Beiträge von tinybutmighty

    Ich persönlich habe den Hundeführerschein nicht gemacht und habe es auch nicht vor. Hätte ich einen Listi, müsste ich antreten (ich hasse diesen Schwachsinn mit den Rasselisten).

    Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass so ein Hundeführerschein in seiner jetzigen Form irgendwas Nenenswertes dazu beiträgt, dass Halter lernen, mit ihrem Hund "richtig" umzugehen und sich intensiver mit ihm beschäftigen.

    Zudem braucht man sich doch nur mal durch das Hundeforum hier zu klicken: zig dutzende Ansichten zu den einzelnen Themen, und oft gibt es halt nicht nur "die" eine richtige Antwort und alles andere ist Blödsinn.
    Von daher ist es ja schon mal schwierig, einen Test zu konzipieren, der nicht irgendwie subjektiv gefärbt ist. Ein paar Fragen habe ich mir mal aus Langeweile angeguckt und naja, teilweise kann man auch darüber schreiten, ob jene Antwort, die als richtig gewertet wird, jetzt auch wirklich "richtig" ist.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum man Hundehaltern immer alles verkomplizieren muss. Ja, es gibt Hundehalter, die keinerlei Rücksicht nehmen und mies mit ihren Hunden umgehen, das ist klar. Solche Leute sollten auch streng zur Verantwortung gezogen werden und wenn ein Hund auffällig wird, sollte er auf jeden Fall mit seinem Halter einen Test absolvieren müssen!

    Aber deswegen muss man doch nicht gleich jeden Hundehalter pauschal zu so einer Prüfung heranziehen. Ich halte das für ebenso überflüssig wie eine Prüfung vor Freilauf-Erlaubnis.

    Da fragt man sich ja langsam wirklich, warum eigentlich nicht werdende Eltern solche Tests absolvieren müssen, um ein Kind haben zu dürfen :roll:


    Und zum praktischen Teil: Wenn man sich eh irgendeinen top erzogenen Hund ausleihen kann, halte ich den Test auch nicht für sinnvoll.
    Aber gleichzeitig kann verständlicherweise auch nicht jeder Halter mit seinem eigenen Hund antreten, da es nun mal Leute gibt, die völlig verstörte oder ängstliche Hunde aus dem Tierschutz bei sich aufnehmen, für die so ein Prüfung einfach nicht machbar wäre.
    Von daher halte ich auch den praktischen Teil im Grunde für ziemlich sinnlos.

    Morgens ist es bei mir immer unterschiedlich, je nach Lust, Laune und Wetter (Rex hasst Regen) zwischen 15 Minuten und einer Stunde.

    Nachmittags sind wir meist so 1,5 Stunden bis 2,5 Stunden unterwegs.

    Abends gehen wir jetzt in der dunklen Jahreszeit nur eine kurze Pipirunde. Ansonsten gehe ich abends auch mal länger, dafür aber nachmittags kürzer.

    Aber bei mir kommt es halt immer auf den jeweiligen Tag an, da ich studiere und der Tagesablauf da generell nicht so regelmäßig und strukturiert ist.

    Keine Sorge. Passt schon. Hab schon alles richtig verstanden. Meine Antwort war auch nicht brüh Ernst :)

    Ja wir freuen uns schon sehr und sind der Meinung das es am Anfang als "Ersthund" erst mal was "ruhiges" sein darf. Ich denke ein Hund muss auch einfach in den Alltag passen.
    Aber egal wie, das wichtigste ist Gesund und Spaß am Leben.

    Grüße,
    M.

    Hallo,

    also zunächst wäre ich auch dafür, dass ihr den Hund erst abholt, wenn er bereits 12 Wochen alt ist. Das ist bei Kleinhunden inzwischen eigentlich üblich, denke ich :ka:

    Ich habe ja auch einen Chihuahua und kann euch versichern, dass die meisten Chis als Welpen bzw Junghunde nicht besonders ruhig sind :???:

    Steht ja auch im Rassestandard, dass Chis mutig, aktiv, ruhelos und wachsam sind - also alles andere als Couchpotatos, obwohl es natürlich individuelle Unterschiede gibt.


    Wir haben Rex mit fast 6 Monaten aus dem Tierheim geholt, er war nicht stubenrein zu dem Zeitpunkt und er wurde ganz normal stubenrein, obwohl wir auch ein Hundeklo für ihn hatten. Das Klo hat er irgendwann mit so 8 Monaten gar nicht mehr beachtet, wir haben es weggeräumt und er ist seitdem zuverlässig stubenrein.
    Natürlich sollte man so ein Klo aber nur als "Ergänzung" zum Sauberkeits"training" sehen. Wenn ein Chi so ein Klo sein Leben lang benutzt, finde ich das ehrlich gesagt ziemlich seltsam :ugly: , es sei denn natürlich, der Hund ist krank und kann deshalb nicht einhalten oder so.
    Grundsätzlich braucht man aber ein Klo natürlich nicht.

