Ich möchte auch noch mal etwas in den Raum werfen, was ich selbst etwas unterschätzt habe. Mein Rotti und auch so ziemlich alle die ich kenne, sind absolute Ein-Mann-Hunde. Bei meiner Hündin heißt das konkret, dass sie bei mir gut im gehorsam steht, bei anderen aber nicht. Ich kann sie mit niemandem alleine los schicken, ich kann sie nicht in Fremdbetreuung geben, sie lässt sich nicht von anderen streicheln.
Das kann sehr einschränkend sein, wenn man auf irgendwas davon angewiesen ist.
Ich glaube das ist ein Argument womit ich meinen Mann überzeugen könnte, ohne seinen Wusch einfach zu untergraben.![]()
So ein Exemplar haben wir nämlich hier zu Hause. Die beiden haben lange gebraucht um miteinander warm zu werden.
Fremdbetreuung geht hier auch gar nicht und mein Hund akzeptiert nur meinen Mann und mein Sohn als Notfallersatz. Der Hund liebt seine Familie.....aber mit denen raus muss nicht unbedingt sein.
Und nicht das es hier falsch rüberkommt. Wir würden uns den Hund nicht holen, bloß weil er meinem Mann so gefällt und ich dann das nachsehen habe. Es ist und bleibt eine gemeinsame Entscheidung und wenn einer auch nur ansatzweise etwas einzuwenden hat, dann nicht. Aber, auch nach 30 Jahren Ehe bin ich der Meinung man sollte Miteinander agieren und nicht nur die eigenen Wünsche durchbringen. Und da mein Mann die letzten 30 Jahre immer kommentarlos alles mitgetragen hat was ich "angeschleppt" habe, sollten diesmal seine Vorstellungen auch beachtet werden.