Beiträge von tinybutmighty

    Mach dir auch mal Gedanken, welchen Anforderungen der Hund am Arbeitsplatz gewachsen sein sollte.
    Gibt es viel Publikumsverkehr, teilst du dir das Büro mit anderen Leuten, gibt es da Mitarbeiter die Angst vor Hunden haben, etc.

    Das ist ein sehr guter Punkt! Ich denke, oft sind Vorgesetzte und Kollegen einem kleineren Hund gegenüber offener.


    An deiner Stelle würde ich auch öfter die umliegenden Tierheime besuchen und nach einem passenden Hund Ausschau halten. Es gibt so viele tolle Hunde, die ein Zuhause suchen.

    Als wir über unsere Hundeanschaffungspläne sprachen, sagte meine Schwester übrigens, sie wolle keinesfalls einen Chihuahua. Tja, im Tierheim begegnete uns dann unser Rex und es war sofort um sie geschehen :D

    Soo, gestern "Der Trafikant" und "The Widow" geordert. Freu mich schon.

    Und "Die 13. Stunde" zu Ende gelesen. Fazit: Kann man durchaus lesen, allein aufgrund der originellen Idee. Aber die Umsetzung lässt meiner Ansicht nach Raum nach oben. Und mich stören nach wie vor die "Logikbrüche". Wenn schon Reisen zurück in die Vergamgenheit, dann doch bitte wirklich gut durchdacht.

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    Und das Ende war so kitschig, puh

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    Es nutzt doch aber nichts es einschätzen zu können, wenn man es dann nicht umsetzen kann/will.

    Verstehe nicht, was du damit sagen willst. Jeder Hund ist anders, und von daher gibt es meiner Ansicht nach nicht "den" richtigen Weg der Haltung. Auch was das Alleinebleiben betrifft.

    Der TE war doch offen für Anregungen und Kritik und hat sich nun sogar entschlossen mit dem Hundekauf noch zu warten. Er dürfte sich mit den Antworten also durchaus auseinandergesetzt zu haben.

    Ich sehe das wie du. Mal ist kein Thema. (wenn der Hund es kann, udn kei9nen Stress dabei hat.Nur weil er im Eigenheim mit dem Dauerbellen niemanden stört, hat er trotzdem 8h Dauerstress ...)

    Aber, welches "Getue" meinst du denn?
    Es ging doch hier immer um 8-9h TÄGLICH - so habe ich es verstanden - und dass man bei 8-9h TÄGLICH eine getue macht, finde ich gerechtfertigt.
    1x die Woche 8h alleine, oder täglich 4-5h - ist etwas völlig anderes -
    Dagegen hat doch hier nun wirklich niemand etwas gesagt (bei 12 seiten kann es natürlich sein dass ich einen Post überlesen habe ...)

    Ursprünglich hieß es ja, der Hund könne möglicherweise mit ins Büro kommen. Es las sich jedoch nicht so, als sei der Chef von dieser Idee "überzeugt". Darum habe ich ja in meinem ersten Post hier in diesem Thread dem TE auch dazu geraten, dies noch einmal mit dem Vorgesetzten abzuklären - möglicherweise findet sich ja doch eine gute Lösung ;) Man muss halt fragen und das besprechen.

    Und ansonsten ginge es um wohl um ungefähr 8 Stunden, aber mit Unterbrechung in Form der Mittagspause. Dazu kann ich ohne weitere Infos halt nix sagen. Es gibt Leute, die können zwei Stunden Mittagspause machen, da ginge sich ja schon ein ordentlicher Spaziergang plus geistige Auslastung aus aus. Ich könnte mir bei meinem Hund gut vorstellen, dass das für ihn dann kein Thema wäre mit den 2 x 4 Stunden. Obwohl ich es für meinen Hund nicht jeden Tag wollen würde.
    Eine halbe Stunde hingegen könnte eng werden, wenn man nicht direkt neben dem Arbeitsplatz wohnt. Das wäre mir zu viel Stress und für meinen Hund eindeutig unbefriedigend.

