Beiträge von tinybutmighty

    Ich les jetzt "Winter People - Wer die Toten weckt" von Jennifer MMahon. Ein Thriller mit Grusel-Elementen. Bislang liest er sich angenehm flüssig und spannend und auch ein klein wwnig unheimlich :ops: Bin gespannt wohin die Geschichte noch führt.


    Davor hab ich ja die Marlen Haushofer Biografie gelesen. War schon interessant, mehr über die Autorin zu erfahren, in manchen Dingen hätte ich sie aber auch ganz anders eingeschätzt. "Die Wand" muss ich bald mal wieder lesen, ist schon ein Meisterwerk.

    Hab ich bier schon mal erwähnt, wie toll meine kleine Ungarin sich entwickelt? :herzen1: Sie läuft im Wald mittlerweile fast immer frei, und manchmal hüpft und läuft sie dann so richtig fröhlich und ausgelassen herum!

    Und sie kann überall pennen :lol: Ich fahr ja sehr viel mit den Öffis, und da schläft sie total gechillt auf meinem Schoß, sogar wenn direkt neben uns jemand sitzt.

    In der Hundeschule sind wir auch seit nem Monat, machen einen normalen Alltagskurs, mit Rückruf, Deckentraining und Co. Alles sehr entspannt dort, ist auch eine Kleingruppe von max. 4 Hunden und Jassi ist der einzige Nicht-Junghund und Kursstreberin :dafuer: Am liebsten mag sie das Deckentraining...da kann man sooo schön schlafen :sleep:

    Mit Hunden ist sie super unkompliziert, auch zu großen Hunden traut sie sich inzwischen hin schnüffeln, nur ganz wilde Gesellen mag sie nicht. Ich liebe mein Mausi :herzen1:

    Also bei mir ist es jetzt nichts Gravierendes, aber ich habe einen Labrador, der extrem stur ist... Ob er schon mal was von Will To Please gehört hat, weiß ich nicht... :ka:

    Darf ich fragen, wie sich das zB äußert?

    Mein Chi ist auch so ein kleiner Sturkopp :lol: Wenn er nicht will, dann will er nicht. Allerdings denke ich im Vergleich zum typischen Shiba zB ist er da noch gemäßigt.
    Ach ja, und er ist außerdem so ein richtiger Schlawiner, wie der es schon geschafft hat, an Essbares ranzukommen... |) Also mit außerordentlich verfressen kann ich immerhin dienen :ugly:


    Lese hier mal ineressiert mit.

    Ich denke auch, dass eure Hündin zuvor vielleicht wirklich schon stubenrein war, durch den Umzug aber Stress hat, der sich eben auch darin äußert, dass sie wieder in die Wohnung pieselt, die ihr ja noch sehr fremd ist.

    Wenn sie direkt neben dem Haus eine Wiese hat, auf der sie sich gern löst, ist das doch prima, dann würde ich sie immer wieder, so alle 2 - 4 Stunden, dorthin bringen und mit ruhige Worten loben, wann immer sie sich dort löst.

    Stress rausnehmen ist auch ganz wichtig, es ist super, wenn sie nun schon etwas besser zur Ruhe kommt.

    Mit etwas Geduld und ausreichend Ruhe ist eure Hündin sehr wahrscheinlich in wenigen Wochen (wieder) stubenrein.

    Einen Akita Inu sehe ich bei dir absolut nicht. Ich kenne nur wenige Akita-Halter, diese Rasse ist alles andere als einfach zu führen und mit einer "Ich zeige dem Hund schon, wer der Boss ist"-Einstellung wirst du bei so einem Hund nicht weit kommen. Bestensfalls nimmt er dich dann erst recht nicht für voll, im schlimmsten Fall provozierst du damit Aggressionen. Die Akita Inus, die ich bislang kennengelernt habe, waren alle unglaublich unabhängige Hunde mit einem sehr stark ausgeprägten Jagdtrieb (Spaziergänge ohne Leine ergo unmöglich), die ordentlich Kraft hatten und im Erwachsenenalter auch nicht mehr sozialverträglich mit anderen Hunden waren.
    Meiner Ansicht nach passt die Rasse hier gar nicht, ich persönlich würde jedenfalls jeder 15-jährigen Hundeanfängerin sehr stark von einem solchen Hund abraten.

    Der Shiba Inu ist meines Wissens nach auch kein einfacher Hund, auch diese Hunde haben einen sehr starken Willen, sind oft jagdlich äußerst ambitioniert (Ergo: Freilauf unmöglich) und neigen wohl auch dazu, mit Artgenossen nicht sozialverträglich zu sein.

