Hi,
Oh mannomann unsere kleinen Individualistischen Pissnelken...
Ich mach grad mal ein Komplettupdate für alle Quereinsteiger, sonst kann man fast gar nicht mehr durchblicken.
Unser Hund Sino, Komplettmischling ohne besondere Ausprägung männlich, ca. 28 kg, dicke Eier und Hose, hat gesundheitliche Probleme. Er hat eine Unverträglichkeit gegenüber zuviel Eiweiss im Futter, egal von welchem Tier, eine Allergie gegen wir wissen nicht genau was ( Arbeitshypothese Rind und Rinderprodukte) , und ist zusätzlich Geniesser, d.h. was nicht schmeckt nimmt er nicht egal ob ers ansonsten vertragen würde oder nicht. Butter als Fett liebt er, derzeit bekommt er als Fettzusatz Schweineschmalz , was er aber offenbar nicht allzugerne zu sich nimmt, weil es ihm wohl nicht schmeckt.
Da die Probleme, die unserer hat, wohl auch bei vielen anderen Hunden auftauchen, hab ich begonnen unseren systematisch auszutesten, und das System und die Ergebnisse hier einzustellen, damit auch andere was davon haben. und natürlich selbst Tips und Erfahrungen einstellen können.Ich hab so oft hier gelesen das andere bei absolut 0 anfangen wie man die Sache starten kann, sie bräuchten nur hier lesen wie es geht, und schon könnte man mit auf den eigenen Hund abgestimmten Ideen weiterkommen.
Dabei gibts hier keinerlei Überlegungstabus, so nach dem Motto nur Barfen ist toll. Unser würd sich damit totkratzen, wenn er zuviel Energie aus Eiweiss beziehen müsste. Und ich weiss das es recht vielen Hunden so geht.
Kern der Geschichte ist eine Ausschlussdiät, basierend aus bestimmtem Eiweiss, Kohlenhydrat und Fett. wir kochen selbst, weil wir den Zusatzstoffen im fertigen Nassfutter oder auch Trofu eigentlich nicht trauen.
Fett sollte für Hunde der Hauptenergieträger sein, nicht etwa Eiweiss. Muss der Hund Eiweiss in Energie umwandeln, belasten die Abbauprodukte Leber und Nieren.
Derzeit füttern wir Pferd, Reis und Schweineschmalz als Hauptenergieträger. Er verträgt die Komponenten , keine Unverträglichkeit, , keine Allergiesymptome, aber der Motte schmeckts nicht, oder nicht so sehr wie gedacht, deshalb die letzten Posts in dieser Richtung.
Was mich etwas beruhigt: Wir haben heute Morgen zum ersten Mal seit langem mal wieder eine Dose mit Pferdefleisch aufgemacht ( Herrmanns) um einfach mal zu testen ob ihm zumindest mal ein andere Geschmack gefallen könnte, aber siehe da der Herr hatte keinen Bock drauf. Heute am Abend wahrscheinlich schon.
Ziel wäre es, das Allergen tatsächlich zu identifizieren, und dann ein Futter zusammenzustellen, was weder Allergien noch Unverträglichkeiten auslöst.
Bei uns ist es noch zusätzlich schwierig, da Sino auf das Allergen erst nach längerer Zeit, geschätzt bis zu 14 Tagen reagiert, die Symptome dann aber auch lange anhalten..
LG
Mikkki