Beiträge von tinybutmighty

    Wie lang habt ihr Mica schon, was ist seine Vorgeschichte?

    Kleinhunde haben oft gelernt dass Angriff die beste Verteidigung ist. Sie veranstalten ein Getöse, sind aber eigentlich nur unsicher, oft spielt da auch mangelnde Sozialisierung mit hinein.

    Es ist schwer, einen Rat zu geben, wrnn man das Verhalten des Hundes nicht selbst sehen und beurteilen kann. Ich an deiner Stelle würde in einen kompetenten Hundetrainer investieren. Findest du zB auf ww.trainieren-statt-dominieren.de. Diese Trainer arbeiten gewaltfrei und haben üblicherweise eine solide Ausbildung.

    Man muss mit keinem Hund täglich stundenlang herumrennen, ganz unabhängig von der Rasse. Damit zieht man sich nur einen Hund heran, der immer mehr und mehr will.

    Ich glaube, Leute die wirklich täglich stundenlang mit ihrem Aussie durch die Gegend rennen, wollen den oft einfach möglichst müde kriegen damit er dann nicht "rumnervt". Nicht selten sind das Leute, bei denen der Hund keinerlei geistige Förderung bekommt. Dabei reichen da auch schon ein paar mal kurze Einheiten Kopfarbeit pro Woche oder eben 1-2 Mal die Woche Hundesport.

    Ich füttere 2 Mal am Tag - morgens und abends. Ohne Frühstück ist Rex zu nichts zu gebrauchen - geht mir übrigens ähnlich ;)

    Abends wollen sie dann auch noch was in den Magen kriegen, das merke ich ihnen einfach an.

    Zwischendurch gibt es hie und da Kausnacks und - täglich - natürlich immer wieder mal ein Leckerli.

    Hi,

    Wenn es um Hundebegegnungen geht, sind meine auch nicht perfekt. Andere Kleinhunde findet vor allem mein Chi-Rüde sehr spannend und ich gebe ehrlich zu, dass er da auch dazu neigt, sich in die Leine zu hängen.

    Ein Problem ist, wenn oft Leinenkontakt zugelassen wird - ich weiß aber, dass es je nach Wohnumfeld schwierig sein kann, jeglichen Leinenkontakt zu meiden. Aber ich würde an eurer Stelle daran arbeiten, dass Lenny deutlich seltener zu anderen Hunden hin darf, gerade an der Leine. Ein klares Signal das ihm signalisiert "Ok jetzt darfst du hin" kann da helfen.
    Da Lennys Erregungslevel sehr hoch sein dürfte, wäre ich in dem Fall tatsächlich dafuer Leinenkontakte wirklich zu meiden so gut es geht

    An der Leinenführigkeit arbeiten (zunächst ganz ohne Ablenkungen) wäre ein weiterer Baustein, der evtl zu einer Verbesserung beitragen könnte, zB mittels eines lockeren Alltags-Fußkommandos, das lenny signalisiert, er soll jetzt einfach dicht an euch laufen und nicht zum anderen Hund hin ausscheren.

    Bei meinem Rüden klappt es auch gut jede Umorientierung zu mir hin zu bestätigen. Da müsst ihr sehr aufmerksam sein und wirklich bestätigen sobald Lennys Ohren auch nur in eure Richtung zucken. Dann sofort hochwertig belohnen, eventuell anfangs mehrmals nacheinander, um ihn so am anderen Hund vorbeiführen zu können. Ich habe das eine Weile sehr konsequent mit meinem Rüden so gemacht und nach einer Weile sah er dann bei Hundesichtung von sich aus zu mir und wartete auf Bestätigung und Belohnung, anstatt sich ganz auf den anderen Hund zu konzentrieren.

    Dieses Sonderfarbenzeugs mag ich auch nicht so. Zwar finde ich Merle optisch hübsch aber ich halte wenig davon in jede Rasse auf Teufel komm raus Merle hineinzuzüchten, sehe darin einfach keinen Vorteil.

    Mir gefallen die typischen Chis aus Zuchten optisch auch oft nicht so gut, sie sehen teilweise schon ziemlich übertypisiert aus. Lustigerweise sehe ich im Tierschutz hingegen öfter mal Chis, die mir besser gefallen, dabei sind die meist ja eher aus Privatwürfen bzw von Vermehrern. Rex gefällt mir optisch mit den langen Beinen und dem Körperbau auch besser als etliche Chis aus VDH/ÖKV Zuchten. Aber ursprünglich kommt er halt auch von irgendwo aus Tschechien.

    Unterstützen würde ich solche Vermehrer natürlich nicht! Aber halt immer im Tierschutz gucken nach einem passenden Hund der Rasse.

    Man kann einen Welpen schon auch betreuen lassen. Bei professioneller Betreuung finde ich es aber auch schwierig, eine welpengeeignete Möglichkeit zu finden.

    Meine Sitterin macht ihren Job ja hauptberuflich, nimmt aber nur wenige Hunde pro Tag (meist Stammkunden, sodass die Gruppe harmoniert und stabil ist). Meist sind das dann pro Tag so um die 4 Hunde. Da ist eine sehr individuelle Betreuung schon gut machbar, aber sie ist natürlich auch viel unterwegs mit den Hunden. Drinnen wird geruht aber draußen dreht sie schon meist sehr ausgiebige Waldrunden. Das wäre für einen Welpen wohl etwas zu viel. Tragen ginge (sie betreut auch einen 15-jährigen Minpin, der dann eben in die Hundetasche kommt), aber je nach Rasse klappt das natürlich nicht so lange.

    Weiteres Thema ist die Stubenreinheit, ich glaube, gerade in Gruppenbetreuung ist es mit einem noch nicht stubenreinen Hund nicht einfach.

    Ich kenne aber auch eine HuTa die Welpen und Junghunde nimmt.