Beiträge von tinybutmighty

    Hat dein Hund mal die Gelegenheit, sich körperlich richtig müde zu machen? Hat er Kontakt zu anderen Hunden?

    45 Minuten Spaziergang (vmtl auch noch an der kurzen? Leine) finde ich für einen sechs Monate alten Hund etwas dürftig...

    Weiter oben hatte sie geschrieben dass er auf diesem Spaziergang auch Kontakt zu anderen Hunden hat und mit diesen spielen kann.

    Ich find's traurig, dass sich so viele Menschen für einen Hund mit dubioser Herkunft entscheiden. Wenn man schon was Gutes tun will, Tierheimhunde gibt es genug. Das Geld unseriösen Züchtern und Vermehrern zu geben, weil man sich "verliebt" hat, unterstützt doch die ganze Vermehrerei nur und man sollte sich auch mal durch den Kopf gehen lassen, wie viele Hündinnen als Gebärmaschinen missbraucht werden.

    Hast du denn gefragt ob die Hunde auch regelmäßig spazieren waren oder eben nur im Garten? Klingt ja wirklich eher so als würden die Hunde außerhalb des Gartens nicht viel kennengelernt haben. Mit dem Stadtleben und deiner beruflichen Situation wäre ein Hund aus solcher Haltung mit recht großer Wahrscheinlichkeit überfordert. Ich an deiner Stelle würde keinen dieser Hunde nehmen - schon allein dem Hund zuliebe. Damit wirst du ihm vermutlich sehr viel Stress ersparen. Außerdem wird solch ein Hund dein Anforderungen wahrscheinlich auch nicht erfüllen.

    Ich möchte bezogen auf den letzten Beitrag nur mal anmerken, dass eine sorgfältige Sozialisierung und Aufzucht nicht nur bei Chis wichtig sind. Bei sehr schlechter Aufzucht und Sozialisierung sind Verhaltensprobleme von der Rasse des Hundes völlig unabhängig und relativ wahrscheinlich.

    Bei Kleinhunden kommt halt erschwerend hinzu, dass sie sehr oft missverstanden und nicht ernst genommen werden und dass man ihre Kommunikationsversuche ignoriert.

    Aber an und für sich und wenn man sie richtig behandelt sind Chis ganz normale Hunde ;) Die im Übrigen auch stundenlang wandern gehen und Hundesport machen können.

    Wenn dieses Verhalten nur bei deinem Freund gezeigt wird, und du selbst schon vermutest, dein Freund sei vielleicht "ruppiger" vorgegangen als du es getan hättest, würde ich das an deiner Stelle tatsächlich sehr ernst nehmen.

    Auf jeden Fall würde ich von meinem Partner erwarten, dass er mir ehrlich schildert, ob und was zwischen ihm und dem Hund vorgefallen ist.

    Natürlich ist es auch möglich - ich will ihm ja nichts unterstellen - ,dass dein Freund vielleicht einfach ein für den Hund aus irgendeinem Grund verunsicherndes Auftreten hat.

    Er sollte den Hund jedenfalls nicht bedrängen, auch nicht anfassen. Der Hund zeigt ja, dass ihm damit unwohl ist. Damit da Vertrauen entstehen kann, muss dein Freund sich dem Hund und seinen Signalen gegenüber achtsam zeigen.

    Ich würde auch nicht unbedingt gleich Handfütterung machen, das könnte den Hund zurzeit auch noch überfordernd. Vielleicht eher mal damit beginnen, dass dein Freund kleine Leckerlis vorsichtig in Richtung Hund wirft oder rollt (falls ihn das Werfen verunsichern würde), ohne den Hund großartig zu beachten.

    Bei mir kommt es eigentlich nur auf den Charakter des jeweiligen Hundes an. Wenn der zu mir passt, dann ist es mir egal, ob Hündin oder Rüde.

    Ich hab ja gerade erst meinen ersten Hund, einen intakten Rüden. Vor der Anschaffung haben wir uns gar keine Gedanken über das Geschlecht gemacht und ich finde ihn super so, wie er ist.

    Das Markieren und oft sehr ausgiebige Rumschnüffeln stört mich nicht, zudem kenne ich auch Hündinnen, die dieses Verhalten zeigen. Da mein Rüde unkastriert ist, interessiert er sich für läufige Hündinnen - und das nicht zu knapp - ist ein kleiner Flirt-Fan ;) Das fand ich schon manchmal frustrierend und nervig, wenn er bei Spaziergängen dann nur in der Leine hing und sich auf nix anderes konzentrieren konnte als den Geruch einer läufigen Hündinnen. Oder wenn er mir zu einer läufigen Hundedame abdüsen will...

    Aber mittlerweile komme ich damit gut klar, weil ich die Zeichen rechtzeitig erkenne und notfalls gehe ich halt eine andere Strecke oder kürzer als ursprünglich geplant. Und ganz vielleicht wird er mit zunehmendem Alter in der Hinsicht ja auch noch entspannter.

    Ein Pöbler, der sich gern mit Geschlechtsgenossen anlegt, ist meiner zum Glück nicht. Er gibt nur manchmal Kontra, wenn ihn ein anderer provoziert. So ist er mit anderen Hunden gut verträglich, Kontakt mit anderen intakten Rüden geht auch, manchmal finden sie sich dann gegenseitig doof, aber so ist er da sehr unkompliziert.

    Als Zweithund hätte ich am liebsten eine kastrierte Hündin, weil ich glaube, mit einer Hündin wird Rex am besten harmonieren. Ich schließe aber auch einen zweiten (bevorzugt kastrierten) Rüden nicht aus.