Beiträge von Mikkki

    Hi,
    vielleicht ergibt sich für uns im September noch die Möglichkeit ne Woche mit Herrn Hund in Urlaub zu fahren.
    Irgendwo in Norddeutschschland. Sollte ein Ort oder ne Feriensiedlung sein, mit viel schöner Gegend drum herum, ein kleiner Fluss oder auch Meer zum Schwimmen in der Nähe. So was zum leichten Wandern halt.

    Ideen??

    LG

    Mikkki

    PS: Hab durchaus geschaut obs hier schon so einen Threat gibt, hab aber nix gefunden. Wenns sowas gibt wär ein Link sehr nett...

    Hi,
    fällt mir in dem Zusammenhang grad wieder ein, ein bemerkenswertes Ups meinerseits.

    Ich steh an der Küchenanrichte und mümmel mir grad im Stehen was. Hund natürlich aufmerksam ob nicht doch was runterfällt. Ich sehe, dass meine Frau mit dem Wagen in die Einfahrt einbiegt, und mache Sino etwas heiss, indem ich ihn spielerisch frage wo die L.... ist. Meine Erwartungshaltung war, dass er zur Haustür geht und vorher seinen Ball sucht.
    ( Den bekommt jedes Familienmmitglied ausgiebig gezeigt wenn es nach Hause kommt)

    Nicht so jetzt. Ein Schwupps und schon stand der Hund komplett auf der Anrichte um auch nach draußen zu schauen.

    Äh ja. Ganz klar mein Fehler, hab herzlich gelacht und Sino wieder nach unten beordert.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    dies ist zwar ein Hundeforum und natürlich stehen da gedanklich die Hunde im Vordergrund. Aber bei der beschriebenen Familiensituation ist man bereits ohne einen Welpen kurz vor einer absoluten Belastungsgrenze, wenn nicht schon darüber hinaus. Da muss man seine Kraft bündeln. Ein Welpe soll Freude bereiten. Das kann er nicht, es leiden alle.
    Ich würde versuchen dies Situation schnell zu beenden, damit man wenigstens hier etwas Luft hat.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    wir nutzen das " bleib" durchaus zweifach. Draußen, an unübersichtlichen Einmündungen ( wer weiss wer da kommt) gibts das Kommando wenn er sich einfach nicht weiterbewegen soll. Er muss sich dann nicht hinsetzen , lediglich stehenbleiben bis ich die Lage gecheckt hab. Dieses Bleib muss aufgelöst werden besipielsweise durch ein " Hier".

    Und dann da andere bleib, welches an ein Kommando gekoppelt ist.
    Die Kommandos Sitz und Platz darf der Hund, gerade dann wenn wir zu Hause sind auch nach relativ kurzer Zeit alleine auflösen. Wenns aber beispielsweise schellt und es kommt Besuch, dann gibts ein Platz und zusätzlich ein Bleib. Dann kommt der Hund erst, wenn das Bleib durch ein " Lauf" aufgehoben wurde.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    ich entstaube hier mal.

    Die Idee dieses Threads ist eigentlich gut. Es fehlt allerdings der "rote Faden".....also ein umfassendes Management im Umgang mit futtersensiblen Hunden. Ich meine damit, fundierte und praxisnahe Lösungsansätze auf die Frage, warum manche Hunde nahezu alles fressen können und andere nicht....ohne ernsthaft krank zu sein.

    Das "Rad" eines Hundes mit einem empfindlichen und stressanfälligen Verdauungssystem muss tatsächlich ständig neu erfunden werden. Es passt in kein Schema und in kein Muster. Ein ewiges Wettrüsten gegen Durchfall, Erbrechen oder Sodbrennen. Es gibt kaum eindeutige Diagnosen, nur Wahrscheinlichkeiten und Vermutungen. Selten ein "so ist es" und noch seltener ein "so bleibt es".

    Phänomen Sensibler Darm.
    Auslöser liegen oftmals in der Herkunft/Vergangenheit des Hundes (geschwächtes Imunsystem), Stress, Pseudo-Unverträglichkeiten durch eine falsche Futtermenge bzw. zusammensetzung. Selten sind Allergien auf ein bestimmtes Nahrungsmittel die Ursache.
    Ausschlussdiäten greifen da nicht. Ebenso wenig wie alle bekannten Ernährungssysteme.

