Hi,
mein erstes Statement hier war kurz gehalten und wenig inhaltlich. Klar würden wir Sino, unseren ersten Hund nochmal nehmen, aber weshalb wir mit dem weltbesten Hund soviel Glück hatten, hab ich zumindest hier noch nicht geäußert.
Das er ein großes Herz hat , wussten wir von Anfang an. Dies war mit das erste was man uns im Tierheim sagte, und wir sahen es wenn seine Pflegerin kam, was für eine Freude. Und er kann nicht mit Männern, er wird da ganz leicht grummelig, So sagte man es uns. Ein Problem was schnell keines mehr war, er durfte sich im Beisein seiner Pflegerin uns nähern wenn er wollte, und das ging dann recht schnell. So ging es mit vielen Dingen die uns als Problem geschildert wurden, manche Sachen waren durchaus schwierig und wir arbeiten auch heute noch dran, aber für unseren Alltag waren die Dinge absolut händelbar, haben uns also nicht völlig überfordert.
Und dann dieses Vertrauen und das übergroße Herz. Er wollte einfach zu uns. Unser Haus war direkt auch seins ganz selbstverständlich. Da mussten wir schon von Anfang an schauen, dass Fremde eindeutig in unsere Zuständigkeit fielen, sonst hätte er sich wahrscheinlich abwehrend verhalten. Dazu ist es aber nie gekommen heute bellt er einmal wenn es schellt und bleibt liegen. Wir konnten ihn nach 2 Tagen losmachen und wussten genau er würde nie weglaufen, weil er unsere Nähe sucht. Das Kommando hier klappt sofort, er kannte es offenbar und war bereit es von uns anzunehmen. Eine riesige Erleichterung für ihn und uns. Er durfte wieder rennen und seine Muskulatur die im Tierheim doch gelitten hatte war schnell wieder da.
Das lief denn gut. Zu Hause ist der Hund immer ruhig, niemals aufgedreht oder nervös. Passt gut zu mir.
Tja und dann hatte unser Hund gesundheitliche Probs durch Allergien, die uns fast geschafft hätten, aber wir haben es hingekriegt. Alles schwierig aber irgendwie geschafft, es ist wie in unserer Familie insgesamt, ich hab manchmal den Eindruck wir müssen viel mehr kämpfen als andere, aber irgendwie schaffen wirs dann doch. Auch insofern haben wir ein passendes Familienmitglied bekommen.
Und das er viele unkastrierte Rüden einfach nicht abkann sei ihm verziehen, mit einigen kann er es sogar. Da kennen wir schlimmere Individualisten.
Probs gabs am Anfang mit ganz kleinen Hunden, die konnte er nicht leiden.
Mittlerweile spielt er sogar mit einigen, und zwar mit denen die ihm nicht blöd kommen.
Schaut z.B. ein Kleiner einfach nur weg und hebt eine Pfote, ist bei Sino das Eis schon fast gebrochen, mittlerweile wissen wir genau wo es geht und wo es nicht geht, auch dieses Problem haben wir im Griff.
Und im Alltag: Alleinsein für 5 Stunden kein Problem, wenn er mal rausmuss außerhalb der üblichen Zeiten, kommt ein Stups, er lässt mich schlafen wann ich will und erst wenn ich wach bin legt er seinen Kopf auf meinen Bauch, wenn wir draußen irgendwie mal Schutz bräuchten hätten wir ihn sicher und unbedingt und schlechte Laune gibts niemals.
Zusammenfassung: Liebe , jede Menge, Probs, schwierig aber gerade so beherrschbar
Zusammenleben jetzt: Einfach nur schön
Also immer wieder...
LG
Mikkki