Beiträge von tinybutmighty

    Grundsätzlich ja, auf jeden Fall! Wenn ich es richtig gesehen habe, spielt auch eine homoerotische Komponente mit, richtig? Ist das sehr wichtig und dominant? Und, Preisfrage: Ist es möglich, eine viktorianische Geschichte mit Frauenliebe ohne Kitsch zu schreiben? Das riecht nämlich förmlich danach.

    Hmm, kommt aufs Buch an. "Tipping the Velvet" ist in erster Linie schon Liebes- und Entwicklungsroman. Ich finde das Buch dennoch sehr gut (man sollte aber nichts gegen Beschreibungen von gleichgeschlechtlichen sexuellen Begegnungen haben :hust: , die kommen in dem Buch nämlich durchaus häufiger vor).

    "Selinas Geister" und "Solange Du lügst" sind damit nicht vergleichbar. Da ist zwar auch Romantik drinnen, und ich finde, dass S. Waters es da sehr gut versteht, diese "attraction" so unterschwellig durchklingen zu lassen, ohne dabei auf die Kitsch-Ebene zu gehen. "Solange du lügst" ist in erster Linie ein meiner Meinung nach sehr gelungener und cleverer historischer Krimi/Roman. Ich mag den Plot mit seinen Twists echt gerne. Meiner Ansicht nach ist "Fingersmith" der stärkste Roman von S. Waters und vermutlich auch der, der dir am besten gefallen würde.

    Oh, "Praktische Ethik" ist toll!! Ich mag Peter Singer ja sehr gern - er ist quasi mein Lieblingsphilosoph :lol:


    Ich hab heute Morgen zu "Fingersmith" von Sarah Waters gegriffen. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher zum Immer-Wieder-Lesen :herzen1: Ich beneide echt jeden, der es noch nicht gelesen hat, der Plot ist so clever und spannend! Ich merke mir erste Sätze in Büchern normalerweise nie, aber ich liebe das schlichte "My name, in those days, was Susan Trinder", mit dem die Geschichte beginnt. Klare Leseempfehlung :dafuer: