Beiträge von Mikkki

    Hi,
    @Hollieaussie; Sino hat grad dasselbe, alle 4 Pfoten rot, eine sogar etwas blutig zwischen den Zehen. Die vertretende Tierärztin sprach von einer Kontaktallergie. Wg der einen wirklich üblen Pfote bekam er eine Cotisonspritze. GGf lindert aber auch Cortisonschaum.
    Schaden zunächst mal kann aber auch nicht Kernseife-

    Mist das Ganze...vor allem abends

    LG

    Mikkki

    Hi
    heute, eigentlich OT, aber herrlich bemerkenswerte Freudsche Fehlleistung von mir. Muss hier rein.
    Hab die Steuererklärung fertig, will sie beim Pförtner des Finanzamts abgeben.

    Ehrliche Ansage dort: Ich möchte meine Steuernummer abgeben. ( boaah wärs schön)

    LG

    Mikkki

    Hi,

    Ich habe eine Frage die mich (zum Glück) nicht direkt selbst betrifft. Eine Bekannte hat seit ein paar Wochen einen Hund. Ich würde ihn als Labbimix bezeichnen, sie bekam ihn halt deklariert als "Mischling".

    Sobald dieser Hund einen anderen Hund sieht spannt sich sofort der ganze Körper, er fixiert und beginnt zu schleichen. Der Versuch auszuweichen bringt nicht wirklich etwas und ist auf Dauer schlicht und ergreifend nicht alltagstauglich. Dafür laufen hier zuviele Hunde rum. Zudem ist es egal ob der fremde Hund 5 oder 500 Meter entfernt ist. Bei Sichtkontakt ist sofort Schicht im Schacht. Der Hund ist absolut nicht ansprechbar. Weder verbale Kommandos, noch Leckerlies, noch das Spielzeug, ins Geschirr greifen, zustellen oder ein leichter Leinenruck.
    Auch wenn man den fremden Hund vorher entdeckt und versucht die Aufmerksamkeit beim Menschen zu halten ist es nicht von Erfolg gekrönt. Sobald Sichtkontakt möglich ist wars das.

    Immerhin wird er nicht gegen die ihn umgebenen Menschen aggressiv. Was soll man da raten? Hundetrainer ist momentan keine Option bei diesem Paar da beide ortsansässigen Trainer mit ihren Versuchen grandios gescheitert sind.

    Der Hund muss zunächst einmal bei seinem neuen Besitzer ankommen und ihm vertrauen. Im Augenblick regelt er alles noch selbst weil er sich auf niemanden verlässt.
    Kennenlernen und vertrauen ist ganz wichtig, am besten zunächst eine Gegend mit wenigen anderen Hunden, Orte mit guter Sicht.
    Hört der Hund gut auf Kommandos kann man ihn an Ecken und unübersichtlichen Stellen absitzen lassen und für ihn gut sichtbar die Sicherheitslage checken. Ganz wichtig für ihn.
    Mauli drauf wenn man selbst wenig Erfahrung hat, ist einfacher.
    Und dann hart trainieren, bei uns gehts mit einem Schau am besten.
    Zeitbedarf bis zu einem friedlichen Hund: Ein halbes bis dreiviertel Jahr mindestens.
    Unser hatte ähnliche Tendenzen, wa etwas über 3 Jahre alt als wir ihn bekamen, zuletzt bevor wir ihn bekamen war er ein halbes Jahr im Tierheim. Es dauert also alles, aber es wird.

    LG

    Mikkki

    PS: Wir haben in dieser schwierigen Anfangszeit nicht unbedingt Hundekontakte vermieden, sondern ihn auch mit ausgesuchten Tieren spielen lassen. Klappte eigentlich gut

    Hi,
    heute Morgen, Augen in Gelee, herrührend aus gestrigen sozialen Verpflichtungen.
    Der Wecker schellt, Wuff muss raus. Mein Gott bitte noch ne Minute. Der Kopf ist Gottseidank recht stabil, sonst würd er heute platzen.
    Ich find das schöne rote Geschirr nicht, Halsband muss reichen.
    Wir weichen geschickt Sino*s Todfeind aus und landen auf weiter Ebene ohne Autos. Hund läuft frei, ich verfalle mit hängendem Kopf einem zombiemäßigem Gang. Das Hirn läuft stotternd analog. Sicher bin ich eigentlich nur dass der Hund irgendwo in der Nähe sein muss, wo genau ich gebs zu, ich weiss es nicht aber er ist immer da, sicher. Schlechte Sicht, duster und Nebel.
    Plötzlich vor mir ein Schatten, ein großer schwarzer Hund rast auf nich zu, vielleicht ein Rüde. Jetzt geschieht alles auf einmal. Puls auf 180, Gehirn an, Planung wie folgt : Eigenen Hund einsammeln anleinen und den anderen blocken oder was immer nötig ist. Wahrscheinlichkeitsrechnung anstellen wo der eigene ist wahrscheinlich hinten rechts irgendwo, Ich rufe dorthin laut den Namen meines Hundes. keine Bewegung dort.
    Alternativplan den anderen Blocken ohne dass meiner da ist, dreh mich um um zu sehen wo der ist, er sitzt mittlerweile vor mir, es ist m e i n e r.

    Leises Gespräch mit meinem Hund: Sino Du bist der Allerbeste ( ernstgemeint)

    Zu Hause: Ein Eimer Kaffee danach 2 Stunden pennen, alles gut.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    da hab ich ja was für die Winterzeit...

    authentisch bin ich eigentlich immer, sehr zum Leidwesen z.B. von meinem Chef.

    In Zusammenhang mit dem Hund gabs ein "Verpiss Dich gefälligst", aber eher ruhig als energisch ausgeprochen. Angst hatte ich persönlich nicht, es war eher das große Gewicht und die Größe des Tiers, was die Situation für mich unangenehm machte. Ein zarterer Mensch wäre sicherlich gestürzt.

    LG

    Mikkki

    Hi,


    Deine Rigdeback Geschichte ist hochbrisant. Ich verstehe das so, dass ein dir unbekannter Hund dich anspringt, weil du etwas in der Tasche hast, was dieser Hund haben möchte?

    Ernsthaft?
    Ich wär ausgerastet, komplett eskaliert. Das geht ja GAR NICHT!!!

    Klar dass dein Hund in der Situation eingreifen muss, auch wenn er eigentlich nicht will.

    genau richtig wiedergegeben. Ich hatte bloss Sorge wenn ich in der Situation auch noch selbst aktiv eskaliere, dass es sich noch weiter hochschaukelt. Der Hund wollte eindeutig nicht beißen aber schon die Leckerchen haben. Ist nochmal gutgegangen, ich wollte dann auch erstmal mit Sino aus der Situation raus und es kam deshalb auch nicht mehr zu einem Manövergespräch.


    Finde ich nicht angstaggressiv, oder meinst du wegen dem eingezogenene Schwanz?


    Ja, genau deshalb. Sino hatte berechtigterweise Angst, hat aber trotzdem eingegriffen.

    ich muss an dieser Stelle begrifflich nachfragen ob Angstaggression so definiert wird dass der Hund subjektiv Angst hat, obwohl es keinen objektivierbaren Grund gibt. und nur deshalb aggressiv reagiert.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    Fillis; danke für die Blumen, und dem Text stimme ich vollumfänglich zu. Sino ist aber wenn man ihn kennt und sich viel mit ihm beschäftigt recht einfach zu nehmen. das haben wohl die Vorbesitzer nicht in diesem Umfang gemacht. Ich denke mal er ist Ihnen dann über den Kopf gewachsen. Sino hat schlicht gemacht was er wollte, weil er den Eindruck hatte dass seine Menschen es für ihn nicht gebacken bekommen.
    Einfaches Beispiel: Besuch klingelt, Hund macht Riesenaufstand. Einfache Lösung, Hund wird auf seine Decke geschickt Tür zu. Besuch wird nur von mir empfangen, für die Sicherheitsüberprüfung bin alleine ich zuständig. Ich entscheide dann das der Hund ruhig zum Besuch darf. Das dauerte dann keine 4 Wochen und der Hund blieb entspannt, weil er das bei mir in guten Händen wusste.
    Ich muss ihm also absolut zugute halten, dass er sehr lernwillig ist und die Bereitschaft hat sich zu verlassen wenn er denn sieht das es kompetent funtioniert.
    Extrem gutes Beispiel auch der Rückruf. 2 Tage nachdem er zu uns kam mit Leine geschaut obs geht, es ging. Freilauf ab dem 2 (!!!) Tag, klappte sicher, immer. und auch die anderen Baustellen waren eigentlich händelbar, bis eben auf manche Ausnahmeprobs. Nun ja die kennen wir jetzt immerhin und können uns einstellen. Tatsächlich werden wir Rüdenbegenungen einschränken.

    @Wasser; ich hab Fragen, wie löst ein dominanter nicht deeskalierender Hund einen Konflikt.
    Beisst der weiter auch wenn der andere aufgibt? Eigentlich hat er doch die stärkerer Position und der andere Hund müsste seine eigene Unterlegenheit doch auch mit Körpersprache ausdrücken??


    Wegggehen zur Ressource HERRCHEN könnte auch angstaggressiv bedeuten.
    Aber eben mit einem Teil Dominanz.

    Das schließe ich für Sino aus. Er zeigt in diesem Fall eigentlich keinerlei Angst.


    Anderes Beispiel mit mir als Mittelpunkt. Ein erwachsener männlicher Ridgeback ( ca. 55 kg) läuft frei herum, Sino ebenfalls. Die Hunde kümmern sich nicht umeinander.
    Der Ridge riecht die Leckerchen die ich bei mir hab und springt mich an. Durch eine seitliche Drehung meinerseits geht der größte Schwung ins Leere, gleichwohl spring er nochmal hoch.
    Ich verliere fast das Gleichgewicht. In der Sekunde kommt Sino angerast mit eingezogenem Schwanz und etwas geduckt, aber fletschend und laut knurrend. In dieser Sekunde war gsD die Halterin des Ridge da und wir konnten verhindern dass es zu einem Kampf kommt.
    Dies hielt ich für angstaggressiv , quasi wissend das man kämpfen muss, aber keine Chance hat. Nee, Sino hat schon großes Vertrauen in sich selbst, auch unsere Trainerin hält ihn für soverän mit kleinen Macken. Bei manchen kleineren Hunden könnte er nur etwas gelassener sein. Unsere Trainerin vermutet, dss er möglicherweise früher mal von kleineren malträtiert wurde.

    LG

    Mikkki