Beiträge von Koshka

    Also was Suchspiele angeht, spielen wir oft 'Wo ist dein Teddy/Ratte/Maus/Ball etc'. Sie hat verschiedene Spielzeuge und Kuscheltiere in ihrer Box und ihrem Bettchen, und wir lassen sie dann immer nach einem bestimmten spielzeug suchen, da sie den Unterschied und die jeweiligen Bezeichnungen dafür gut kennt. Das könnten wir ja noch etwas extensiver mit ihr machen.

    Danke für den Tipp, da werden wir mal drauf achten. Meinst du damit sowas wie Suchübungen etc?

    Ich mach das jetzt so, dass ich den hund immer überschwänglich lobe, wenn sie in der nähe der katzen ruhig und entspannt bleibt. In etwas hektischeren situationen, wenn zb in der küche gekocht wird und alle drei tiere gleichzeitig dabei sein und zugucken (bzw was abgreifen) wollen, lass ich sie neben mir sitzen + den ausdrücklichen befehl Bleib. So kann sie auch dabei sein und wird dann immer wieder gelobt und gestreichelt, besonders wenn die Katzen an ihr vorbei gehen und sie sie in ruhe lässt. Wenn sich die Situation auflöst bzw die katzen 'ausser gefahr' sind, kriegt sie ein leckerchen und darf wieder laufen. Das funktioniert bis jetzt auf jeden fall sehr gut.

    Also ausgelastet ist sie hervorragend, sie geht jeden Tag mit meinem Vater, der dann Fahrrad fährt, in den Wald. Immer bis zu 3 stunden. Falls das mal nicht geht, wird sie im Garten ausgepowert.

    Wir haben uns kurz besprochen und sind uns mittlerweile insofern einig, dass sie zum einen gerade im rebellischen teenager alter ist und ihre grenzen austestet (da sie ja auch ansonsten dummheiten anstellt) und zum anderen durch ihre momentane läufigkeit sowieso noch schwieriger zu händeln ist. Dann ist wohl ganz viel geduld gefragt. Und leider ist es ja gerade bei Ridgebacks bekannt, dass sie als junghunde oft und gerne bereits gelernte kommandos etc 'vergessen'. Definitiv kein Anfänger Hund.
    Aber Gut. Vielen Dank für eure Antworten und Hinweise. Dann muss ich mir meinen Vater, den alten Sturkopf, noch mal zur Brust nehmen.
    Es wird schon werden, schliesslich sind probleme mit Haustieren nie die Schuld der Tiere, sondern der Halter. So, und jetzt geh ich mal die ungezogene Hundetöle knuddeln ;)

    Vielen Dank für eure Antworten,

    Ihr habt schon recht, das Problem sind im Grunde die verschiedenen Vorstellungen über Hundeerziehung. Das ist auch etwas, das wir unter uns klären müssen, da kann keiner helfen ;)
    Ich bin 27 und lebe im Haus meiner Eltern, habe dort eine kleine Wohnung. Durch das studium bin ich unter der woche nicht da. Die Katzen bewegen sich im gesamten Haus, ich will sie auch nicht auf die paar zimmerchen begrenzen, die mir gehören und die für die katzen ihr rückzugsort sind. Die Bezugsperson der Katzen bin auch ich, sie würden jedoch dort bleiben, wenn ich umziehen sollte, da ich sie nicht aus ihrem umfeld reissen will. Mein Vater mag die Katzen auch, er will es mir gegenüber nur nicht zugeben, um mich zu ärgen. Das macht er gerne ;)

    Mir ging es eigentlich nur darum, dass ich mir unsicher bin, inwiefern man den hund am besten erzieht, dass sie lernt, die katzen nicht zu jagen bzw nach ihnen zu schnappen. Insbesondere, ob ich sie SOFORT loben soll, wenn sie die katzen in ruhe lässt, oder erst durch ignorieren bestrafen soll und dann loben, wenn sie sich beruhigt hat.
    Es gibt ja auch Hilfsmittel wie eine Wasser spritzpistole oder so eine klapperdose, ich bin aber nicht sicher, inwiefern das hilfreich ist.

    Nun ist sie auch wieder läufig, da ist sie sowieso besonders seltsam drauf und ich will bei dem hund auch keinen schaden anrichten.

    Hallo,
    Ich bin neu hier und habe mich wegen einem grossen Problem mit unserem Hund hier angemeldet.
    Wir haben eine 1 1/2 jährige unkastrierte Ridgeback Hündin, die in letzer Zeit mehr und mehr Probleme macht. Das Hauptproblem für mich ist, dass sie grundlos (bzw ohne provoziert worden zu sein) nach meinen Katzen (beide 4 und waren schon da, als die hündin als welpe hier ankam) schnappt.

