Hi,
ich muss ein bisschen ausholen: Vor unserem Hund hatten wir viele Jahre lang Katzen. Alles Freigänger. Jeden Tag 3-4 Mäuseköpfe in Reihe auf die Fussmatte gelegt, kleine Geschenke halt. Die Wurmkur von heute wäre spätestens übermorgen Makulatur. Ein normales Immunsystem kommt mit Würmern in einer geringen Anzahl eigentlich sehr gut klar, ist kein Grund einzugreifen. Man sieht ja eindeutig ob die Katzen auf einmal mehr Hunger entwickeln als sonst, oder auf einmal aufgedunsen erscheinen o.ä. Kot von Freigängern kriegt man zumeist gar nicht zu Gesicht, in der Nähe des eigenen Reviers jedenfalls haben unsere nicht gekotet.
Von daher haben wir Wurmmittel immer nur gegeben wenn die Tiere Symptome zeigten. Nach spätestens 2 Tagen wusste man dann wieder , aha das wars tatsächlich gut ists. Und wieder mehrere Monate Zeit , manchmal auch ein Jahr lang.
Sino ist quasi viel engmaschiger überwacht, was er hinterlässt kann quasi täglich geprüft werden, weils ohnehin im Beutel verschwindet. Und wenn ich dann sehe, er frisst normal und regelmäßig nimmt nicht ab und nicht zu , der Kot ist in Ordnung, er hat keine Bauchkrämpfe , einen aufgedunsdenen Leib oder sonstwas,
dann gibts eben auch keine Wurmkur, ich glaub seine letzte hatte er vor über einem Jahr,da stand aber auch eine Impfung an meine ich.
Nur weil manche die Einstellung haben Würmer seien ekelhaft wird m.E. zu oft entwurmt. Ich hab da eher die Ruhe weg, zumal es wirklich absolut selten ist, dass unbemerkt eine Lebensgefahr für das Tier eintritt. Natürlich sollte man bei einem Verdacht nicht allzulange zuwarten das ist schon klar. aber ins Blaue hinein, nöö.
LG
Mikkki