Beiträge von Mikkki

    Hi,
    so jetzt kriegt Euch mal wieder ein.

    Hab das Thema heute mit unserer Trainerin besprochen.
    Einschätzung auch bei ihr: Sino ist in Sachen Kommunikation sicher und auch für andere Hunde gut lesbar.
    Desweiteren hat er wohl schon mit anderen Hunden schlechte Erfahrungen gemacht, und geht selbst auf Nummer sicher.

    Bei Hundebegegungen im Freilauf gibt es verschiedene Möglichkeiten warum er sich hinlegt.

    1. Spiel
    2. Drohfixieren mit Kontrollabsicht
    3. Drohfixieren defensiv als Schutz der eigenen Ressourcen
    4. Abwarten was passiert bei nicht dauerhaftem Fixieren ( z.B. unterbrochense Fixieren)

    Für uns ist es zuweilen schwierig dies abzuschätzen, von daher ist ein Eingreifen schwierig.

    Wir können ihn aber auch im Freilauf im Fuss näher an den anderen Hund heranführen , möglicherweise sieht man dann eher was die Glocke geschlagen hat und kann reagieren.

    Einfacher sei es auch Sino sowohl an bekannte Hunde als auch Fremde auf die gleiche Art heranzuführen, dies sei auch für den Hund dann einfacher zu verstehen.

    Vielleicht nur ein kleiner Schritt, vielleicht aber auch schon große Auswirkung...

    LG

    Mikkki

    Hi,

    "das hat sie noch nie gemacht" Klappe die 538ste aber in einer schönen Version.
    Ich bin mit Sino auf einem kleinen Feldweg zwischen Matschfeld und eingezäunter Koppel unterwegs. Quasi die einzige Stelle wo man nun wirklich gar nicht viel Patz zum Ausweichen hat.
    Eine Dame mit größerem freilaufendem Hund kommt uns entgegen. Ich mach Sino vorsichtshalber mal fest. Meine Frage auf ca. 20 m: Ist das eine Hündin??
    Antwort ja.
    Frage : Ich weiss dass da nichts passiert, kann ich ihn denn auch losmachen?
    Antwort: Nein, bitte nicht, sie hat vor vielen Hunden richtig Angst, sie kommt aus dem Tierschutz.
    Ich: Okay, ich mach Sino hier kurz am Zaunpfosten fest, sie können dann vorüber gehen.

    Die beiden nähern sich, die Hündin bleibt bei Sino stehen, und beide Hunde lecken sich übers Schnäuzchen, bestens gelaunt.

    Dann kam o.a. Satz und ich durfte Sino losmachen. Sie haben dann ein bisschen schüchtern gespielt, Sino war ganz zurückhaltend und vorsichtig, weil sie manchmal tatsächlich noch etwas scheu war.
    Der alte Womanizer, so kenn ich ihn.

    Schön.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    im Thema zu diskutieren find ich gut, wichtig und weiterführend. Wertungen sind manchmal allerdings nicht hilfreich. Ich will das mal bewusst verfremden. Wenn eine Gruppe von Menschen, die zum Essen kein Besteck kennen, noch irgendwelche Benimm oder Anstandsregeln zu mir nach Hause eingeladen werden, kan ich nicht erwarten, dass sie überhaupt die Vorstellung haben etwas anderes machen zu müssen als sie es gewohnt sind. Verhalten sie sich in ihrem Sinne normal, ist das sicher gegen niemanden gerichtet. Und kommen sie noch aus einem Gebiet, wo es härter zugeht als bei uns, und man sogar Durchsetzungsvermögen beim Essen braucht, nun ja, das färbt ab.
    Nimmt dann jemand sogar Besteck in die Finger, Hut ab.

    Ich übertrag das jetzt mal auf unseren Hund. Er hat beim Essen quasi Besteck in der Hand, sitzt aufrecht, isst ruhig und gesittet, schmatzt nur manchmal, rülpst aber noch manchmal ordentlich.

    Mehr ists nicht.

    Wir haben ihn mit 4 Jahren bekommendavon ein halbes Jahr im Tierheim, er hatte 6 Vorbesitzer, die wohl wahrscheinlich nicht ansatzweise mit seiner Persönlichkeit klarkamen oder ihm gerecht wurden. ( braucht viel Bewegung und geistige Auslastung) Sino war ein Leinenpöbler vom allerfeinsten, allein ein eingreifendes Ansprechen war zu Beginn völlig ausgeschlossen. Er machte sozusagen was er wollte. Einschl. Tänzchen bei fast allen anderen Hunden.

    Nun, das tut er gar nicht mehr. Er ist ruhig geworden, gehorsam, ausgeglichen, verlässt sich auf uns usw. Ein Traumhund mit kleinen Macken. Insbesondere ist er bereit sich führen zu lassen, er ist mittlerweile soweit bisherige gefühlte eigene Verantwortung abzugeben, weil er sich auf uns verlassen kann. Mit vielen Hunden kann er prima spielen, mit einigen eben nicht.

    Sein Verhalten im Freilauf ist und das muss ich zugeben soverän ritualisiert. Und einige Hunde kommen damit nicht gut klar. Deshalb darf er von vorneherein auch nur zu großen Hunden, wo auch nicht viel passieren kann. Ridgebacks z.B, die sind selber etwas grob.

