Beiträge von Andalucia

    @AnjaNeleTeam: Wir haben einen Kombi mit Hundegitter und zusätzlich eine Hundebox für sie gekauft. Ein Zugstopphalsband haben wir nicht, nur ein normales Halsband. Ich finde die Dinger irgendwie fies. Aus dem Geschirr kommt sie auf jeden Fall gar nicht raus.

    EPonte: Tja, ich finde das auch eine schwierige Entscheidung.

    Rotbunte: Super, danke! Hab´s bei booklooker gefuden und direkt bestellt.

    Vielen Dank für die ermutigenden Antworten und die hilfreichen Tipps.

    bordy: Beim Spazieren gehen ist sie doppelt gesichert. Bei dem betreffenden Vorfall waren wir im umzäunten Garten, aus dem sie ganz sicher nicht raus kann, aber vielleicht hast Du Recht damit, sie auch dort besser zu sichern. Und bzgl. Erwartungen kann ich nur sagen, dass wir wussten, dass eine Menge Arbeit und Geduld da reinzustecken ist (wie beim alten Hund auch).

    @gorgeous2000: Sie lässt sich anfassen (müssen wir ja, zum anleinen, Geschirr anziehen etc.), aber aus ihrem Verhalten schließe ich, sie findet es nicht so toll (guckt weg, Öhrchen nach hinten, ...).

    @ellen, Lockenwolf, AnjaNeleTeam, gorgeous2000, RedPaula, Ellen2014, Nutshell: Danke, danke danke für die vielen hilfreichen Hinweise!

    @floweret, gorgeous2000: Ja, das gefällt mir gerade auch nicht an der Situation. Wir wollten sie eigentlich im Herbst mit dem Flieger nach Hause kommen lassen, aber die Dame vom Tierheim meinte, das wäre ein so traumatisches Erlebnis für den Hund und es wäre besser, wenn wir sie mit dem Auto nach D mitnehmen (wir sind mit dem Auto hier) und darum haben wir sie schon mal während des Urlaubs geholt, damit sie sich zumindest an uns gewöhnt und nicht mit "wildfremden" so viel Zeit im Auto verbringen muss. Die Dame vom Tierheim fand das auch sinnvoll so. Ich denke, dass den Leuten vom Tierheim bei der Vielzahl von Hunden nicht jedes Tier in seinem ganzen Wesen bekannt ist. So wie ich den Hund jetzt kennengelernt habe, hätte ich 3 Stunden Flug unter Beruhigungsmitteln auch sinnvoller gefunden. Da sind wir einfach schlecht beraten worden. Wir haben eben darauf vertraut, dass die Dame vom Tierheim den Hund gut einschätzen kann (vor allem besser als wir).

    Hallo zusammen!

    Vor 5 Tagen haben wir eine 4-jährige Hündin auseinem spanischen Tierheim adoptiert, die seit dem Alter von 6 Wochen dort lebt und so langsam haben wir die Vermutung, dass es mit ihr ein ganzes Stück Arbeit wird. Ich brauchemal ein paar Ratschläge von erfahrenen Hundehaltern, was scheue bzw.etwas verwilderte Hunde angeht. Oder falls Ihr gute Literatur dazuoder einen Hundetrainer im Raum Bonn empfehlen könnt, immer herdamit.

    Vom Tierheim wurde Tapa als schüchternaber lieb beschrieben. Bei unseren 2 Vorbesuchen war sie anfangs kurzpanisch, ging dann aber ganz passabel mit uns an der Leine spazieren.Da unsere im April verstorbene Hündin auch anfangs Angst vor fastallen Menschen und vielen Geräuschen hatte und am Ende jeden Fremdenfreudig begrüßt hat, haben wir gedacht, dass die Erfahrungen mitunserer verstorbenen Hündin uns helfen werden.

    Nachdem der Tapa sich nun ein wenigakklimatisiert hat, stellt sich ihr Verhalten als zunehmend schwierigheraus. Ich vermute, dass sie im Tierheim wenig Kontakt zu Menschenhatte (sie hat sich im Gehege auch immer nach hinten verzogen, wennMenschen kamen, während andere Hunde freudig winselnd undschwanzwedelnd um Aufmerksamkeit baten). Sie verhält sich fast wieein wildes Tier.

