Hi,
auch ich kann nur positiv von Apoquel berichten. Wir haben es Sino auch mehrere Jahre lang gegeben.
Als erstes nimmt das Medikament den Juckreiz, er hörte auf sich die Pfoten wund zu schlecken und sein Ohr fast blutig zu kratzen.
Ein Segen für uns alle. Gerade die Nächte waren schlimm.
Erst dann wenn der Hund wirklich symptomfrei ist kann man eine Ausschlussdiät versuchen und Apoquel etwas herunterfahren.
So konnten wir zumindest in Erfahrung bringen, dass er Pferdefleisch verträgt. Da er aber leider auch gegen Pollen allergisch ist, sind wir so oder so auf Apoquel angewiesen gewesen. Er bekam mit seinen knapp 30 kg eine 16 mg Tablette am Tag im Mai / Juni reichte dies aber nicht mehr. Da mussten es denn 2 Tabs/ Tag sein, auch 1,5 reichten nicht mehr. Wir haben dann Cytopoint ausprobiert, dieses Mittel fängt Botenstoffe ab, die Allergiesymptonme auslösen. Wenn ich die Wirkweise richtig verstanden habe, greift es in den Stoffwechsel des Hundes wenn überhaupt nur minimal ein, während Apoquel wohl über die Leber abgebaut wird.
Cytopoint funktioniert aber wohl nicht bei jedem Hund. Bei Sino wirkt es gut, lediglich im Mai / Juni hatte er kurz Probleme mit seinem linken Ohr, das haben wir aber wieder vollständig im Griff.
Anfangs hatte es mich auch verrückt gemacht die Ursache für sein Leiden nicht herausbekommen zu können. Es ist dann irgendwann aber für einen selbst hilfreich zu wissen, dass man auch unabhängig von der Ursache helfen kann. Aber dieser Lernprozess hat bei uns auch echt gedauert.
LG
Mikkki