    Ihr könntet ja mal eine andere Sorte oder eine andere, hochwertige Marke ausprobieren.

    Zum Hill's kann ich nichts sagen, aber PocoLoco hat ja schon erwähnt, dass Tierärzte so ein Futter meist nicht unneigennützig empfehlen.

    Vielleicht mag er auch Dosenfutter lieber? Meiner frisst TroFu quasi nur im Notfall. Es schmeckt ihm einfach nicht besonders, egal welche Marke.

    Und von Wolfsblut gibt es ja ganz viele verschiedene Dosenfutter-Sorten.

    Chihuahuas sind leider kleine Rassisten, die bleiben auch am liebsten untereinander und jeder Chi gehört direkt dazu. Die spielen auch viel ausgelassener miteinander, aber das liegt auch sicher daran, dass es so wenige Rassen in ihrer Größe gibt.

    Also, als kleinen Rassisten würde ich Rex nicht unbedingt bezeichnen, er spielt eigentlich sehr gerne mit den unterschiedlichsten Hunden unterschiedlichster Rassen.
    Aber es stimmt schon, dass er, wenn er andere Chihuahuas trifft, irgendwie besonders happy wirkt und auch UNBEDINGT zu denen hinwill. Spielt ein Chi mit ihm, ist er überglücklich.

    Ich kenne aber recht viele Chis, die an ihm so gar kein Interesse zeigen. Bei einem sozialen Spaziergang von ca. 25 Chis war Rex auch der einzige unter den Hunden, der wirklich spielen wollte.

    Rex' beste Freundin ist ein Havanesermädel. Mit dieser spielt er auch am allerausgelasstensten, und ich glaube schon, dass sie sein absoluter Lieblingshund ist, noch vor anderen Chis. Die kennen sich aber auch schon seit dem 5. Lebensmonat.

    Ich habe die Hündin meiner Trainerin nur einmal zufällig im Park getroffen. War aber nur ganz kurz, allerdings wusste ich zu dem Zeitpunkt ja bereits, wie sie arbeitet ;)

    Meine Trainerin hat auch nur diesen einen Hund, und der wird sich halt nicht so gut dafür eignen, mit zum Training zu kommen. Sie erzählt aber gerne mal von ihrer Hündin und was sie mit ihr so unternimmt.

    Natürlich habe ich meine Trainerin schon im Umgang mit anderen Hunden beobachtet, z.B. wenn ich zu früh zur Stunde kam und noch ein anderer Hund auf dem Gelände war und mit diesem geübt wurde. Das waren aber halt auch immer nur ein paar Minuten...

    Am wichtigsten war mir, ihre grundsätzliche Einstellung kennenzlernen, was durch das einstündige Erstgespräch gut gelang, und natürlich auch zu beobachten, wie sie mit meinem Hund interagiert.

    Das beste Zertifikat ist der vom Trainer geführte Hund, die Hunde und egal ob Problemhund oder "Zirkus-Border".

    Man sieht am Umgang vieles.

    WENN man etwas Ahnung hat.

    Meinst du damit jetzt den Hund des Trainers?
    Ich denke nämlich, nicht alle Trainer nehmen ihren Hund zum Training mit.
    Die Hündin meiner Trainerin kommt, soweit ich weiß, aus dem Ausland, und bestimmte Situationen dürften sie stressen. Von daher ist die Hündin wohl nicht dabei (Bei mir war sie es bisher jedenfalls nicht), wenn man eine Stunde dort hat.

    Ich finde das jetzt auch nicht "nachteilig", dass ein Trainer wie z.B. meine Trainerin keinen "Vorzeigehund" hat, der mit zum Unterricht kommt.

    Zunächst mal würde ich auch darauf achten, den Hund nicht unabsichtlich in stressige Situationen zu bringen. Heißt: Streicheln nur erlauben, wenn der Hund auch interessiert an einer Kontaktaufnahme ist, und immer auf die Körpersprache des Hundes achten.

    Allerdings kenne ich gerade unter den Retrievern Exemplare, die wirklich nicht genug von "Kuscheleinheiten" kriegen und auch fremden Menschen gegenüber äußerst offen sind. Hatte ich erst gestern beim Abendgassi: Während Rex mit dem Chihuahua der Zweifachhundehalterin gespielt hat, kam der fremde Goldie zu mir und wollte gestreichelt werden, legte sich irgendwann auch hin. Gestresst wirkte der absolut nicht, er hat ja auch von sich aus den Kontakt gesucht - der war einfach nur "kuschelig" drauf!

    Ich denke mal, das ist eventuell schon so 'ne rassetypische Sache. Wenn es dem Hund dabei gutgeht, würde ich da nicht großartig gegenarbeiten wollen. Man kann auch aus allem ein Problem machen.