Beiträge von Mikkki

    Hi,

    dies ist in der Tat ein weiteres Problem. Manche geben es auch gar nicht zu, dass ihr Hund manchmal hochgeht, wird schon gut gehen.
    Und auch: Wenn meiner mit seinen 30 kg als reines Kraftpaket mal hochgehen sollte, brauch ich 1,50-2 m um ihn auszupendeln und wieder zu mir ran zu holen.
    Hilfreich: Hund immer seitlich absetzen. Ein Karabiner am HB, einer am Geschirr, eine Hand in der Leine oberes Ende, eine Hand unten wo die Leine nach vorne bzw hinten läuft. Ruckfreies Aufhalten ohn große Reaktionszeit möglich. Man sollte dabei aber drauf achten wirklich völlig entspannt zu sein. Bei Anspannung überträgt sich das sofort auf den Hund, extrem kontraproduktiv. ( Anwendung z.B. bei Fahrradfahrern und seltsamen Menschen und Hundbegenungen auf ganz engen Wegen im Notfall)
    Und auch: Hundebegegnungen aus der Ruhe heraus sind extrem schlecht, der Hund konzentriert sich völlig und steigert sich selbst noch rein. Aus der Dynamik heraus sind Begegnungen einfacher.

    Woher ich das weiss: Wir haben eine harte Schule hinter uns, aber jetzt ist alles gut. Menschen waren allerdings nie sein Problem...

    LG

    Mikkki

    Hi,


    Das ist der Grund, warum ich für entspannende Spaziergänge direkt mal ne halbe Stunde aus der Stadt raus fahre, wo es ruhiger ist. Und wenn ich doch hier laufe, dann so um 5 Uhr morgens oder so. Ich will selbst Ruhe und von anderen Hundehaltern erwarte ich nicht, dass sie rücksichtsvoll sind - darum meide ich sie wie der Teufel das Weihwasser.

    Vom Ergebnis her stimme ich vollständig zu. Wir sind auch viel in ruhigen Gegenden unterwegs , auch wenn ich mich dafür erstmal ins Auto setzen muss, obgleich die Gegend hier vor Ort auch absolut hundegeeignet wäre.

    Lediglich die Erwartungshaltung an andere Hundebesitzer ist bei mir noch eine andere. Ich erwarte einfach bei jedem HH eine gewisse Empathie dafür was bei einer kommenden Hundebegegnung wichtig werden könnte.
    Dazu muss man bereit sein. Handy am Ohr geht da nicht. Und es geht auch nicht, dass der 3 Jährige den großen oder kleinen Hund an uns vorbei führt, während Mama das Handy am Ohr hat oder sonstwie mit einer Bekannten quatscht.
    Das stell ich schon auf 30 m klar.

    Und wenn ich meinen anleine, erwarte ich dass der andere HH das auch tut. Klappt komischerweise auf dem Land fast immer, in der Stadt fast nie. Manche haben gar keine Leine dabei!!

    Einige sind nicht die Bohne bereit dem anderen das Leben auch nur einen Hauch zu vereinfachen. Ich bezeichne das als unsozial, oder belege es auch mit noch härteren Worten. Die Vermittlung des Eindrucks "ich bin okay, schade dass du es nicht bist" gehört für mich auch in den Bereich unsozial.


    In diesem Umfeld bin ich schon stolz und glücklich, dass wir unserem Hund das Leinenpöbeln in fast allen Situationen abgewöhnen konnten.

    Und das ich ansonsten über 1,80 gross bin, wenns sein muss ne dicke Klappe und Durchsetzungsvermögen hab, und zudem einen Hund , in welchem die allermeisten anderen Hunde kein Opfer sehen, egal wie (a)sozialisiert sie sind.

    Das verschafft mir etwas Ruhe, aber meine Wünsche wären auf ein friedliches soziales Miteinander gerichtet.

    Ein bisschen Rücksicht wär halt schön, es wäre wirklich schade wenn man den Gedanken komplett aufgeben müsste.

    LG

    Mikki

    Hi,

    Hundediskussionen richtig managen, ein Thema oder eine Betrachtungsweise ist hier m.E. noch gar nicht eingebracht worden, die in anderen Bereichen, insbesondere in der Hunde Erzeihung völlig klar ist. Manchmal ist das Problem am höheren Ende der Leine zu finden. Hier in der Grossstadt gibts immer einige , die ihren großen Hund mal laufen lassen, auf Teufel komm raus. Geht regelmäßig schief, aber Anzeige nutzt nichts, da ist nichts zu holen, und manch einer kriegt noch ne dicke Backe angedroht im schlimmsten Fall. Thats the fact. Eine größere Hündin ist hier mal so verbissen worden, dass mich der HH bat mit meinem Hund abends mit spazieren zu gehen, damit sie nicht wieder angegriffen wird.

    Und dann gibts natürlich auch Kleine mit Selbstmordgen, völlig unerzogen, die sich auf meinen draufstürzen wollen.
    Ich verstehs dann überhaupt nicht, dass sich diese HH rausnehmen ihren Hund nicht zu erziehen, bloss weil man ihn mit einer Flexie zurückzoomen kann.

    Solche Dinge passieren nicht jeden Tag, aber doch öfter als einem lieb ist. Nicht moralisch angenmessen, rechtlich auch nicht, aber täglicher Alltag.

    Deshalb oberstes Gebot hier: Ich habe aktiv rauszugehen mit Hund, kein Handy, keine großartigen Bekanntengespräche kein langes stehenbleiben. Checken der Umgebung, immer. Und dann: Ich habe nicht zu glauben dass alles gutgeht, sondern ich habe s i c h e r z u s t e l l e n dass nichts passiert. Mir fällt dazu die Geschichte mit dem Staff, ein paar Posts vorher ein.
    Die Entfernung der beiden Hunde darf niemals so sein, dass der unbekannte Hund Zugriff hat. Soll jetzt aber kein Salz in der Wunde sein, um Himmels willen. Aber ein Weckruf.

    Ich hab hier neulich ein Liebespärchen gesehen. Großer Hund dabei 200 m weit weg, hat sich keiner drum gekümmert.
    Verständnis irgendwie ja, aber es kommen auch Rennradfahrer im engen Leibchen, und die sind manchmal auch recht einseitig. Mein Gedanke in der Wiederholung: Geht aktiv mit Hund raus, dann passiert weniger.

    LG

    Mikkki