Beiträge von Mikkki

    Hi,
    nochmal zu der möglichen Abtreibung( heisst das bei Hunden auch so??)
    Ich würde dem TA so genau wie möglich schildern, wie der Ablauf zwischen den Hunden war, wie eng, wie lange usw.
    Möglicherweise kann der TA dann ausschließen, dass überhaupt etwas passiert ist. Nur wenn man es wirklich nicht eindeutig sagen kann würd ich zu der Spritze raten. Ohne das Zeugs zu kennen, ein Hammer für den Körper ist das auf jeden Fall, da sollte man nichts kleinreden.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    im vorigen Posting sind eine ganze Menge Wahrheiten drin, welches schon mal einen Eindruck gibt, was alles schief laufen kann. Da geb ich mal meinen Senf hinzu, und bitte eingefangen zu werden, wenns irgendwo nicht passt. ( hab unseren Ersthund immerhin auch erst 2 Jahre) .

    Junghunde haben erstmal keinerlei Erfahrung, sie probieren sich aus, und schauen auch mal wie sie wirken. Dabei gibts natürlich charakterliche Unterschiede, der eine macht das etwas wilder, der andere etwas ruhiger und nicht so ungestüm.
    Die Frage stellt sich dann doch welche Eindrücke des gegenübers sind besonders einprägsam und zwingen den Junghund sein eigenes Verhalten zu überdenken.
    Gerät der Junghund an einen anderen größeren Hund, der mögliche nervige Belästigungen richtig ordentlich vielleicht sogar mit Schmerzen korrigiert, au weiah da bricht die Welt für ein paar Stunden zusammen und man orientiert sich möglicherweise an eine etwas vorsichtigere Herangehensweise. Zumal dann wenn das auch noch mehrmals passiert.
    Wie sollte da ein Kleinhund einen größeren Junghund korrigieren? Da muss der Kleine echt gallig sein, und das ist eher selten. Es hängt also weniger von der Kraft des einen Tieres ab, der Junghund ist sich dessen nicht bewusst, da bin ich sicher, als von der fehlenden Korrekturmöglichkeit des Kleinhundes.

    Ich meine ich hätte unter dieser Überschrift schon mal geschrieben, wie meiner einen solchen frechen Jungspund mal ordentlich verkloppt hat, die Besitzer fanden es gut, gerade weil sie selbst keinen Rüpel wollten. Einen Junghund da rauszunehmen ( sofern das Kloppen nicht allzu dolle wird) fänd ich falsch.

    Insoweit würde ich Begegnungen Kleinhund mit halbwüchsicgem Großhund immer nur ganz individuell und mit besondere Aufsicht in Absprache zulassen.
    Grosshunde untereinander geht dann schon besser. Kleinhunde untereinander auch.

    Als wir unseren bekamen ( da war er 3 Jahre), konnte er gar nicht mit Kleinhunden, es ging einfach nicht gut. Ich hab ihn damals am liebsten nur mit Ridgebacks laufen lassen, mit dem Gedanken da kann er wenigstens nichts kaputt machen. Ging auch zumeist gut. Mittlerweile bleibt er bei Begegnungen an der Leine mit ca. 2-3 m Abstand zumindest komplett ruhig, man kann also schon am Verhalten des eigenen Tieres arbeiten. Zusammenspielen lasse ich groß und klein aber nicht, das ist mir einfach zu heiss, auch wenn manche Kleinhundbesitzer sagen wie schöne es doch wäre , nee lieber nicht.

    Zurück zu den einzelnen Charakteren der Junghunde und der unterschiedlichen Wirkung.
    Ich will das mal an einem Beispiel aus der Erziehung klarmachen. Ich habe 2 Jungs. Wenn sie Mist gemacht haben, gabs ein kurzes kräftiges Gepolter, allen war klar was gemeint ist, die Message war klar, unter die Haut ging den Jungs nie was, sollte es auch nicht. Verstanden ist verstanden.
    Wir kriegen ein hübsches Mädel zu Besuch, so alt wie Sohn 1, 5 Jahre alt damals. Sie macht Mist. Ich setze an um zu poltern wie gewohnt. Es trifft mich deeer Blick des Mädels und dann noch der unschuldige Satz Du willst doch jetzt nicht mit mir schimpfen, oder?? Da steht man denn da. Ähnlich ists mit den Hunden, dem einen lassen es die anderen durchgehen, dem zweiten nicht.

    Übrigens: Nachdem ich dann gesehen hab, dass meine Jungs durchaus gespannt abwarteten ob ich noch die Verbalkeule raushole oder ob die Masche zieht, hab ich denn vorsichtshalber doch noch rumgepoltert.


    LG

    Mikkki

    Hi,
    ich würd da mal ne erfahrere Hundetrainerin draufschauen lassen. Möglicherweise kann man aktiv einem bestimmten Verhalten entgegen wirken, so dass die anderen Hunde nicht genervt sind. Manche Labbis haben ein ich bin so niedlich Gen, die unterwerfen sich sofort oder nerven. Muss aber nicht so sein. Wie gesagt, man selbst kommt möglicherweise nicht drauf was es ist. Wär schade wenn man sich das dann durch Nichtstun verbockt.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    Ressourcenprobs sind immer schwierig. Da kommen 2 Hund bestens klar miteinander, toben rum und alles ist gut bis das erste Leckerchen fliegt oder ein Ball ins spiel kommt, oder der eigene Besitzer beschnüffelt werden soll.
    Hat sich das Verhalten noch nicht verfestigt würd ichs so machen wie BieBoss. Du spinnst ja wohl.

    Ansonsten: Belohnen, wenn das eigene Tier ruhig bleibt bei Fremdkontakten. Ruhig woanders anleinen und sobald das Tier ruhig ist loben. Hab sonst auch keine Idee, von diesem Problem sind wir gsD verschont.

    LG

    Mikkki