Beiträge von tinybutmighty

    @NadineundLeo - glaubst du, dass dies wirklich ein tolles Leben ist für deinen/einen Hund? So mitten in der Betonwüste ohne grün in der Nähe? Warum hält man dann einen Hund?

    Woher weißt du, dass zB nicht fast jeden Tag auch eine Runde im Grünen ansteht? Gibt doch genug Leute, die täglich ins Auto steigen und zehn, zwanzig Minuten für die große Runde in ein Waldgebiet oder auf die Felder fahren :ka:

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    Kleinhundegewusel im Wald :D

    Guter Plan.

    Ich bin hier in Wien auch auf die Öffis angewiesen und hatte gar keine andere Wahl als mit meinen Hunden von Anfang an Öffis zu fahren. Auch meine kleine Ungarin, die seit Mitte Mai bei mir lebt, ist schon nach 2-3 Tagen mal kurz mit im Bus gefahren. Für sie seither etwas ganz normales. Aber ich kann sie halt auch auf den Schoß nehmen bzw in eine Tasche tun :lol:

    Ich wohne auch in der Stadt, hab allerdings recht viel Grün um mich rum. Darum pinkeln die Hunde auch meist an Bäume, Gras und auf Wiesen.

    Laternenpfähle finde ich jetzt ehrlich gesagt nicht so tragisch. Ist auch meine Lösung, wenn wir mal mitten in der Stadt sind und es nirgends Grünstreifen gibt. Meiner Ansicht nach immer noch besser als Hauswände und Autoreifen.

    Mir ist es aber auch schon passiert, dass mein Rüde irgendwo markiert hat, wo es nicht sein sollte. Ich finde, hin und wieder kann das passsieren, schließlich reden wir von Lebewesen. Oder wenn wirklich kein Grün in der Nähe ist und der Hund sich aber dringend lösen muss...

    Ich bin hier aber eine der wenigen die überhaupt drauf achtet wo ihr Hund hinpieselt. Die meisten Leute hier scheinen sich darüber gar keine Gedanken zu machen. Ich habe das Gefühl, dass das weniger "Rücksichtslosiigkeit" ist als einfach etwas, das zumindest hier in meiner Stadt einfach nicht als so tabu und widerlich angesehen wird, keine Ahnung :ka:

    Ich würde an deiner Stelle eher nach Hunden gucken, die auf Pflegestellen in Deutschland wohnen bzw. weiter im Inlandstierschutz suchen. Vor allem, da du den Hund zur Arbeit mitnehmen wirst, könnte ein Direktimport schwierig werden. Eine Eingewöhnungszeit von 3 Wochen reicht da nicht immer.

    Ich habe seit 6 Wochen eine Hündin aus dem Ausland. Sie kam direkt aus Ungarn zu mir. Die ersten Tage war sie mehr oder weniger in Schockstarre. Mittlerweile geht sie gern spazieren, sie fährt problemlos Öffis, orientiert sich sehr an mir und dem Ersthund und ist eigentlich eine echt taffe Maus.

    Aber manches ist mit ihr schon schwierig, zB ist eine Betreuung durch Dritte (Großeltern, Sitterin) zurzeit noch nicht möglich. Ebenso reagiert sie auf fremde Menschen, die ihr zu nahe kommen, sehr unsicher und bellt dann natürlich auch. Nach drei Wochen wäre sie noch nicht büro-tauglich gewesen, zumal sie nach wie vor nicht zu 100% stubenrein ist.
    Radfahrer, Mopedlärm und Co. machen ihr auch Angst, wobei sie schon tolle Fortschritte macht.

    Das mal so als Erfahrungsbericht ;)

    Der Yorkshire Terrier tat mir leid, denn auf ihre Bedürfnisse wurde nicht eingegangen. Sie wirkte auf mich teils sehr verunsichert und gestresst. Das sollte man als Hundehalter eigentlich sehen... Wieder mal der typische Kleinhund, der nicht ernst genommen und darum von der Umwelt als "hysterische unerzogene Fußhupe" wahrgenommen wird.

    Die Fila-Frau nervte mich da aber auch, mit ihren Aussagen von wegen "Knurren unterbinden" etc. Hätte sie mehr Ahnung von Hunden, dann hätte sie Jenny eher darauf hingewiesen, die Signale von Lilly doch mal ernst zu nehmen.

    Das Zusammenleben mit den Filas wäre mir persönlich zu unentspannt, aber ich hab halt auch kein Haus in Alleinlage mit Grundstück. Dennoch, selbst wenn - wäre eindeutig nicht mein Typ Hund.

    Ich fand den Umgang von der Züchterin mit ihren Hunden jetzt irgendwie auch nicht so prickelnd. Allein dieses ständige enge Halten am Halsband gefiel mir schon nicht.

    Heftig finde ich wirklich, wie sie reagierte als es zu dem Vorfall mit Linda gekommen war. Sie zeigte sich zunächst ja echt null einsichtig, entschuldigte sich nicht mal! Wenn sie ihre Hunde doch angeblich so gut einschätzen kann, hätte sie niemals erlauben sollen, dass es einen Kontakt von Jenny und Linda gibt. Da kann man echt nur den Kopf schütteln...

    Dazu fällt mir der Spruch einer Nachbarin von neulich ein. Die ist eigentlich total nett, aber auch etwas "prolo".

    Ich ging mit beiden Hunden Gassi und wir begegneten ihr.
    Sie:"Gehört die Zweite jetzt eigentlich auch dir?"
    Ich also bejaht.
    Sie versuchte dann Jasmin zu sich zu locken. Ich:"'Sie ist sehr ängstlich, da sie aus Ungarn kommt."
    Sie:""Aha, über die Grenze geschmuggelt oder wie?"
    Ich:"Nein, sie kommt aus dem Tierschutz."
    Sie:"Also, über die Grenze schmuggeln ist am besten, das kostet nix!"


    Und gerade eben auf der Morgenrunde trafen wir die Nachbarin mit dem Pekingesenmädel. Sie fragte, wie es uns gehe bis auf die Müdigkeit - war ja noch früh. Ich erwiderte dann, eh gut und dass wir heute wandern gehen.
    Sie:"Na, hoffentlich schaffen die zwei das!"
    Nun ja - Rex hat bei mir immerhin die letzten 3,5 Jahre überlebt :lol:
    Aber schon schade, diese Vorurteile gegenüber den Minis... Gerade wenn man selbst einen Kleinhund hat... Andererseits ist ein Pekingese unter Umständen natürlich wirklich nicht so fit...

    Ich saß mit den Hunden in der S-Bahn auf dem Weg in den Wald.
    Hinter mir auf dem Vierersitz, den ich natürlich nicht im Blick hatte, hörte ich die Stimme eines kleinen Jungen:"Mama! Die Frau hat einen kleinen Hund! Nein, sogar zwei! Ich will auch einen Hund!"
    Mutrer:"Weißt du, das geht nicht, der wäre ja arm in der Stadt. Wir haben ja auch keinen großen Garten wie XY. Und die müssen immer raus zum Pieseln."
    Kind:"Vielleicht können Sie ja aufs Menschenklo gehen?" :lol:
    Beim Aussteigen hätte ich am liebsten meine Köterchen lautstark bemitleidet, als wir an der Frau vorbeigingen. Meine armen gequälten Stadthunde :ugly: