Beiträge von nicodamius

    Ich würde auch im Ausschlussverfahren da ran gehen.

    Falls es ein gebrauchter BMW sein sollte, schaue auch mal nach dem Auspuff.
    Unser Hund hatte nie Probleme mit dem Auto fahren, genau wie deiner.
    Urplötzlich veränderte sich das. Er wurde unruhig, hechelte viel, und Auto fahren war nicht mehr seine Welt.
    Durch Zufall haben wir mitbekommen, das eine Dichtung am Auspuff defekt war. Die Abgase müssen minimal hinten in den Kofferraum eingedrungen sein Wir haben das nicht bemerkt, aber für den Hund war das die Hölle.

    Achso es geht nur darum wenn er mal durchfall hat.

    Genau darum geht es nur. :lol:

    Würde dies ein Dauerzustand sein, hätte ich schon längst Alternativen erwogen. Sei es Futterumstellung andere Gassizeiten etc. und ihn nochmals von oben bis unten durch checken lassen.
    Aber das ist alles im grünen bereich bei uns. Weder die Schmerzen noch Unsauberheit sind hier ein Problem

    Es geht mir wirklich nur um die Ausnahmesituationen. von daher gehe ich das ganze auch relativ locker an und sehe die Aufgabe als Freizeitbeschäftigung. Aber auch diese sollte richtig aufgebaut sein, denn der Erfolg soll sich ja einstellen.

    Und wenn nicht, dann eben nicht.

    Wie muss er denn? Groß, klein? Wann seit ihr das letztes mal draussen, wann geht ihr morgens? Wann gibt's Futter? Ich denke mal daran zu drehen ist erstmal einfacher.
    Und vielleicht abklären lassen, warum die Treppe nicht mehr genommen wird. Hat er vielleicht Schmerzen?

    Wenn er nachts muss, dann ist es "nur" Durchfall. Er hält ansonsten problemlos aus. Der Durchfall ist bei ihm zu 99% stressbedingt und von daher oftmals nicht vorhersehbar. Bekomme ich es vorher mit, stelle ich mir selbstverständlich den Wecker.
    Futter bekommt er schon so, das wir mit normalen Gassizeiten gut über die Runde kommen.

    Die Treppe kann er nicht mehr steigen, da er sie schmerzbedingt durch die Arthrose, nicht immer hochkommt.
    Dies wird aber schon behandelt und er ist durch Medikamente relativ schmerzfrei.

    Würde er immer nicht durchhalten können, würde ich die ganze Sache wesentlich anders betrachten und einen Weg finden, mit dem wir beide umgehen können.

    Es geht wirklich nur um die ganz große Ausnahme. Wie gesagt, in diesem Jahr kam es zweimal vor, das er nachts raus musste. Beim ersten mal hat er noch oben geschlafen, beim zweiten mal unten. Da ging es halt in den Flur.

    Da dies wirklich Ausnahmesituationen sind, möchte ich an der Gesamtsituation nichts ändern.

    Es war ein Ansatz meinerseits um ihm und mir auch die Ausnahmen zu erleichtern, denn es ist ihm total unangenehm ins Haus machen zu müssen.

    Danke für eure Hilfe.

    Das mit dem Leckerli verbinden leuchtet mir ein. Also wirklich nur anfüttern bis er weiß was ich will und dann nur beim raus gehen.
    Das warten sehe ich nicht als das große Problem an bei ihm. Die 2-3 Minuten hält er dann auch durch da er eigentlich nichts schlimmer findet als in sein zu Hause zu machen. Wenn er weiß es kommt wer ist das für ihn ok. Er hört mich dann ja runter kommen. Da ich mich nicht groß anziehen muss, sondern nur Jacke überschmeissen würde, hoffe ich das es passt.

    Falls es falsch rüber gekommen ist. Er ist eigentlich mehr als 100 % sauber. Nicht mal den eigenen Garten nutzt er, wir müssen immer das Grundstück verlassen. Aber dank der IBD in Kombiation mit der Deprivation, reagiert bei kleinsten Stress sein Magen/Darm sofort. Bekomme ich tagsüber mit, das Bauchprobleme hat, steuer ich sofort dagegen und stelle mir auch für nachts den Wecker, damit er notfalls gehen kann. Aber selten (dies Jahr "nur" 2x) kommt die Reaktion erst nachts oder am frühen Morgen und dafür möchte ich gerüstet sein.

    Wir werden das einfach mal in Angriff nehmen. wenn es funktioniert ist es gut, und uns beiden wird es etwas leichter gemacht, funktioniert es nicht, hatten wir wenigstens Spaß beim trainieren. :lol:

    Die habe ich auch gerade schon gefunden, aber......ich stelle es mir sehr beruhigend vor, wenn beide Katzen nachts ihre Tobeaktion abalten, und dann, weil es ja Spaß macht, alle 5 Sekunden über die Klingelmatte rennen. :headbash:

    Also, die Idee ist vorerst mal vom Tisch, obwohl ich sie klasse finde.

