Hi,
leider gibt's hier wieder Handlungsbedarf. Sino kriegt seit ca. 1 Jahr Apoquel, eine Zeitlang sah es richtig gut aus , sogar so, dass wir mal probiert haben ihm nur noch eine halbe Tablette / Tag zu geben ( 30 kg Hund 16 mg Tablette), bereits das ging nach 5 Tagen deutlich schief, insbeondere wurden die Pfoten sofort rot und wurden bearbeitet. Okay, zur Kenntnis genommen.
Ab November wurden aber die Pfoten langsam rot mit einer ganzen Tablette. Wir haben uns das eine Weile angeschaut, vielleicht wird es ja auch so wieder besser, aber nachdem er jetzt mal im nassen Laub die Hinterpfoten schüttelte war klar, dass etwas passieren muss. Zumal Apoquel für mich als Anhänger einer eher weichen Medizin auch nur aus der Not genommen wird und nicht so sehr aus totaler Überzeugung.
Was tun. Ich habe viel im Netz gelesen und wenig Fundiertes gefunden. Ausschleichen von Apoquel bei Hunden, nun ja es gibt Einzelmeinungen. Vor allem schreiben dann viele gar nicht erst was sie stattdessen nehmen, doof, und auch nicht wie es dann wirklich weiterging, auch doof.
Wir werden es noch einmal mit Cetirizin versuchen, diesmal wesentlich höher dosiert.
Und damit auch alle was davon haben, schreibe ich mal, wie ich es derzeit mache. Sino bekam 3 Tage lang lediglich eine halbe Apoquel, und jetzt beginnend mit dem 4. Tag abends zusätzlich 2 Cetririzin. Das soll so über 10 Tage gehen, dann werde ich das Apoquel weglassen.
Sino bekommt die Medis immer abends nach dem Fressen, gestern erstmalig Cetirizin. Ansonsten turnt er abends immer noch ein bisschen rum, gestern allerdings schlief er 20 Minuten nach Tabletteneinnahme ein, sehr ungewöhnlich, die Tabs scheinen also zumindest mögliche Nebenwirkungen sofort zu entfalten.
Apropos: Immer wieder ist zu lesen, dass erst ein gewisser "Spiegel" aufgebaut werden müsse bevor Histaminika wirken. Ich halte das für Quatsch. Bei einer Allergie ist allerdings der Teufelskreis dahingehend zu sehen, dass das Wundsein der Pfoten ja zusätzlich aus dem Lecken resultiert. Selbst wenn der Allergiedruck weg ist sind die Pfoten ja nicht sofort in Ordnung, das Abheilen dauert ja auch noch, zumal dann wenn der Hund sich ans Lecken gewöhnt hat.
Ich vermute also dass eine Allegietablette entweder nach 1 Stunde Wirkung entfaltet oder aber eben nicht.
Nach Weglassen von Apoqel wäre ich maximal bereit morgens noch eine weitere Tablette zu geben, mehr sollte es aber nicht sein.
Bei Lorano soll es so sein, dass die Wirkstoffe durch Verstofflichung eine Umwandlung erfahren, und dann diese Stoffe die eigentliche Wirkung entfalten. Deshalb sei eine erneute Gabe nach 12 Stunden extrem contraprodukiv, da sich Ausgangsstoff und verstofflichtes Produkt chemisch nicht vertragen( ??) Ob das bei Cetrizin auch so ist weiss ich nicht.
Hat hier schon mal jemand was von gehört?? Gibt's noch andere Tipps??
LG
Mikkki