Beiträge von Mia2015

    1. Eine Kastration hat negative gesundheitliche Folgen für deinen Rüden, besonders im Alter. Woher weißt du, dass dein Rüde da Krebs bekommen wird? Wenn er dann Hodenkrebs hat, kann man immer noch kastrieren.

    2. Wie wäre es mit einer Hündin? Wieso überhaupt ein zweiter Hund, wenn ihr euch das Management schon jetzt nicht zutraut?

    3. Man kann seinen Garten auch einbruchsicher für Hündinnen machen.

    Das ist wieder typische Pauschalisierung und eine Behauptung, die mal wieder als unfehlbar in die Diskussion geworfen wird.

    Welche negativen gesundheitlichen Folgen hat bitte eine Kastration für einen Rüden, besonders im Alter?

    Erklär mir das bitte. Alle meine Rüden waren kastriert, ohne negative gesundheitliche Folgen. Sorry, aber das ist wirklich Quatsch und kann man so nicht unkommentiert stehen lassen.

    "Welpenblues", gibt es sowas? Da muss ich schmunzeln....sicher macht man sich Gedanken, ob die Entscheidung für einen Hund jetzt gerade die richtige war, ob man das packt etc. Aber wenn ich mich, gerade für einen Welpen, entscheide, weiß ich, dass das mein Leben erst mal völlig auf den Kopf stellt.

    Als ich Mia letztes Jahr holte, hatte ich völlig verdrängt, wie viel Aufmerksamtkeit und Erziehung so ein Welpe doch braucht :smile:

    Ich hab mich also kurz geschüttelt und die Aufgabe angenommen, mich wieder eingelesen, informiert und mir die Zeit für sie genommen. In erster Linie hab ich mich über den kleinen Besen gefreut wie ein Honigkuchenpferd. ICH wollte sie ja schließlich haben.

    Also, reiß dich zusammen, hör auf zu heulen und finde eine Lösung, damit es für dich passt.

    Die Frage ist doch, ob man sich den Schuh anzieht. Bis zu diesem Thread war mir überhaupt nicht bewusst, dass ein Schäferhund negativ belastet sein könnte, trotz zwanzig Jahre SH-Haltung :hust:

    Ich finde die Diskussion an sich sehr müßig, denn es geht um den Hund an sich, seinen Charakter und sein Verhalten in einer Gesellschaft. Das kann man an keiner Rasse fest machen, denn: Der Hund ist, was der Mensch aus ihm macht.

    Ich liebe Schäferhunde jeder Art, hatte selber viele Jahre weiße Schäferhunde und aktuell eine Ridgeback/Schäferhund-Mischlings-Hündin.

    Negative Erfahrungen habe ich mit Schäfis bisher nicht gemacht. Allerdings gibt es meiner Mng. nach zu viele Arbeitsrassen und Mischlinge aus diesen (z.B. Malinois) die eine Aufgabe brauchen und in Familien einfach nichts zu suchen haben. Schäfis sind gut auszubilden, daher leider auch von Laien, die einen Wach- und Schutzhund haben möchten, aber nicht konsequent ausbilden können. Hinzu kommt der Kadaverghorsam, der oft noch von Schäferhund-Besitzern erwartet und durch negative Trainingsmethoden aufgebaut wird und zu Aggressionen führen kann.

    Ein Schäfi ist von Natur aus relativ folgsam, aber kann bei mangelnder Konsequenz auch Macken ausbilden, die im Alltag anstrengend bis gefährlich sein können. Hinzu kommt die Massenproduktion an Welpen aus Schweinezüchtungen, bei denen man keine Ahnung hat, welche Zeitbombe man sich ggfs. ins Haus holt.

    Schäferhunde und Mischlinge führen zwar die Beissstatistik 2015 an, was aber auch daran liegt, dass derart viele Schäferhunde und Mischlinge hieraus gehalten werden unter anderem auch für den Wach- und Schutzdienst. Exorbitant hoch ist da nix. Die Beissstatistik erfasst außerdem nur, dass ein Hund zugebissen hat, nicht das wieso, warum und weshalb.

    Es gibt einige Hunderassen die negativ ankommen. Allein die Formulierung "Kampfhund" hält sich nach wie vor, obwohl diese Bezeichnung für PitBull & Co. total daneben ist. Viel hängt von der eigenen Einstellung zum Hund/zur Rasse ab.

    Ich erziehe meinen Hund im Grunde rein intuitiv und trainiere nur beim täglichen Gassi gehen beiläufig. Früher habe ich viel mehr Energie in die Ausführung etlicher Kommandos investiert, heute bringe ich meinem Hund nur das bei, was er zwangsläufig können muss. Das beschränkt sich in der Tat fast nur auf den Rückruf, auf Aus und Bei Fuss. Das wars. Während ich früher versucht habe, Verhalten mühsam zu korrigieren, versuche ich heute, eine solches Verhalten erst gar nicht herbei zu führen bzw. Raum dafür zu geben. Und das klappt erstaunlicherweise sehr gut. Aufgebaut, der Verfressenheit meiner Hündin geschuldet, durch Leckerchen, hört sie mittlerweile auch ohne fressbare Belohnung sehr gut.

    Aber es ist auch schon die Leine geflogen, als Madame der Meinung war, so ein Scheisshaufen wäre doch eine leckere Zwischenmahlzeit...und was soll ich sagen? Es hat sie mehr (und vor allem schneller) beeindruckt als alles andere. Der Mix macht es für mich.