    Eine Funkklingel habe ich auch noch hier. Da ja Urlaub ist, werden wir morgen mal sehen, ob wir den Klingeltaster nicht Hundegerecht umbauen können.

    Ich würde den Hund in diesem Fall lieber abends ins Schlafzimmer hochtragen

    Toller TIP, aber bei 40 kG Hund, einer engen Treppe und zwei kaputten Menschen Knien ein Unding.

    Für den Notfall machbar aber nicht als Dauerzustand.
    Wäre Herr Hund im Wohnzimmer unglücklich, wären wir runter gezogen, aber er liegt unten seelig schlafend, teilweise mit Katze kuschelnd, auf der Couch und ist immer ganz überrascht das wir schon wieder unten sind und die Nacht vorbei ist.

    Danke für die Tip´s. :applaus:
    Dann werde ich erst mal die Klingel als solches schön füttern.

    Wenn er die Klingel dann kapiert hat, werde ich sie so vor die Tür stellen, das das Klingeln im Grunde das Öffnen der Tür einläutet. Also schon fix und fertig angezogen und laufbereit, und es geht erst los, wenn er geläutet hat.
    ( Oh Gott, dann stehe ich dem gnädigen Herrn Hund schon per Glocke zu Diensten)
    Mal sehen ob es funktioniert.
    Das stehenbleiben beim Klingelton hatte er ganz schnell gefressen und das ohne das ich es trainiert habe, dann müsste das Türöffnen-klingeln wohl auch funktionieren. :lol:
    Gott sei dank ist es ja kein muss, sondern nur ein Versuch es uns allen etwas angenehmer zu machen. Dementsprechend steht kein Druck hinter. Schon alleine deswegen müsste es klappen. Und zum Glück lernt er auch mit 10 noch gerne.

    Hallo an alle.

    Ich hoffe ihr habt alle die Feiertage gut überstanden und konntet etwas Ruhe und Besinnlichkeit genießen.

    Komischer Titel, aber das ist genau das, was ich meinem Hund beibringen möchte. :D

    Aber erst mal zum Hintergrund.
    Mein Wuff ist jetzt 10 Jahre alt. Er ist ein Deprivationshund mit Athrose und IBD.
    Bis vor 6 Monaten hat er jede! Nacht bei uns im Schlafzimmer verbracht. Das heißt, sind wir schlafen gegangen, stand er auf und folgte uns ins Schlafzimmer. Dort hatte er zwei "Betten" zur Auswahl. Wurden wir wach, stand er mit auf und alles war gut. Er blieb wirklich die ganze Nacht bei uns im Zimmer.
    Nun hat er sich entschieden, die Nächte im Wohnzimmer zu verbringen, da er die Treppe die in unser Schlafzimmer führt, nicht mehr steigen möchte.
    Er fühlt sich unten wohl, genießt es die gesamte Couch für sich zu haben und hat damit gar keine Probleme.
    Nun aber zu meinem Problem.
    Wenn mein Hund muß, meldet er sich nicht im herkömmlichen Sinne. Er wird unruhig, fängt an leicht zu hecheln, setzt sich hin und starrt die Tür an. Sind wir wach, kann ich schon bei den kleinsten Anzeichen reagieren. Als er bei uns im Schlafzimmer war, bin ich immer von seiner Art zu melden wach geworden, da er dann nicht die Tür sondern mich angestarrt hat.
    Aber nun ist er unten, wir oben und ich bekomme es nicht mehr mit. Denn das Tür anstarren ist doch relativ geräuschlos. :ka:
    Bedingt durch seinen Zustand, kommt es hin und wieder vor, das er mitten in der Nacht raus muss. Wenn aber keiner da ist, der die Tür auf macht....kann man sich den Rest denken. Er fiept nicht, er bellt nicht, nichts. :( :
    Um allen Problemen aus dem Weg zu gehen, wollte ich ihm das klingeln beiringen. Wir haben eine Tresenklingel bestellt. Diese soll irgendwo gut für den Hund erreichbar platziert werden. Nun hatte ich mir vorgestellt jedesmal wenn wir in irgendeiner Form mit ihm richtig raus gehen, die Klingel zu läuten, ihn anzuziehen und los zu gehen, in der Hoffnung, das er die Klingel irgendwann mit Gassi gehen verknüpft. Das er das kann weiß ich, denn er hat meinen Klingelton vom Handy komplett mit - sofort stehenbleiben- verknüpft und das ohne das ich was machen musste.

    Was kann ich noch tun damit er das klingeln wirklich und unmissverständlich mit der Möglichkeit des Lösens verknüpft? Über Tips zur Umsetzung würde ich mich wahnsinnig freuen.