    Einfach nur genervt auf Fertignahrung zu verweisen, halte ich persönlich für keine gute Idee. Konservierungsstoffe und zugesetzte Antioxidationsmittel können den ohnehin empfindlichen Darm schädigen und das "behütete" Immunsystem massiv stören.
    Oder der Hund hat Sodbrennen und kotzt regelmäßig? Da gibts ein wenig Heilerde und gut ist. Ist es aber nicht. Langfristig gesehen nehmen die Probleme eher zu.

    Mein Ansatz wäre tatsächlich ein "anderer".....nämlich durch eine gezielte ganzheitliche Ernährungsstrategie Magen und Darm zu beruhigen, Selbstheilungskr äfte zu aktivieren und "frisch" ( und das heißt mit möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln) ausgewogen zu ernähren. Keine ernährungsphysiologischen Exzesse.
    Alles andere wäre nur "Flickschusterei".....finde ich

    Ein roter Faden wäre in der Tat schön, man könnte strukturell überlegen an welchen Parametern es tatsächlich liegt, dass die Verdauung des Hundes funktioniert oder eben nicht. Diese Parameter kann man vielleicht im Laufe der Zeit an vielen Beobachtungen fest machen, und dann Gesetzmäßigkeiten erkennen, vielleicht kann das aber auch gar nicht klappen, weil unsere Vierbeiner genetisch so verschieden sind, dass es einfach keine allgemeingültigen Dinge gibt.

    Bei unserem Hund kann man eine Entwicklung zum guten hin erkennen, wobei ich den damaligen Zustand , wo wir ihn bekamen, und den heutigen Zustand mal näher beschreiben möchte.

    Als wir ihn aus dem Tierheim holten, war er ziemlich gestresst, er schlief sehr wenig, war unruhig und liess sich wenig auf uns ein. Er hatte eine Gardieninfektion überstanden, aber massive Ohrprobleme trotz bester medizinischer Versorgung. Die Beine juckten häufig. Zu fressen gabs, was im TH da war,also verschiedene Futtersorten.

    Bei uns hatte er dann zunächst häufig Durchfall und Pupserei. Einmal Bachwasser getrunken, Durchfall Futterverweigerung. Einmal Pipi aufgeleckt, Durchfall Futterverweigerung. Pferdeapfel 2 Tage Futterverweigerung.
    Wurmtablette 3 Tage Futterverweigerung usw. Dabei immer wieder Bauchgluckern und alles mögliche. Morgendliches Erbrechen von gelblichem Schleim hatten wir auch sehr oft. Und Grasfressen wie eine Kuh.


    Heute: Der Hund ist mittlerweile völlig gelassen, und schläft auch mal 16 Stunden am Tag. Er bekommt einige wenige Futtersorten, von denen wir genau wissen, dass er nicht drauf reagiert. Durchfall gibts nicht mehr, Erbrechen auch nicht. Wenig bis gar kein Bauchgluckern. Und das wirklich interessante: Bachwasser, Pferdeäpfel, manchmal sogar Mist wird aufgenommen, ohne dass dies zu irgend welchen negativen Konsequenzen führt. Keine Fressensverweigerung kein Durchfall kein Erbrechen.

    Für ihn haben sich also einige Parameter zum besseren hin verschoben und dies hat schöne Konsequenzen.

    Bachwasser ist Bachwasser da ändert sich nichts dran. Bei Pfereäpfeln auch. Was ist es also, was den Unterschied ausmacht.
    Ist es möglicherweise die Bakterienbesiedelung im Verdauungstrakt des Hundes, die in einem nicht gereizten Darm so gesund und vielfältig ist, dass pathogene Keime einfach mal mit verdaut werden?

    Ich halte dies zumindest für einen Arbeitsansatz.
    Möhren beispielsweise sollen antibakteriell wirken, und werden bei DF häufig gegeben. Dabei scheinen die pathogenen Keime mehr zu leiden als die normale Darmflora.