    Ein wenig zur Vorgeschichte: Die Hündin ist unser 3. Hund und unser 2. Ridgeback, allerdings der erste Hund, der sich so schlimm daneben benimmt und die Katzen jagt und nach ihnen schnappt. Mein Vater, die Bezugsperson der Hündin, hat zu Beginn leider den Fehler gemacht, es ihr als Welpe nicht zu verbieten, die Katzen zu jagen. Früher war mein Vater Mr Konsequenz und Hundeerziehung in Person, heute ist davon leider nur noch wenig zu sehen, er verwöhnt den Hund und lässt sich von ihr manipulieren, d.h. reagiert sofort, wenn sie jammert, streichelt sie, wenn sie sich ihm aufdrängt, kuschelt mit ihr in ihrem bettchen und lässt sie sogar auf die teure couch. Er massregelt den hund nie, auch nicht wenn sie etwas verbotenes tut oder sogar wegrennt und nachbars garten tobt, oder Leute anspringt und eventuell sohar verletzt bzw kleidung zerstört (was ich schon an blauen flecken und tiefen, blutigen kratzern wegen dem hund am arm hatte, ist unglaublich). Das ist dann eben einfach nur süß, nicht weiter schlimm und ich rege mich zu sehr auf; in seinen Augen.
    Die Katzen sind sehr geduldig mit ihr, bleiben ruhig auch wenn sie zu- bzw aufdringlich wird und gehen weg, wenn es ihnen zu viel wird. Selten fauchen sie und noch seltener gibt es einen Tatzenhieb, nie mit Krallen.

    Nun ist es mir schon mehrmals aufgefallen, dass sie aus heiterem himmel heraus nach den katzen schnappt und heute hätte nicht mehr viel gefehlt und der nacken meines katers, der nur an ihr vorbei gegangen ist, wäre durch gewesen. Ich will ihr gar nicht unterstellen, dass sie sie den katzen böses will, aber sie hat eine grenze überschritten, die es mir sehr schwer macht, noch Sympathie für den hund zu empfinden. Wenn man dann mit dem hund meckert und sie weg schickt, reagiert sie da gar nicht drauf.

    Ich persönlich bin sehr konsequent im umgang mit dem hund, manche würden es auch als streng bezeichnen. Aber gerade so einen hund, mit solch einem gefahrenpotential für andere, sollte man m.M.nach nicht unterschätzen und an der langen leine lassen.
    Ich denke, dass meine Eltern den hund falsch erzogen haben. Immer, wenn sie die Katzen zu sehr bedrängt hat, wurde laut Nein gerufen und SOFORT belohnt und liebkost, als sie aufhörte. So hat sie gelernt, den katzen nur zu nahe kommen zu müssen, um dann nach dem Nein zu Mutter/Vater zu rennen und sich ein leckerchen abzuholen. Das hat sie dann mehrmals hintereinander gemacht, immer wieder. Aber das fanden sie dann nur süß, wie schlau der hund doch ist. Ich würde das eher als maipulativ bezeichnen.

    Ich bin der Meinung, man sollte, wenn der hund sich derart daneben benimmt, den hund mit einem lauten Nein masssregeln und dann als bestrafung komplett ignorieren, bis er von selbst zb in sein bettchen geht. Und erst dann belohnen. Mit der Meinung stehe ich zuhause nur leider allein da.

    Ich weiss einfach nicht was ich dagegen machen kann. Theoretisch könnte man Katzen und Hund räumlich trennen, aber ich will die Katzen nicht für das schlechte benehmen des hundes bestrafen, zumal das den ausschluss aus dem familiären alltag, der den katzen sehr wichtig ist, bedeuten würde. Und der hund muss doch auch lernen, sich zu benehmen und zu gehorchen. Eine umgehung der situation wäre keine permanente lösung.
    Ein weiteres problem ist, dass ich meinem Vater mit Hundeerziehungstipps bzw -hinweisen gar nicht zu kommen brauche, weil ich angeblich gar nicht mitreden könne und gar keine ahnung davon hätte, weim ich ja die katzen verwöhnen würde (dass das aber gerade u.a. den reiz an der katzenhaltung ausmacht und hunde- und katzenerziehung zwei vollkommen verschiedene paar schuhe sind, vergisst er ständig. Wobei meine Katzen weitaus besser hören als sein Hund).

    So, ich glaube da ist jetzt alles an wichtigen Informationen zu der Situation drin. Ich bräuchte dringend hilfe und anregungen zu Änderung der situation. Es muss sich schleunigst etwas tun, denn ich will den hund ja auch gern haben können, aber solange sie sich meinen katzen gegenüber so benimmt, ist das nur schlecht möglich. Und um himmels willen will ich verhindern, dass sie den katzen im eifer des Gefechts etwas antut.
    Woran kann das liegen? Alter? Dass sie nicht kastriert ist? Die eventuell falsche Erziehung?
    Und was kann ich tun?
    Jede Form von Hilfe würde ich sehr zu schätzen wissen. :hilfe: