Beiträge von LeoniLisa

    Nein Spaß. Wenn ein Collie keine Blesse hat, wäre das für mich tatsächlich ein Ausschlusskriterium. Da kann der Wurf noch so toll, die Verpaarung noch so lange ersehnt, die Wartezeit noch so lange gewesen sein, ich würde schlicht keinen Collie ohne Blesse kaufen

    Exakt so wird das auch bei mir ablaufen :D keine Blesse - leider kein Collie für mich dabei. Ich gehe noch den Schritt weiter, sable muss die Hündin nämlich für mich auch sein....Wobei ich da noch ein bisschen flexibler bin. Bei der Blesse gibt es keine Diskussion xD

    Ich bin froh dass das bei "meiner" Zucht aber sehr unwahrscheinlich ist also bin ich guter Dinger dass es dann 2020 eine Maus für mich gibt :applaus:

    Gibt es hier eigentlich auch jemanden mit Hund der aus Angst nicht zitternd in der Ecke sitzt sondern "ankämpft" bzw bellt?

    Leo hat als gestandener Terrier in jeder für ihn bedrohlichen Situation ja den Hang dazu nach vorne zu lösen ganz nach dem Motto auf sie mit Gebrüll. Und das ist auch an Silvester so, unser erstes Silvester in München hatten wir insgesamt 7 Stunden (!!!!) Knallerei, beinahe ohne Pause. Leo hat auch bis auf wenige Pausen auf jeden Knall mit extremem Gebell reagiert, er war nicht zu beruhigen.

    Die Nerven lagen bei allen natürlich blank. Und ich muss sagen, ich hätte mir gewünscht er würde zitternd unterm Tisch liegen da wäre er wenigstens ruhig gewesen. Ich habe die halbe Nacht heulend auf dem Klo verbracht weil er einfach nicht aufhören konnte zu bellen.

    Da ich niemandem stundenlange Bellerei zumuten will und in München tagsüber schon angefangen wird mit Schießerei bis in die Morgenstunden fahren wir so abgelegen wie möglich und versuchen dann dort die kurze Knallerei schön zu füttern was auch ganz gut klappt....30 Minuten dauer Futter werfen, das ist dann ok und lenkt ihn ab. Das kann ich aber nicht 5 Stunden plus machen.

    Letztes Jahr war ich alleine in einem Kloster mit ihm. Das war auch okay...denkt ihr ich könnte es nächstes Jahr mal Zylkene versuchen? Auch bei "so einem" Fall?

    Hier haben wir das auch ewig versucht, ich dachte auch dass ein Hund einfach "seinen Platz" haben muss. Im Endeffekt hatte ich hier ca. 10 verschiedene Körbchen, in keinem einzigen wollte Leo jemals freiwillig liegen. Also auch unter absoluter Ignoranz von mir hat er sich kein einziges Mal in eines dieser Körbchen gelegt.
    Er geht auch nicht so wirklich auf Decken, da muss schon alles um ihn herum bretthartes Parkett sein damit er eine Decke gut findet. Wir haben da warscheinlich auch einfach zu viele Teppiche überall daheim liegen...er ist nicht auf Körbchen oder Decke angewiesen um bequem zu liegen.

    Bei uns ist das dann in ähnlichem Stress ausgeartet wie bei euch, das "beste" Resultat war da noch dass Leo dann eben 3 Zentimeter neben dem Körbchen lag...hauptsache nicht darauf, so wie ich das gewollt hätte. Aber so richtig entspannen konnte er da nie.

    Ich habe es dann aufgegeben und nur noch trainiert dass er einfach auf Kommando weggeht und auf Abstand bleibt, wo er sich dabei hinlegt ist mir dann egal. Kann er sich aussuchen :ugly:
    Wenn wir essen kann er liegen wo er will (auch direkt neben mir) nur aktives betteln ist verboten. Wenn ich arbeite liegt er entweder zu meinen Füssen irgendwo oder alleine auf dem Sofa.

    ich weiß es nicht :rollsmile: ich bin mir noch nicht sicher ob ich das jetzt gut oder schlecht finden soll...

    wir haben seit 8 Monaten mit mal mehr mal weniger putzen einen ganz anderen Zustand als jemals davor, eben dieses einheitliche gelblicher werden anstatt begrenzter Ablagerung. Ich kenne das so gar nicht, von keinem anderen Hund. Es könnte besser sein weil es nicht so konzentriert nah am Zahnfleisch angreift? Aber warum werden die Zähne von oben bis unten gelblicher? Heißt das nicht dass jetzt der komplette Zahn leichte Ablagerungen bekommt anstatt nur oben am Zahnfleisch? das wäre ja eher schlecht.

