Beiträge von Nabor

    Ja, das ist mir schon klar. Oft hilft aber schon eine vernünftiges Zaunmanagment. Was ich häufig an Zäunen sehe wundert es mich nicht wenn da Ausbrecherkönige ausgebildet werden.

    Meiner konnte übrigens Zäune an den Torgriffen öffnen und zog auch gern mal die Plastikpfosten aus der Erde, als er irgendwann feststellte, dass auf dem Plastik kein Strom war. Selbst für ihn gab es Möglichkeiten ihn innerhalb eines Zaunes zu halten. Litze in der Mähne oder am Körper hatte er trotzdem nie.

    Ich bin auch eher dafür die Zäune sicherer zu machen. Holzzaun, keine Knoten in der Litze, die Litze nicht mehrmals um die Isolatoren wickeln, eine zusätzliche Litze ziehen, die Batterien regelmäßig überprüfen und austauschen und regelmäßig den Zaun ausmähen. Ist viel Arbeit, funktioniert aber und ich muss nicht mit tierschutzrelevant Methoden arbeiten.

    Ich bin mit Berta immer nur zu einem Groomer gegangen, der nichts dagegen hatte wenn ich dabei blieb. Sie einfach nur abzugeben und dann zu gehen kam mir falsch und auch wie ein Vertrauensbruch vor.

    Irgendwann bot die Züchterin einen Wochenendkurs an " Wie trimme ich einen Schnauzer". Die Idee fand ich super, machte also mit und seitdem frisiere ich selbst. So schwierig ist es nicht und wenn man mal ne Ecke zu kurz hat, locker bleiben, das wächst wieder.

    Ich hätte jedenfalls kein Kind mit einer Schere an irgendeinen Hund gelassen. Ruck Zuck ist der Welpe verletzt und die Arbeit die sich der Züchter mit der Gewöhnung an Schere, Kamm und Schermaschine gemacht hatte, wäre völlig umsonst gewesen.

    Ich fand das das Kind den Welpen als Spielzeug missbraucht hat, ich hatte während der Szenen mit der Schnauzerfamilie ständig Schnappatmung.

    Abdecker ist bei mir auch ein no go. Ich würde dann wahrscheinlich eine sehr lange Zeit sehr schlecht schlafen.

    Bis zum letzten Atemzug dabeibleiben, mich in Ruhe verabschieden, das mache ich gerne und das brauche ich auch für meinen Seelenfrieden.

    Ich war mal in einem Stall, da hat der Stallbetreiber das tote Pferd nachts aus der Box gezogen, damit es keiner mitbekam. Wenn der Abdecker es dann abgeholt hatte, war der Stallbesitzer für den Tag auch durch.

    Meiner hatte auch beim Reiten in allen 3 Gga von den Wegrändern genascht. Das Gras musste allerdings echt schon hoch sein. Bei 173 cm ging das nicht wenn es nicht hoch genug war. Er war dabei noch nicht einmal ansatzweise aus dem Tritt gekommen. Auch beim Longieren neigte er dazu den Zirkel soweit zu vergrößern, dass er ein wenig Wegzehrung mitnehmen konnte. Er fand es aber auch nicht schlimm, wenn er den Zirkel wieder verkleinern musste.

    Ich vermisse ihn schon sehr, meinen kleinen Kreativling.