    Und in diesem Bereich können dann möglicherweise Antioxidantien aus Futtermitteln oder andere Stoffe ( seien es Beschichtungen von Dosen) o.ä eine Rolle spielen. Unsere Katze beispielsweise frass Nassfutter nur aus Alubeuteln, Dosenfutter ging nicht gut.

    Dann wären wir wirklich in dem Bereich wo man möglichst naturbelassenen Dingen den Vorzug geben müsste.

    Die Hauptmahlzeit abends kochen wir für Sino tatsächlich selbst. Mittags gibts ein Nafu von Exclusion gemischt mit einemTrofu von Bosch bzw. Wolfsblut. Die Abwechslung sollte reichen.


    Die Fragestellung für futtersensible Hunde wäre demnach vielleicht auch ob man über die tägliche Gabe von Naturjoghurt ein besseres bakterielles Klima im Darm schaffen könnte, was positive Auswirkungen hat.
    Nach der Gabe von AB'sollte man dies ja ohnehin eine zeitlang machen. Und nach einem Befall mit Giardien soll im Darm ja auch einiges durcheinander sein.


    LG

    Mikkki

    Hi,
    wie immer bleibe ich ruhig, nett und freundlich, was nicht heisst, dass ich jeden Mist schlucke.


    DU KERL wolltest vor sehr kurzer Zeit Deinen ach so heißgeliebten Sino enteien lassen, weil Du beim Spazieren gehen nicht mehr der Mittelpunkt seiner Welt warst!

    Ähh, nein.
    Ich denke mal dass ich als einziger Mensch weiss, was ich empfinde wenn ich mit meinem Hund draußen bin.


    Weil er Draußen geschnüffelt hat!


    Welche Dinge mich bewegen, um über etwas nachzudenken, dürfte sich Dir ebenfalls kaum erschliessen.

    Und als Ergebnis : Mein Hund hat seine Eier noch.
    Ich bin übrigens ganz glücklich damit, dass anscheinend mein Lebensentwurf etwas von Deinem abweicht.
    Hab lange an dieser freundlichen Formulierung gebastelt...


    Vielleicht hilft dir das ja auf die Sprünge.

    In welcher Hinsicht?


    Ach ja, Gruß vom pazifistischen Block....

    wenigstens kommt der Humor nicht abhanden...


    naja, kann cattlefans einwand schon verstehn. hier willst du mir unterstellen, dass ich meinen hund nach 3 monatigem geprolle kastrieren will, du aber bereits nach 14 tagen nach chip gefragt hast
    daher find ich dein posting von vorhin mehr als unpassend, nicht?

    Äh,nein. Ich will gar nichts unterstellen, aber bei einem 9 Monate alten Hund verbietet sich m.E. jegliche Überlegung hinsichtlich Chip. Mein Hund ist 5 Jahre alt, da finde ich den Ansatz schon von vorne herein ganz anders.

    Insgesamt gehts doch hier nur darum festzustellen was möglicherweise das beste für den jeweiligen Hund ist. Und ich finde nicht dass man es mir anlasten sollte wenn ich mit großem Einsatz versuche andere Tiere vor einer Vestümmmelung zu bewahren, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Aber auch diese heutige Überzeugung entstammt einem Lernprozess, meine Überzeugungen fallen nicht alle direkt vom Himmel. Manchmal sind sogar Männer lernfähig.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    leider denken wirklich viele in der Kosten Nutzen Relation. Bei Hunden gibt es aber auch viele, die gsd anders sind.
    Noch viel brutaler ists teilweise im Pferdesport. Durch den Sport sind Überlastungen vorprogrammiert, die Tiere schaffen das einige wenige Jahre. Und dann direkt ab dafür...
    in einigen Sportarten ist ein geweisses junges Alter vorgeschrieben, wehe das Tier wird älter.
    Oder die Tier werden fürs Springen mit Strom bearbeitet. Die sind dann schnell kaputt und kommen weg.

    Ätzend. Auch Kühe haben eine Halbwertszeit, wenn sie im Schnitt nicht mehr 18000 l Milch geben.

    Macht keinen Spass drüber nachzudenken. Und Typen die da blöde Sprüche raushauen,wird man auch nicht beeindrucken können. Gibt wirklich schönere Themen.

    LG

    Mikkki