    Vielleicht weiß noch jemand was, sonst muss ich hoffen dass der TA beim nächsten Mal was schlaues dazu sagen kann.

    Bei Leo hatten sich über die Zeit die typischen kleinen gelben Ränder bzw Ablagerungen direkt unterm Zahnfleisch an den Reisszähnen gebildet, man konnte sie meistens abkratzen oder absprengen. Der Rest des Zahns war dabei immer komplett weiss.

    Bei der Kastra im April habe ich eine Zahnreinigung inkl Röntgen machen lassen, seitdem halten wir den perfekt sauberen Zustand relativ problemlos, nur ist mir eins aufgefallen:

    Anstatt dass sich wie vorher auch langsam wieder gelbe Ränder/Ringe unterm Zahnfleisch bilden wenn man schlampig putzt sind die Reisszähne einfach komplett nicht mehr so strahlend weiss.
    Also wenn ich jetzt nicht täglich putze bilden sich keine Ablagerungen/Ränder mehr aber die Reisszähne sind einfach komplett nicht mehr so weiss wie vor oder direkt nach der Reinigung. Sie verfärben sich einheitlich gelblich.

    Kennt das hier jemand? Kratzen oder absprengen kann man so ja nie was weil sich keine Beläge bilden, der ganze Zahn wird einfach einheitlich nach und nach gelblicher. :ka:

    @Lauretti wir hatten ja schonmal in dem Abspeck Thread festgestellt dass unsere beiden sich ähneln :ugly: Leo mach das genauso mit dem starren!! Ich meine mich zu erinnern dass ich in einer Unsicherheitsphase jedes ruhige Schauen belohnt habe. Auch bei anderen Hunden natürlich, als Impulskontrolle dahin abzuzischen. Was war ich stolz auf mich und meine tolles Training, wie toll er alles "unheimliche" ruhig beobachtet hat, ein Traum!

    Tja jetzt starrt er eben alles an was irgendwie aus dem Rahmen fällt und erwartet Leckerli dafür |) und weil sich das so manifestiert hat weiß ich gar nicht mehr ob er wirklich nur noch starrt weil er denkt dass das das gewünschte Verhalten ist oder ob er ein echtes Bedürfnis hat da was zu beobachten. Was solls xD

    Irgendwie denke ich halt, dass sich doch Hunde vom eigenen Besitzer besser händeln lassen und auch mehr gefallen lassen, als von einer fremden Person. Oder ist das falsch?

    ich finde sowas auch schwer zu verstehen aber der Hund meiner Schwester (8 Kg) wird daheim zum Berserker wenn ihm eine Zecke gezogen werden muss zB. Er führt sich so sehr auf dass ihn zwei Erwachsene nicht ruhig gehalten bekommen. Meine Schwester ist sich sicher, dass er auch beißen würde.
    Er hat auch schon gezwickt und geschnappt, er kennt da bei ihm bekannten Leuten und Bezugspersonen kein Pardon und geht in die Vollen wenn sie ihm was am Körper wollen. Und das, obwohl er ansonsten ein totaler Schmuse und Kuschelhund ist und alle Menschen liebt. Ich denke es ist darauf zurückzuführen, dass er da gelernt hat wie er sich diesen Situationen entwinden kann und es funktioniert ja auch immer. Dazu wurde auch noch nie was in Ruhe trainiert mit ihm.

    Beim TA ist er allerdings der Typ Hund der einfach einfriert sobald er Angst bekommt. Er lässt sich problemlos handeln und alles machen. Also müssen sie ihn wegen jeder Zecke zum TA bringen.

    Mein Hund ist das andere interessante Gegenteil. Er findet fremde Menschen doof, mag weder bekuschelt noch angefasst werden. Er würde aber nur bei absolut extremster Bedrängung abschnappen denke ich, hat da also eine total lange Zündschnur im Verhältnis zum Hund meiner Schwester - obwohl er fremde Menschen nicht mag. Ich als seine Bezugsperson darf wiederum eigentlich alles bei ihm. Nur ich. Er würde mich in Normalsituationen nicht beißen, nichtmal abschnappen. Selbst bei stressigen Situationen wo ich ihm dringend ans "Fell" will kräuselt er maximal die Nase und ich gebe ihm eine Pause. Beim TA ist es also oft so dass ich auf Anweisung vom TA das Maul öffne und andere Griffe durchführe...Maulkorb ist auch sicherheitshalber drauf wenn der TA dann Hand anlegen muss.

    Meine Schwester ist also auch der Kandidat HH die den Hund wegen jedem Kleinkram zum TA bringt einfach weil er dort vor Ehrfurcht und Angst einfriert und sich alles gefallen lässt während daheim die Hölle losbricht.