Beiträge von Mikkki

    hi,

    muss ich hier auch mal schauen ob ich hier so ein Kleinfleisch bekommen kann.

    Pferdefett kenn ich hier nur als feste ausgelassene Masse. Flüssig hab ichs noch nicht gesehen. Wo könnte man das denn herbekommen? Den Rindertalk hab ich bislang zusammen mit Reis erhitzt und dann über das kalte Fleisch rohe Fleisch drüber gekippt, damits nich ganz so eisig ist. Temperatur dann so ungefähr 30 Grad für das Gesamtmenü. Mochte Sino aber nicht so gerne. Kokosfett schleckt er mir aus der Hand, bei Rinderfett geht er direkt. Und Pferdefett, na da kommt er nicht mal in die Küche...

    LG

    Mikkki

    Hi,
    eigentlich dachte ich, dass gerade MCT's sprich mittellange Trigliceride für den Körper besonders leicht zu verwerten sind. Sie belasten beispielsweise die Bauchspeicheldrüse überhaupt nicht, und werden direkt in der Leber verstofflicht ohne dass sich erst Gallensäure bildet. Dadurch sollte Kokosfett eigentlich eine hohe Bioverfügbarkeit haben. Natürlich nicht das gehärtete industrielle Zeug, aber das kaltgepresste schon. Ohne das zusätzliche Fett hält Sino sein Gewicht nicht. Pferdefett verweigert er, und Rinderfett kriegen wir irgendwie nur in gehärteter Form, das Zeugs ist spröder als eine alte Kerze.

    Wir geben Sino Leinöl und Hanföl, damit er auch essentiele Öle bekommt und nicht nur Energielieferanten. Lachsöl geht nicht, er reagiert allergisch drauf.
    Ich bin ja schon froh dass wir schon 2 Sorten Trofu geben können, auf die er nicht allergisch reagiert.

    Wenn ich das nächste Mal beim Metzger für Hunde bin, kauf ich mal 10 kg Rind, hoffentlich schön fettig. Mit Leinöl wird dann aufgepeppt. Dann gibts natürlich weniger Kokosfett, aber bei dem supermageren Pferdefleisch was wir jetzt hatten musste es einfach drauf.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    mein erstes Statement hier war kurz gehalten und wenig inhaltlich. Klar würden wir Sino, unseren ersten Hund nochmal nehmen, aber weshalb wir mit dem weltbesten Hund soviel Glück hatten, hab ich zumindest hier noch nicht geäußert.
    Das er ein großes Herz hat , wussten wir von Anfang an. Dies war mit das erste was man uns im Tierheim sagte, und wir sahen es wenn seine Pflegerin kam, was für eine Freude. Und er kann nicht mit Männern, er wird da ganz leicht grummelig, So sagte man es uns. Ein Problem was schnell keines mehr war, er durfte sich im Beisein seiner Pflegerin uns nähern wenn er wollte, und das ging dann recht schnell. So ging es mit vielen Dingen die uns als Problem geschildert wurden, manche Sachen waren durchaus schwierig und wir arbeiten auch heute noch dran, aber für unseren Alltag waren die Dinge absolut händelbar, haben uns also nicht völlig überfordert.
    Und dann dieses Vertrauen und das übergroße Herz. Er wollte einfach zu uns. Unser Haus war direkt auch seins ganz selbstverständlich. Da mussten wir schon von Anfang an schauen, dass Fremde eindeutig in unsere Zuständigkeit fielen, sonst hätte er sich wahrscheinlich abwehrend verhalten. Dazu ist es aber nie gekommen heute bellt er einmal wenn es schellt und bleibt liegen. Wir konnten ihn nach 2 Tagen losmachen und wussten genau er würde nie weglaufen, weil er unsere Nähe sucht. Das Kommando hier klappt sofort, er kannte es offenbar und war bereit es von uns anzunehmen. Eine riesige Erleichterung für ihn und uns. Er durfte wieder rennen und seine Muskulatur die im Tierheim doch gelitten hatte war schnell wieder da.
    Das lief denn gut. Zu Hause ist der Hund immer ruhig, niemals aufgedreht oder nervös. Passt gut zu mir.
    Tja und dann hatte unser Hund gesundheitliche Probs durch Allergien, die uns fast geschafft hätten, aber wir haben es hingekriegt. Alles schwierig aber irgendwie geschafft, es ist wie in unserer Familie insgesamt, ich hab manchmal den Eindruck wir müssen viel mehr kämpfen als andere, aber irgendwie schaffen wirs dann doch. Auch insofern haben wir ein passendes Familienmitglied bekommen.

    Und das er viele unkastrierte Rüden einfach nicht abkann sei ihm verziehen, mit einigen kann er es sogar. Da kennen wir schlimmere Individualisten.
    Probs gabs am Anfang mit ganz kleinen Hunden, die konnte er nicht leiden.
    Mittlerweile spielt er sogar mit einigen, und zwar mit denen die ihm nicht blöd kommen.
    Schaut z.B. ein Kleiner einfach nur weg und hebt eine Pfote, ist bei Sino das Eis schon fast gebrochen, mittlerweile wissen wir genau wo es geht und wo es nicht geht, auch dieses Problem haben wir im Griff.

    Und im Alltag: Alleinsein für 5 Stunden kein Problem, wenn er mal rausmuss außerhalb der üblichen Zeiten, kommt ein Stups, er lässt mich schlafen wann ich will und erst wenn ich wach bin legt er seinen Kopf auf meinen Bauch, wenn wir draußen irgendwie mal Schutz bräuchten hätten wir ihn sicher und unbedingt und schlechte Laune gibts niemals.

    Zusammenfassung: Liebe , jede Menge, Probs, schwierig aber gerade so beherrschbar
    Zusammenleben jetzt: Einfach nur schön

    Also immer wieder...
    LG

    Mikkki

    Hi,
    @Aoleon:
    wir haben für unsere Jungs einen anderen Ansatz gewählt. Fördern und fordern, je nachdem wo sie gerade stehen. Und wenn sie denn stark sind kann man auch erwarten dass sie Dinge genau so umsetzen wie man sie haben will. Und wenn es eben hiess beschäftige dich jetzt mal 2 Stunden hiermit, dann passt das dann auch.
    Angst haben kann man mal in bestimmten Situationen, die Kunst besteht aber darin Kinder so stark zu machen, dass sie mit Ihrer Angst umgehen können. Und wenn das dann mal heisst das man sie da abholen muss weils noch nicht geht, dann sollte man das tun. Vertrauen ist alles.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    wo du das so schreibst, fällt mir aus irgend einem Grund die Erziehung von früher ein und so Ideen was Kinder brauchen usw. hab neulich seit vielen Jahren mal wieder das Buch Struwwelpeter in die Finger bekommen und habs mir nochmal angeschaut. Ist ja megabrutal das Ganze. Unglaublich. Ich glaub aber der ist völlig out heutzutage.
    Meine Urgroßmutter hat mir mal ein Kinderbuch in die Finger gedrückt, wo ich schon als Kind dachte, dass sieht irgendwie anders aus als ich es kenne. Das ging dann irgendwie los mit " der Pole" und dann kamen seltsame Beschreibungen. Meine Eltern haben mir das Buch dann aber auch abgenommen...

    Aber Angstmachen in der Kindererziehung war früher wohl ganz normal. was für fiese Fratzen gabs in Märchen...

    LG

    Mikkki