahnung und wird sich auskennen also wird die Diagnose wohl stimmen......
Jaaaaa das denkt man
bis man anfängt sich selbst ein wenig schlau zu machen und zu lesen....
Zu beginn der Behandlung mit den Tabletten wurde Ben auch wieder etwas aktiver...
Ich hatte gelesen, dass die Einstellung auf SD Medikament bei Hund ähnlich wie bim Menschen zu Beginn sehr regelmäßig kontrolliert werden muss um die genaue Dosis auszupendeln. Also rief ich nach 3 Mon. an ob man nicht mal ein Kontrollblutbild machen solle ob die Werte besser würden...
Aussage des TA: wenn sie merken, dass sich das Verhalten ändert reicht es wenn wir noch 3 Monate warten
kurzer NAIVER Gedanke hmmm rzt zieht einem nicht das Geld aus der Tasche....
Aber je mehr ich las desto größer wurden meine Zweifel....
Das Blutbild nach 6 Monaten ergab allerdings, dass die SD werte deutlich besser wurdern.
Leider aber das Verhalten des Hundes eher schlechter
Er war plötzlich viel schreckhafter als sonst suchte oft die nähe hatte in der Wohnung Angst wenn das Fenster offen war und es windete etc....
Also ich wieder hin ... einzige Aussage: ne also die Werte wären ja wieder gut... das Verhaten müsse von etwas anderem kommen ich müsse bestimmte Situationen mit dem Hund vielleicht einfach wieder trainiern...
Ähhhh jaaa moment mein zuvor mutiger, gut sozialisierter treuer wegbegleiter wird plötzlich völlig wesensverändert und das soll am training liegen?!
Nach kurzer überlegung und weiterer Beobachtug des Hundes entschied ich mich die Tabletten abzusetzen und nach einiger Zeit wenn der Hund wieder "Clean" ist den TA zu wechseln!!!!
Siehe da nach absetzen der Tabletten wurde die Schreckhaftigkeit schon deutlich besser!
Also auf zum neuen TA dieses mal in einer Tierklinik
Ich fühlte mich sofort gut aufgehoben!
Die TA hörte sich erst geduldig unseren werdegang an und machte dann eine gründliche Grunduntersuchung.
Natürlich wurde Blut abgenommen für ein neues große Blutbild, der komplette Hund wurde abgetastet, Es wurde eine Harnprobe entnommen und der Knubbel im Hals wurd per Ultraschall angeschaut, um zu gucken wo er überhaupt liegt und was es sein könnte.
Ergebnisse:
beim abtasten machte der Hund deutliche ausweichbewegungen an der Wirbelsäule - Fell zuckte und er wich aus, die beine lies er sich nur äußerst ungerne mbilisieren..
also auch nich Röntgenbilder...
Und siehe da der Grund warum das Verhalten meines Hundes anderen Hunden gegenüber verändert war, sind eindeutig schmerzen beim Toben.
Es bestehen bereits verknöcherungen an der Wirbelsäule und der Hund hat eine fortgeschrittene HD.....
gut ertes Rätsel gelöst....
Blutbild:
Vollig unauffällige SD werte... Die TA hatte schon beim Blutabnehmen gesagt, dass veränderte SD werte keinesfalls nur bei einer SD erkrankung auftreten sondern sollten die Werte verändert sein muss man verschiedenste andere Sachen abklärern ( hatte ich inzwischen auch gelesen)
ABER dieser blöde knubbel im Hals war immer noch ein Rätsel.
nach längerem Gespräch und abwägen kam eigentlich nur in Frage, ein CT zu machen um sich die Größe und die Lage genau an zu schauen.
Wir haben uns dann dafür entschlossen im Zuge der Narkose für das CT direkt eine entnahme des knubbels im Anshluss zu machen, um diesen dann ein zu schicken.
um gewissheit zu haben um was für eine Struktur es sich handelt.
Als wir Ben am abend wieder abholen konnten begannen die nicht so guten Nachrichten...
1. der Knubbel konnte nicht so einfach entfernt werden, da er sehr nah an den großen Blutgefäßen liegt und der Eingriff relativ kompliziert und riskant ist.
Der Ta entschied sich lediglich eine Biopsie zu machen um die Gewebeproben einzuschicken, um dann abzuwägen
- Bösartige Strucktur -> großflächige entnahme
- gutartige Strucktur -> muss man diese überhaut entnehmen und wenn ja dann eben nur diese Struktur ohne umliegendes Gewege.
Das war die Aussage der TA die uns behandelte!
2. Bei dem CT mit Kontrastmittel schlug dieses im Kopf an einer Stelle zwischen Hirn und Schädel an.... Es könnte also sein, dass dort irgendein prozess in Gange ist, von dem man aber nicht genau sagen kann um was es sich handelt (punktion hier unmöglich)
Ok das sind schonmal nicht so prikelnde Nachrichten
Die Biopsie des knubbels erbrachte ein komisches Ergebnis....
Es handelt sich um Museklmasse...
Muskel? an der Stelle? woher? warum?
SO jetzt die Aussage des Arztes der mir die Ergebnisse tel. mitteilte:
Es ist sehr untypisch, dass dort Muskelgwebe "wächst" also als Knubbel - es kann sich natürlich um Mischgewebe handeln, und das man bei der Punktion ausgerechnet muskelgewebe entnommen hat..... (da frag ich mich wenn, wie mir gesagt wurde, drei punktate entnommen urden, wie wahrscheinlich ist es drei mal muskel erwischt zu haben??- nächste Frage - gibt es sowas wie Mischgewebe in dem Sinne überhaupt? dafür kenne ich mich damit zu wenig aus)
sein Rat war den knubbel jetzt doch zu entfernen ohne umliegendes Gewebe aufgrund der undefinierten Diagnose im Kopf könnte es sich ja evtl doch um etwas handeln was mal bösartig wird und wenn es weiter wächst und womöglich die Blutgefäße mit einschließt ist es inoperabel......
Der knubbel ist nah meinen Beobachtugen übrigens gleichbleibend groß also das was ich fühlen kann...
So jetz stehe ich da mit der Aussage 1. Eingriff kompliziert und riskant und wenn nichts bösartiges gefunden wird eher drin lassen...
und 2. Besser entfernen falls es doch irgendwann bösartig wird

Ich weiß gerade so gar nicht was ich machen soll....
habe auch schon überlegt mir alle unterlagen abzuholen und noch eine weitere Meinung einzuholen aber bringt mich das weiter??? oder habe ich dann noch eine 3 andere Meinung
Was würdet ihr machen? hat jemand mit seinem Hund vielleicht etwas ähnliches erlebt?? würde mich über rückmeldungen freuen!
P.S sorry dass es so lang geworden ist aber ich musste mir das gerade von der Seele schrieben mein Freund, meine Eltern etc sind genau so ratlos wie ich...