Das Antibiotikum gibt es sowieso immer mit dem Futter. Das scheint leider nicht auszureichen. Ich kann das mit der Ulmenrinde 1 Stunde vor dem Futter ja mal ausprobieren, kann mir aber nicht so richtig vorstellen, dass sie damit die ganze Nacht durchhält.
Beiträge von Nabor
-
-
Tilde hat sich ja einen ordentlichen Magen-Darm Infekt eingefangen.
Wir waren Dienstag beim TA, da bekam sie Novalgin, Amoxcillin und noch ein Antikotzmittel gespritzt. Es geht ihr mittlerweile auch um Längen besser. Die Kotzerei hat komplett aufgehört, sie hat wieder ordentlich Appetit und ist auch wieder munter. Der Durchfall hat sich noch nicht komplett erledigt, sie musste auch nachts jetzt nochmal raus und der Kot ist auch noch breiig, wird aber langsam besser.
Was mich und vor allen Dingen Tilde stört, sie hat, meinem Eindruck nach, Magenbeschwerden wenn der Magen leer ist. Das äußert sich durch Lecken und Schmatzen, welches nach einer kleinen Futtergabe wieder aufhört. Ich würde ihr gern als Magenschutz Ulmenrinde geben, bin mir aber nicht sicher, ob das bei Antibiotikagabe so sinnvoll ist.
Vielleicht weiss ja jemand ob es okay ist ihr 3 Stunden nach dem Futter, Ulmenrinde zu geben um ihr die Magenschmerzen zu nehmen.
Sie bekommt jetzt 2x tgl Kesium, 2x tgl eine halbe Dia Tabs und Moro Suppe mit Reis.
LG Petra mit Tilde
-
Geht mir genauso. Wenn ich irgendwo ausgesetzt werde, komme ich nie wieder nach Hause.
Mit mir konnte man früher auch stundenlang geparkte Autos suchen. Irgendwann konnte ich es mir dann merken, aber das hatte schon einige Jährchen gedauert.
Auch wie häufig ich mich verritten hatte. Ich war immer wieder erstaunt, wenn ich mal wieder aus irgendeinem Wald raus kam und zum x ten Mal einen mir völlig unbekannten Kirchtum erblickte.
Es war auch gar kein bißchen peinlich, wenn ich irgendwelche fremden Menschen nach dem Weg fragen musste. 
Irgendwann stellte ich fest, dass mein Pferd einen ausgezeichneten Orientierungssinn hatte. Was war ich dann entspannt unterwegs. Da konnte ich völlig hemmungslos alle Wege ausprobieren ohne Angst haben zu müssen nicht mehr nach Hause zu kommen.
Wenn ich mit Hund in mir unbekanntem Gebiet unterwegs bin, gibt es keine Experimente. Da geht es einen Weg ne halbe oder dreiviertel Stunde lang und dann wird sich umgedreht und es geht den selben Weg wieder zurück.
Was an meiner völligen Orientierungslosigkeit gut ist, dass ich immer wieder neue Ecken kennengelernt hatte.

-
Ich kann mich da Greta82 nur anschließen. Weiches Gummi wird durch die Magensäure steinhart und kann dadurch auch so scharfkantig werden, dass es bei der weiteren Darmpassage zu schwerwiegenden Verletzungen des Darmes führen kann. Ich würde da auch zeitnah einen Termin für einen Ultraschall machen.
Edit
Ich meinte natürlich IngoK

-
Wenn du dir so unauffällig wie möglich in der Küche ein Brot machst und auch gleich dort isst, damit dein armer, kleiner kranker Hund das nicht mitansehen muss.
Hat sogar geklappt, Tilde war so kaputt von ihrere Kotzerei und dem Tierarztbesuch dass sie tatsächlich schlafend auf der Couch blieb.
-
Tilde war auch schonmal völlig schockiert dass sie kein Abendessen bekam.
Sie hatte sich im Stall 600 g Katzenfutter einverleibt. Die Menge TF die sie sich noch gegönnt hatte, war nicht mehr nachzuvollziehen.
Es war ihr super bekommen, kein Durchfall, kein Kotzen und die ganze Nacht durchgeschlafen.
-
-
Tilde war gestern das 1. Mal in einer Stadt und alle Tauben haben überlebt.
Sie hat das wirklich toll gemacht, die ersten 5 Minuten war die Leinenführigkeit kaputt, aber dann hatte sie sich wieder im Griff. Auch die vielen Menschen haben sie nicht gestört. Das hat mich dann doch ein wenig gewundert. Wenn wir hier auf dem Dorf Menschen treffen will sie immer hin und jammert leise vor sich hin, wenn ich es nicht erlaube. Bei Hunden war es genauso, die hatte sie auch gekonnt ignoriert.
Da war ich doch ganz schön stolz auf meine kleine Maus.
-
Ich hatte mein letztes Pferd selbst gezogen und ihm alles gezeigt was mir so einfiel. Er kannte Autobahnbrücken, sowohl zum drunterdurch gehen, als auch obendrüber, zudem kannte er Panzer, Mähdrescher, Schlepper, LKWs, Radfahrer, Inlineskater, Regenschirme, Plastikplanen, ganze Kompanien marschierender Soldaten und keine Ahnung was uns sonst noch alles in den ersten 3 Jahren seines Lebens über den Weg gelaufen war. Außerdem hatte er alle Zeit der Welt beim Anreiten und auch sonst in seiner Ausbildung, er wurde nie zusammengezogen und misshandelt, stand die meiste Zeit seines Lebens im Offenstall, hatte auch absolut keine Angst vor seinem Reiter und war trotzdem ein Fluchttier. Er war auch, genau wie seine Mutter, sehr menschenbezogen. Trotzdem ist er mir 4 jährig beim Aufsteigen aus heiterem Himmel durchgegangen und ich wachte erst wieder auf der ITS auf.
Ein etwas älteres Pferd ist für uns nun mal eine etwas sicherere Bank.
-
Glück gehabt. Mir wäre das zu riskant und da meine Nichte und auch ich schon üble Reitunfälle hatten, verzichtet sie gern auf ein rohes Pferd.
Dann eher noch einen Absetzer, den man sich gleich ein wenig zurechterziehen kann. Was aber auch nur geht, wenn man einen gescheiten Aufzuchtplatz in der Nähe hat.