    Mach dir einfach mal bewusst, was das Zusammenleben mit so einem Hundetyp bedeutet. Wäre es für dich wirklich in Ordnung, den Hund immer nur angeleint ausführen zu können, jede Hundebegegnung meiden zu müssen, den Hund uU an sehr viele Orte nicht mitnehmen zu können? Schon allein wenn du vorhast, ins Ausland zu gehen und den Hund mitzunehmen, würde ich die Rassewahl da an deiner Stelle ganz stark überdenken.

    Und nochmal, weil es mir in deinem Anfangspost aufgefallen ist: Heutzutage weiß man, dass eine gute Hundeerziehung nichts damit zu tun hat, den Hund zu "dominieren" und ihm gegenüber den "Boss" raushängen zu lassen. Vergiss das also am besten schnell wieder :) Ich kann dir Bücher wie "Es würde Knochen vom Himmel regnen" und "Das andere Ende der Leine" empfehlen. Wichtig ist, einen Hund konsequent, aber liebevoll zu erziehen, Einfühlungsvermögen, Geduld und Empathie sind meiner Meinung nach sehr wichtige Eigenschaften eines guten Hundehalters.

    Grundsätzlich finde ich, dass du durchaus wie jemand klingst, der gut einen Hund halten könnte - aber gerade weil deine Lebenssituation sich in den letzten Jahren sicher noch ein paar Mal verändern wird, empfehle ich dir eher einen leichtführigen, anpassungsfähigen und umgänglichen Hund.

    Hi,

    wie hier schon erwähnt wurde: Kein Hund muss sich von Kindern alles gefallen lassen! Ich nehme an, du hast dich da nur etwas ungeschickt ausgedrückt - aber bitte bedenke, dass kein Hund von Kindern geärgert oder genervt werden sollte, egal wie "gutmütig" er ist. Gerade wenn eigene Kinder geplant sind, ist es sinnvoll, sich vorab zu informieren und sich Gedanken zu machen, wie ein entspanntes Zusammenleben mit Hund und Kind(ern) später aussehen kann. Dazu gibt es auch schon gute Literatur.


    Von einem Hund, der ernsthaft "beschützt", solltet ihr Abstand nehmen. Diese Rassen sind meist nicht wirklich anfängertauglich und es kann auch zu Problemen kommen, wenn ihr dann mit Kindern zusammenlebt und somit sicher öfter mal Besuch und "Full House" habt. Ich denke, für euch wäre ein Hund, der meldet und über einen gewissen Wachtrieb verfügt, ausreichend, vor allem, da der Hund ja auch nett und freundlich zu allen Menschen sein soll ;)

    Mir würde da auch ein Spitz einfallen. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen und hier im Forum sind einige Spitzhalter zu finden, schaut doch mal in den "Spitze sind spitze"-Thread. Das sind muntere und wachsame Begleithunde, die im Regelfall keinen allzu stark ausgeprägten Jagdtrieb haben, ausgeglichen sind und ein gutes Nervenkostüm aufweisen. Und sie brauchen nicht zwingend eine regelmäßige hundesportliche Beschäftigung, um glücklich zu sein.

    Ansonsten guckt doch mal in die umliegenden Tierheime. Im Tierschutz finden sich sicherlich etliche papierlose Rassehunde sowie Mixe, die gut in euer Leben passen würden. In vielen Fällen kann euch zudem dann schon gesagt werden, ob der jeweilige Hund kinderfreundlich, katzenverträglich und aufgeschlossen gegenüber Menschen ist. Es gibt auch die Möglichkeit, den Hund z.B. mal auszuführen oder im Tierheim-Auslauf besser kennenzulernen.

    Unbedingt nochmal zum Tierarzt. Schuppen und Juckreiz können zahlreiche Ursachen haben, von Unverträglichkeiten bis hin zu irgendwelchen Hautproblemen. Das sollte schon abgeklärt werden.

    Auch das Humpeln sollte schnellstmöglich tierärztlich abgeklärt werden. PL zB ist bei Kleinsthunden ja keine Seltenheit.

    Lockenwolf
    Du meinst, wenn Sie mit dem Hund zum lösen rausgeht
    nur hinstellen und den Hund toben lassen und beissen lassen bis er es läßt ??
    oder eine Alternative anbieten ?
    und wenn welche ?

    Naja, erstmal sollte man ja auch schauen, dass der Hund gar nicht mehr in die Situation kommt, dass er tobt und schnappt. Also muss man lernen, den Hund entsprechend zu lesen,um rechtzeitig agieren zu können, indem man sich zB dann rechtzeitig mit ihn aus der Situation begibt.
    Und hier muss eben v.a.Stress rausgenommen werden, ansonsten kann der Hund ja gar nichts lernen.