    Aktuell wohnen wir noch bei meinenEltern (Urlaub), die auch einen Hund haben (liebenswürdigerEinzelgänger). Tapa ist tagsüber (Terassentüren sind auf) miteiner 7m-Leine so befestigt dass sie einen gewissen Bewegungsradiushat. Wir gehen jeden Morgen gemeinsam spazieren, sowie nachmittagsfast alle zum Gemüsebeet und abends alle zusammen auf die Terrasse.Diese Rudelveranstaltungen sind für Tapa Pflicht, d.h. sie wird mitder Leine mitgenommen, ob sie will oder nicht. Den Rest der Zeit kannsie (innerhalb des Leinenradius) entscheiden, ob sie sich jemandemanschließt oder sich alleine irgendwo ablegt. Spätabends, wenn dieTerrassentüren zu sind, kann sie sich ohne Leine in der Wohnung freibewegen.

    Hier ein paar Erfahrungen der letztenTage:

    Spaziergänge außerhalb desGrundstücks:
    ... funktionieren prima, wenn wir erstmal losgegangen sind. Sie wird entspannt, schnüffelt und hatoffensichtlich Freude daran. Mein Freund wird allerdings immer vonihr skeptisch beäugt und sie weicht ihm aus bzw. dreht sich öftermal nach ihm um.

    Verfolgungsspielchen:
    Ist sie ohne Leine in der Wohnung läuftsie mir ab und zu hinterher (manchmal sogar aufs Klo), wenn ichallerdings in ihre Richtung gehe, läuft sie wieder weg.
    Heute morgen bin ich mit ihr mit Leineraus auf das umzäunte Grundstück gegeangen, damit sie Pipi machenkann. Leider hat mich unterwegs ein bescheuertes Rieseninsektangeflogen, so dass ich mich total erschreckt und die Leinelosgelassen habe. Der Hund hat sich dann auch erschreckt und ist erstmal stiften gegangen. Es war mir leider unmöglich, sie wieder"einzufangen". Ich habe verschiedenes versucht (weggehen umzu gucken, ob sie hinterherkommt, so tun als ob man sich für was inihrer Nähe interessiert, angeguckt habe ich sie dabei schon gar nicht), aber bin nie näher als 5-6m an sieherangekommen. Mein Freund ist dann auch scheinheilig durch denGarten geschlendert, in der Hoffnung dass sie dann wieder ins Hausläuft, weil sie offensichtlich große Angst vor ihm hat. Das hatdann auch funktioniert. Sie ist an mir vorbei ins Haus gerannt.

    Verstecken:
    In ihrer "Freizeit" liegtTapa unter einem Tisch oder einem Stuhl und beobachtet uns. 3Personen können sich ihr nähern und z.B. die Kühlschranktürhinter ihrem Rücken öffnen, ohne dass es ein Problem für sie ist.Wenn mein Freund in der Nähe ist, ist sie deutlich angespannter undgeht auch mal weg, um seine Nähe zu vermeiden.
    Gestern Abend war ich mit mir abendsnoch mal an der Leine im Garten spazieren und hab sie mal aussuchenlassen, wo wir hingehen. Sie hat sich ein Gebüsch an einem Felsgesucht, ist dahinter gegangen und fing an sich eine Mulde zu graben.Ich vermute, sie fand diesen Ort sehr sicher und weit weg genug vonuns und wollte dort ihren neuen Wohnsitz einrichten.

    Ihr Vertrauen ist sehr wechselhaft. Manchmal ist es ok, wenn man direkt neben ihr langgeht, manchmal läuft sie direkt panisch weg, wenn jemand Neues den Raum betritt.

    Leckerchen und Futter sind somittelmäßig interessant. Als Lockmittel dienen Leckerchen leiderkaum.

    Ansonsten ist sie eine gaaanz liebeMaus, knurrt nicht, bellt nicht, beißt nicht. :x

    Wir sind nun gerade ziemlich ratlos,haben auch ein wenig Angst, dass der Hund so verwildert ist, dass ergar keine Beziehung zu Menschen aufbauen kann. Mein Freund istnatürlich besonders traurig, weil sie ihn so offensichtlich meidet.Dabei hat er sie sogar ausgesucht. :((

    So, und jetzt :help: :help: :help:

    Ratschläge?