Beiträge von Nabor

    Tilde und ich wohnen auf einem Hof der gern als Abkürzung genutzt wird um schneller ins Dorf zu kommen. Das ist auch erlaubt, hier gibt es blöderweise ein Wegerecht. Der Hof ist auch nicht eingezäunt, leider. Da ich einen Zwergschnauzer habe und da schon in der Rassebeschreibung steht, dass die gern Haus und Hof bewachen und Tilde mit großer Aufmerksamkeit zugehört hatte als ich ihr das vorlas, darf sie selbstverständlich melden wenn da wer kackendreist über ihren Hof latscht. Genauso selbstverständlich rufe ich sie dann zu mir, lobe sie kurz und wir gucken uns gemeinsam diese distanzlosen Wesen an. Anfangs eskalierte sie regelmäßig :hust: mittlerweile ist das eher moderat., außer die Leute haben einen Hund dabei, dann darf ruhig jeder hören was hier los ist.

    Ich finde das völlig normal dass ein Hund meldet, achte aber darauf dass sie nicht übertreibt.

    Kommt auf den Ist-Zustand an.

    Ich bin durchaus auch schon mit dem Hund abends in die Klinik, weil der Gehörgang im Laufe des Abends zugeschwollen ist.

    Bisher ist es leicht gerötet und man sieht die Kratzer am Rand. Riechen tut nichts, es läuft auch nichts raus. Das Verhalten wie Kopf schütteln, Kratzen etc. ist das deutlichste Anzeichen, allerdings verhält er sich die allermeiste Zeit entspannt.

    Weil ja heute schon Freitag ist, würde ich genau heute mit dem Hund zum Tierarzt gehen. Das Wochenende abzuwarten wäre ganz schön gemein.

    Ich hatte als Kind sehr oft Mittelohrentzündungen und die hatten immer höllisch weh getan.

    Je nachdem wie gut bei ihm die Wundheilung und wie groß die Wunde ist würde ich da so zwischen 2 und 4 Wochen veranschlagen. Den Verband müsste er schon dranlassen, kurze Leinenspaziergänge wären jetzt auch sinnvoll.

    Viel Glück 🍀

    Durch die Narbe bestehen halt Verklebungen mit dem umliegenden Gewebe, außerdem kommt es häufig zu Lymphabflussstörungen. Deshalb ist es sinnvoll, nach abgeschlossener Wundheilung, die Narbe zu behandeln. Zur Narbenbehandlung kann man einfach Ringelblumensalbe, Kokosöl oder Panthenolsalbe verwenden. Die Narbe wird dann einfach sanft mit der Salbe massiert. Dadurch wird die Narbe auch geschmeidiger und die Beweglichkeit wird wieder verbessert.

    In der traditionellen chinesischen Medizin werden Narben als Störfelder angesehen, die weit reichende Konsequenzen haben können.

    @Mrs.Midnight

    Ich hoffe, ich konnte deine Frage ausreichend beantworten. Ein Rabenfrauchen bist du, wegen fehlender Narbenpflege, natürlich nicht. Du hast ja schließlich nichts davon gewusst.

    Als ehemalige OP Schwester kann ich meinen Vorschreibern nur zustimmen, die Wund sieht wirklich gut aus. Es wäre aber wirklich besser, wenn die Zinksalbe wieder runterkommt. Du könntest so vorsichtig mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen und dann am Besten gar nichts mehr draufschmieren. Wenn deine Hündin sich so sehr daran stört, zieh ihr lieber einen Kragen an.

    Ich würde die Naht genauso behandeln wie beim Menschen. Einfach ein Pflaster drauf und gut. Wenn die Fäden gezogen sind, kannst du mit der Narbenpflege beginnen, aber momentan einfach nur zum Schutz ein Pflaster drauf.

    Tilde bekommt ihr Futter ja auch grundsätzlich mit ordentlich Wasser weil sie nicht genug trinkt. Hier wird nach jedem Fressen der Bart ordentlich trockengerubbelt und einmal tgl gut durchgebürstet. 2× wöchentlich gibt es eine Bartwäsche. Da sind so gut wie nie Futterreste im Bart und schlecht riechen tut er auch nicht.

    Wenn dein Bouvier damit aber solche Probleme hat, würde ich den Bart wahrscheinlich komplett abrasieren. Dann hast du wesentlicher weniger Arbeit, es ist hygienischer und dein Hund ist auch nicht so genervt.

    Ich hatte damals beim Arbeitsamt auch viel Spaß. Die wollten mich auch gern auf völlig unpassende Stellen schicken. Ich konnte nach meinem Unfall nicht mehr im OP arbeiten ( komplette Unterschenkeltrümmerfraktur mit anschließender lebenslanger Gehbehinderung ), aber Einzelhandel wäre, laut Arbeitsamt, okay gewesen. Ich habe da viel Zeit verbracht und hatte nur genervte und mit Vorurteilen behaftete Mitarbeiter kennengelernt. Wer sich das freiwillig antut muss schon ein ganz besonderer Mensch sein.