    Vielleicht sollte ich noch erwähnen das wir ihm mal einen Tag in einer Hundepension mit 40 Hunden hatten. Seine Körpersprache sei super wurde uns noch mitgeteilt. War unproblematisch selbst mit Kleinen. Da hat er sich aber auch komischerweise wohl nicht hingelegt.


    Ich für meinen Teil kümmer mich jetzt um das Thema, scheint ein guter Zeitpunkt zu sein.
    Schnelle Fortschritte erwarte ich aber nicht, allein schon weil es duster ist wenn ich nach Hause komme. Die größten Lernfortschritte gabs bei uns immer im Frühahr und im Sommer.


    LG

    Mikkki

    Hi,
    @Heisenberg:
    Ich für meinen Teil mag es auch nicht, wenn jemand Fremdes versucht Sino zu streicheln. Selbst wenn Sino nichts machen würde, ich würde mich unbehaglich fühlen. Bei Dunkelheit würde ich das sowieso rigoros unterbinden, Sino ist nachts draußen recht wachsam, also laufen wir da wo keine Mensche sind oder wo man gut ausweichen kann. Unser Vorteil ist, dass Sino schwarz ist, auch wenn er für mich süß aussieht wirkt er auf manche doch gefährlich. Es kommt kaum jemand der ihn streicheln will. Freunde und Bekannte können dies aber gerne und ausgiebig tun, da leg ich meine Hand für ins Feuer, dass dass alle nur geniessen können.

    Wenn Fremde deinen Hund anfassen wollen, sieht er vielleicht einfach nicht gefährlich genug aus. Wenn er einen Maulschlaufe ( oder wie heisst das Teil) akzeptieren könnte, würde wohl kaum einer noch den Hund streicheln wollen.

    Enge Wege sind auch für uns ein Riesenproblem. Kommt ein Kleinhund und macht Sino an fliegt er an der Leine, je enger je schlimmer. Wenn es irgend geht vermeide ich solche ausweglosen Wege. Keine Chance.


    Hundebegenungen gibts bei uns nur mit viel Platz drumrum, also Quatschen mit anderem HH ist nicht. Entweder es ist Platz und Sino läuft fei, oder es ist eben kein Platz, dann ist er an der Leine. dann kann die geschilderte Situation nicht passieren. Der Hund kann nicht vorstürmen weil immer Abstand da ist.

    Quatschen kann man dann wenn viel Platz da ist und sich die Hunde bereits kennen.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    wir werden zwar nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, beeindruckt bin ich aber über die Art und Weise des Vorbringens. Höchste Gesprächskultur! Macht Spass.

    Ich würde gerne von einer Behandlung mir ferrum phosphioricum berichten.

    Das Mittel nehme ich regelmäßig, wenn ich einen Anflug von Erkältung habe oder bereits leichte Halsschmerzen. Zumeist wirkt es genau wie es soll.

    Es war mal wieder soweit, und ich bat meine Frau mir aus ihrer Hausapotheke 5 Kügelchen herauszuholen. Ich nahme sie ein und wartete darauf das etwas geschieht. Nichts geschah, Mist sollte ich die Erkältung doch bekommen?

    Ich schaute selber noch einmal nach und stellte fest, dass ich versehentlich andere Globulis zu mir genommen hatte. Danach nahm ich ferrum und nach 1 Stunde waren die Erkältungsanzeichen weg.

    Ob dies wissenschaftlich irgendwie belegt werden kann bezweifle ich, aber es wirkt halt.

    Oder auch eine andere Geschichte mit Schüssler Salzen, schon ein paar Jahre her. 12 Salze gibts.

    Sohn 1 geht mit einer Freundin, aus der Schule kommend, nach Hause. Beiden Kindern geht es nachmittags schlecht. Sie bekommen Fieber und Durchfall.

    Beide Elternpaare testen unabhängig voneinander und ohne jegliches Wissen, was bei den anderen passiert, die Kinder aus. Sohn 1 bräuchte demnach die Salze 1,2,3,5,7,11.

    Abends wird zufällig telefoniert und man erfährt von der Krankheit des anderen Kindes.
    Auch dieses Kind bräuchte exakt dieselben Salze.

    Bringt mich immer sehr ans Nachdenken. Ich bin beileibe ein kritischer Mensch, aber ich bin überzeugt, es ist viel mehr als ein Placebo Effekt.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    @Mejin: So kann ein Schuh draus werden, das kann ich mal tun. Impulskontrolle funtioniert eigentlich gut, beim Dummywurf im Sitz bleiben, war anfänglich schwer, geht aber auch mittlerweile sehr gut.

    Wasser: Ich bin noch nicht auf den Gedanken gekommen ihn im Freilauf in Bezug auf andere Hunde dergestalt zu erziehen. Ich werd da auch mal unsere Trainerin fragen. Das Problem wäre keine Fremdhunde zum Trainieren zu haben. Ich muss dazu sagen Sino ist unser erster Hund und direkt ein ziemlicher Brocken, die allermeisten Baustellen bei ihm sind aber erledigt.


    An der Leine ist Sino natürlich erzogen..

    LG

    Mikkki