    Ich finde aber, in solchen Diskussionen wird immer auch viel zu sehr außer Acht gelassen, wie unterschiedlich Hunde sind. Ich denke, verantwortungsbewusste Hundehalter können auch einschätzen, womit es ihrem Hund gut geht und was ihn stresst etc. Mein Hund liebt es z.B mit seiner Sitterin in der Kleinhundegruppe unterwegs zu sein. Für seinen Chihuahuakumpel war es am besten und stressfreiesten, zuhause zu bleiben, während Frauchen arbeiten ging, und mittags von einer Studentin ausgeführt zu werden. Und dann nach Frauchens Arbeit mit diesem noch eine Runde im Park zu drehen.

    Zudem ist eben der Alltag von Leuten, die Vollzeit arbeiten, auch sehr unterschiedlich. Und manche sind nach der Arbeit einfach k.o. und wollen nicht mehr vom Sofa, und andere, wie ich, genießen es, dann noch mit Hund durch die Gegend tingeln zu können und kommen dabei runter.

    Ich glaube, die meisten Menschen nehmen ihrem Hund den Maulkorb aber ab, wenn sich die Situation ergibt, dass ein Spiel mit anderen Hunden möglich ist. Ich seh jedenfalls so gut wie nie Hunde mit Maulkorb mit anderen Hunden rumflitzen oder toben.

    Ich finde den Tipp, erst mal tierärztlich abchecken zu lassen, ob dem Hund vielleicht irgendwas fehlt, gut.

    Und es kann wirklich immer nützlich sein, wenn ein Hund an den Maulkorb gewöhnt wird. Ich habe bei meinem Hund damit relativ lange gewartet und nun das Problem, dass er den MK wirklich schlecht akzeptiert. Von daher würde ich beim nächsten Hund auch schon von Anfang an an den MK gewöhnen. Man weiß ja nie, wann man ihn vielleicht mal brauchen kann.

    Es gibt heutzutage ja auch Maulkörbe, die neutral bis freundlich aussehen - z.B. die von Bumas. Und wenn du dir Sorgen machst, dein Hund könne auch mal was Giftiges aufnehmen, dann ist ein MK ja die bessere Wahl als ständig die Angst im Hinterkopf zu haben.

    Jeden Tag würde ich meinen Hund auch nicht 8 Stunden allein lassen wollen. Aber an Freitagen verzichte ich zB auf die Betreuung, weil ich finde, dass Rex auch mal einen Ruhetag braucht, da er sonst sehr aktiv und fast jeden Tag mind. 2,5 - 3 Stunden draußen ist.
    Die 7 - 8 Stunden Alleinesein am Freitag nutzt er einfach nur um tief und fest zu pennen. Wenn ich dann nachmittsgs heimkomme, geht es hleich raus in den Park oder Wald.
    An 1 - 2 Wochentagen finde ich persönlich es völlig okay, wenn der Hund länger alleine ist. Man muss natürlich bedenken, dass nicht jeder Hund 8 Stunden alleine bleiben kann! Aber teilweise finde ich das das Getue hier wirklich leicht übertrieben. Wenn ich freitags zB von 8 bis 16 Uhr außer Haus bin, habe ich danach noch problemlos Zeit für 2 Stunden Waldspaziergang.

    Ich sehe da kein Bindungsproblem. Leider gibt es einige Hundetrainer, die gern mal eine fehlende/schlechte Bindung diagnostizieren, auch in Fällen, wo das Problemverhalten des Hundes völlig andere Ursachen hat.

    Eure Hündin ist gerade mal seit 6 Monaten bei euch! Sie hat eine scheinbar nicht gerade tolle Vergangenheit gehabt und vieles ist ihr neu und fremd. Sie wird in der Spaziergangs-Situation einfach überfordert sein und wie schon erwähnt, kann ein Hund, der gerade sehr angespannt und erregt ist oder Angst hat, sich gar nicht auf Dich konzentrieren.

    Ich würde dir zu Einzelstunden bei einem qualifizierten Hundeverhaltenstrainer raten. Auf der Homepage z
    B. von http://www.trainieren-statt-dominieren.de findest du gewaltfrei arbeitende TrainerInnen.

    Im Alltag wird dir keine andere Möglichkeit bleiben, als erst mal großzügig auszuweichen, wenn euch Menschen und insbesondere Hunde entgegenkommen. Die richtige Distanz zum Auslöser zu finden ist im Training essentiell. Dann kann deine Debby dich noch auf dich konzentrieren, was du sofort bestätigen und belohnen kannst. Ich würde auch dazu raten daas du dich mal in Zeigen und Benennen und Click for Blick einliest =)