Beiträge von tinybutmighty

    Ach nee...eine Freundin, mit der ich zwar eng bin, aber auch wieder nicht sooo eng, hat mich vor ein paar Tagen um Buchempfehlungen gebeten. Gesteen hat sie mich noch mal erinnert und erst jetzt fiel es mir wieder ein. Jetzt muss ich also nachdenken, was ihr so gefallen könnte. Sie liest sonst nicht soo viel, ich finde, das macht es immer etwas kniffliger. Aber 5-6 Titel schicke ich ihr jetzt einfach mal. Ich glaube, von der Richtung her sollten die Bücher, die mir da im Kopf rumschwirren, schon passen.

    @datKleene Du meinst nicht "Die Zärtlichkeit der Wölfe" oder? Finde das gerade verwirrend in wie vielen Buchtiteln Wòlfe vorkommen. Zärtlichkeit der Wòlfe, Weisheit der Wölfe, History of Wolves... :tropf:

    Wir waren heute von von 11 bis 13:30 eine große Runde im Naturschutzgebiet, geböllert wurde darin selbst nicht, man konnte es zwar knallen hören, das machte Rex aber zum Glück nix.

    Am Nachmittag hat es in unserer Gegend dann auch schon mit der Knallerei angefangen. Vorhin wollte ich noch mal mit Rex raus, das hat aber nicht wirklich geklappt. Er hat nur kurz gepieselt, dann wollte er bloß wieder rein (hat sich unter einem parkenden Auto versteckt und auf meinem Arm dann gezittert). Also sind wir wieder rein. Ich hoffe, er muss nicht groß, der Harndrang macht mir weniger Sorgen. Notfalls gehe ich halt um 3 oder 4 Uhr morgens mit ihm nach draußen, denke ich - dann dürften die Silvesterwütigen ja so langsam auch mal genug von der Knallerei bekommen haben...

    Danke :) Ich hoffe, du kennst noch nicht alle mener 8 ausgesuchten Bücher. "Unorthodox" habe ich eigens nicht auf die Liste gepackt, möchte dich ja auch gerne als Mitleserin haben!

    Ich habe jetzt schon soo viele Bücher entdeckt, die ich 2018 gerne lesen möchte, dass ich bei der Challenge wohl ohnehin nicht sonderlich weit kommen würde. Aber die Idee finde ich nach wie vor ganz spannend - kannte ich nicht, bis es hier erwähnt wurde.


    Mit meiner derzeitigen Lektüre, "History of Wolves", bin ich nun schon recht weit und werde sicher morgen oder übermorgen fertig. Einerseits liest es sich leicht und flüssig - andererseits ist es doch auch recht düster. Man weiß die ganze Zeit, dass irgendetwas Blödes passieren wird, und alles auf eine Katastrophe zusteuert, und einerseits wollte ich natürlich unbedingt wissen, was passiert - andererseits hatte ich auch einen Bammel davor. Berechtigterweise, denn als dann herauskam, was passiert, war ich schon ziemlich betroffen. Hatte mir etwas in der Art zwar schon gedacht, aber dennoch... puh.

    So, meine Leserunden-Bücherliste ist nun endgültig fertig :) Morgen stelle ich sie dann in den entsprechenden Thread.

    Beim Stöbern fürs Zusammenstellen habe ich dann gleich wieder ein interessantes Buch entdeckt, nämlich "Butcher's Crossing" von John Williams, dem Autor von "Stoner". Muss ich 2018 unbedingt lesen =)

    Ach ja, und meine Mum hat zu Weihnachten auch neuen Lesestoff bekommen, den ich dann natürlich auch lesen kann. Von mir bekam sie ja "Die Tapetentür" von Marlen Haushofer, und von meiner Sis "Schwesterherz" von Kristina Ohlsson, darauf bin ich auch schon seehr gespannt. Außerdem hat Mum die "Gretchen-Sackmeier"-Trilogie von Christine Nöstlinger besorgt, das macht mich soo happy :hurra: Die Bücher haben wir wohl irgendwann weggegeben, und ich hatte mir schon so lange vorgenommen, die Gretchen-Romane wieder zu kaufen, weil ich die als Kind so toll fand. Und jetzt kann ich sie bald wieder lesen *Freu*

    Ich mag die Bücher von Fielding generell nicht so. "Sag, dass du mich liebst" fand ich ganz okay, aber so richtig gut auch nicht. Von "Im Koma" war ich sehr enttäuscht - wirkte für mich sehr konstruiert. Mir fehlt bei ihren Büchern einfach der Spannungsbogen und auch die Charaktere wirken recht eindimensional.


    Ich hab jetzt mit "History of Wolves" von Emily Fridlund begonnen und bin sehr gespannt, worauf die Geschichte hinausläuft.

    So, fertig mit "Under A Pole Star" :)

    Hat mir insgesamt sehr gut gefallen....es geht darin ja auch um Polarexpeditionen, trotzdem ist es ganz anders als "Das Leuchten am Rande der Welt". Vom Erzählstil her ist es mehr "straightforward", da es nicht aus Tagebucheinträgen und Notizen besteht. Mir persönlich gefällt das ja besser, wenn es weniger fragmentarisch ist. Aber das ist reine Geschmackssache.

    Den Schreibstil fand ich toll - es las sich sehr flüssig, klar, angenehm. Die Beschreibungen des Nordens waren wundervoll - vielleicht nicht ganz so poetisch wie Ivy, aber in meinen Augen schon auch sehr bildgewaltig, lebendig und atmosphärisch.
    Mir gefiel auch, wie die handelnden Personen beschrieben und charakterisiert wurden. Es wurden nicht einfach lieblos Personen in die Handlung eingestreut, sondern dem Leser wurden auch die Nebenfiguren gut "vorgestellt" und sie waren auch wichtig für die Geschichte.

    In dem Buch spielt die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten durchaus eine große Rolle. Will man rein über Expeditionen lesen, ohne Gefühlswirrwarr, dann ist "Under A Pole Star" die falsche Wahl. Ich bin eigentlich kein Fan von Liebesgeschichten und viel Romantik, aber die Liebesgeschichte in dem Buch fand ich ganz gut erzählt - wobei mir der Fokus doch auch ein wenig zu sehr darauf lag, rückblickend betrachtet.

    Trotzdem gab es auch sehr viel "Polarfeeling" in dem Buch und die Geschichte rund um die Expeditionen - die Organisation dieser, das Erforschen, die Bande und Rivalutäten, die Lebensweise der Inuit - war für nich sehr interessant zu lesen, ohne trocken oder belehrend rüberzukommen. Das Buch ist voll und ganz Roman, kein Sachbuch in disguise.

    Die Hauptcharaktere, Flora und Jakob, mochte ich. Sie waren mMn sehr realistisch aks Menschen mit Stärken und Schwächen porträtiert, und gerade Floras Werdegang war sehr spannend beschrieben.

    Ich werde auf jeden Fall auch noch "The Tenderness of Wolves" lesen :)

    Mir fällt noch ein Tierbuch ein. Eigentlich ein Buch für Kinder, aber es ist sehr berührend geschrieben und obwohl der Hund in der Geschichte auch zeitweise im Tierheim leben muss, wird am Ende alles gut und ihm stößt nichts "Brutales" zu.
    Es heißt "Kummer auf vier Pfoten".