Grundsätzlich finde ich es ja immer gut, wenn ein Trainer auf die Unsicherheit eines Hundes eingeht und dazu rät, langsam zu machen. Ich persönlich würde aber nicht aufhören, normale Spaziergänge zu machen, wenn mein Hund auf diesen Runden zufrieden und interessiert wirkt. Übertreiben würde ich halt auch wieder nicht - Radfahren, Mantrailing und Co., das hat doch noch Zeit. Aber gerade entspannte Naturspaziergänge auf denen der Hund ausgiebig schnüffeln und seinen Interessen nachgehen darf, halte ich in den meisten Fällen für sehr sinnvoll.
Dummytraining - würde ich persönlich nur machen wenn mein Hund Spaà dran hat und das gilt für alle Aktivitäten. Soweit ich weiß gibt es bei der Natural Dogmanship Methode ja sogar jene Leute, die mit ihrem Hund nur noch "Jagdausflüge" mit dem Dummy machen und kaum mehr normal spazierengehen. Mein Weg wäre das nicht.
Ich denke, du solltest offen mit der Trainerin sprechen und deine Bedenken und Vorbehalte äußern. Und wenn du sagst dass du das mit dem häufigen Dummytraining nicht möchtest, sollte ein guter Trainer dies auch akzeptieren und andere Wege aufzeigen kònnen.
Ich persönlich würde dir empfehlen, mal auf trainieren-statt-dominieren.de nach einem Trainer in deiner Nähe zu suchen. Da hat man immerhin schon mal den Anhaltspunkt, dass mit den Hunden gewaltfrei und positiv gearbeitet wird.