Beiträge von Nabor

    Meine erste ZS Hündin war mein kleines Markierwunder. :herzen1: Beinchen heben ist klar, sie konnte aber sogar sehr treffsicher Zigarettenkippen, Bonbonpapier o.ä. auf dem Gehweg markieren. Ich fand es immer irre wie zielsicher sie war. Kurz vor der Läufigkeit schaffte sie es durchaus auf der kleinen Abendrunde (10-20 Min) 10 × und öfter zu markieren. Ich wäre im Leben nicht darauf gekommen ihr das zu verbieten. Ich habe nur daraus gelernt niemals, ohne Kacktüte oder Handschuhe, irgendetwas vom Boden aufzuheben. :hust:

    Nummer 2 ist nicht so extrem, sie markiert zwar auch und das manchmal auch im Handstand, aber selbst bei langen Spaziergängen wird max 5× das Beinchen gehoben.

    Pferde zeigen durchaus wenn sie Schmerzen haben. Der Mensch muss nur lernen die Anzeichen zu erkennen.

    Da gibt es das Schmerzgesicht, angespannte Maulpartie, leerer Blick, teilnamsloses Verhalten, absondern in der Herde, Flehmen usw, um nur einige Anzeichen zu nennen.

    Je besser ich mein Pferd kenne, umso eher erkenne ich ob es Schmerzen hat.

    Ich habe halt, in den vielen Jahren Pferdehaltung, mehr schlechte als gute Ställe gesehen. Ich würde tatsächlich, selbst das Wasser analysieren lassen, wenn es kein Trinkwasser ist. Von schlechtem Heu, schimmeligem Stroh, schlecht gepflegten Weiden, seltsamen Zaunbauten mag ich gar nicht erst erzählen.

    Ich habe halt die Erfahrung gemacht, dass es nicht einfach ist einen gescheiten Stall zu finden und bei 100 € monatlich schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken.

    Ich habe 2015 schon für einen 10 kg Heuballen 2,70 € bezahlt. Den Strohpreis habe ich leider nicht mehr im Kopf. Mistentsorgung waren nur 50 € monatlich. Das war günstig, weil das ein befreundeter Nachbar regelmäßig abholte.

    Nach meiner Erfahrung haben solch "günstige" Ställe oft gravierende Nachteile. Es wird dort sehr gern am Futter, sei es Qualität oder Quantität gespart. Oft gibt es auch Wasser welches nicht dem Lebensmittelstandart entspricht.

    Guck dir den Stall lieber noch einmal, ohne Herzchen in den Augen, in Ruhe an.

    Wenn du nämlich wegen Futter o.ä. schnell wechseln musst, steigen die Preise wahrscheinlich ordentlich.

    Ich finde den Stallpreis seltsam günstig. Ich hatte meinen jahrelang als Selbstversorger im Offenstall. Mit 100 € bin ich schon vor 10 Jahren nicht hingekommen. Heu, Stroh, Wasser, Strom, Weidepflege, Dünger, Litze, evtl. neue Pfosten, Mistentsorgung, mal ne neue Batterie und noch die Pacht für die Wiesen, da reichen im Leben keine 100 Euronen. 180 € vielleicht.

    Das mit dem toten Fisch kenne ich auch.

    Zwergschnauzerhündin, 6 kg, kommt freudestrahlend zu mir. Sie war noch mindestens 3 m entfernt als mir der Gestank in die Nase stieg.

    Im Auto musste ich dann, trotz Regen und kalt, alle Fenster aufmachen.

    Nach mehrmaligem Duschen war es auch nur einigermaßen erträglich. Geholfen hatten im Endeffekt passierte Tomaten.

    Aber mir war sowas von schlecht im Auto und auch beim Duschen von Berta :kotz:

    Ich hätte vorher nie gedacht, dass so ein kleiner Hund so entsetzlich stinken kann.