Beiträge von Mikkki

    hi,

    ich könnte mir vorstellen, dass in den Infusionen auch Kalorien drin sind.Dann wär das mit den Entzündungen mit am wichtigsten. Ob der Hund dann derzeit nicht frisst, wär dann nicht ganz so wichtig. Das kommt dann schon wieder.

    LG und gute Besserung

    Mikkki

    Hi,
    und wieder werden Dinge einfach mal so in den Raum gestellt, die einfach so nicht stimmen. In Bezug auf Eiweisse stimme ich voll und ganz zu. Gerade ein allergisch reagierender Hund hat oftmals noch mit zuviel an Eiweiss zu kämpfen und reagiert möglicherweise unverträglich. Aber auch ohne Allergie können zuviele Eiweisse Schaden anrichten. Vorsicht also bei den Extra Leckerlies, das sind zum teil reine Eiweissbomben. Ich werd hier nochmal querlesen könnte mich aber tatsächlich nicht erinnern übermässige Eiweissverfütterungsempfehlungen gegeben zu haben oder dass andere sie gegeben hätten.
    Insgesamt sollte aber tatsächlich Fett einen guten Anteil im Futter haben, dies ist ein Energieträger, der den Körper des Hundes zumindest sehr wenig belastet. Bei akuten Allergieschüben ist mehr Fett jedenfalls die bessere Wahl, bei Sino ists mittlerweile völlig egal, er kriegt betimmte Nassfuttersorten von Exclusion, ansonsten kochen wir selbst mit einigen wenigen Fleischsorten und Kartoffelflocken als Kohlenhdratträger. Ist das Verdauungssystem eines Hundes erstmal stabilisiert, so scheint es mir zumindest, bedarf es keines zusätzlichen Fetts. Extra Fettzugaben waren eine zeitlang notwendig, mittlerweile ( aber noch nicht lange) nimmt er sogar durch die ganz normale Fütterung etwas über Normalgewicht zu, so dass wir etwas weniger geben müssen.

    Und nochwas. Es mag Hunde geben, die haben auf einmal Probleme mit irgend einer Nahrung. Man findet sofort heraus was los ist und kann ohne Medis erfolgreich gegensteuern. Ist aber eigentlich eher seltener. Die Probleme sind meist komplex und sind nicht klar diagnostizierbar. Und dann macht man sich als Anfänger auf den Weg, kaum in der Lage die richtigen Fragen zu stellen oder Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Da arbeiten manche zig Jahre oder geben direkt Immunsuppressiva um den Juckreiz zu unterdrücken. Wenn das Erarbeiten von Lösungsansätzen auch mal Versuch und Irrtum einschliesst, weils manchmal auch nicht anders geht, würd ich das nicht mit Umweg beschreiben. Das sollte man aber ehrlicherweise zugeben können. Auch und gerade wenn man Fachwissen hat.
    Allergien können sehr belastend sein, Medikamente können dies auch, ich glaub die Nahrung die mein Hund bekommen hat in Zeiten wo es ihm wirklich nicht gut ging, waren da die geringste Einschränkung. Und das beste ist. Jeder kanns hier nachlesen, und wenn er meint an einer bestimmten Stelle würde er es anders machen, dann soll ers tun, am besten davon berichten obs wirklich besser war oder eben nicht. Dann muss der nächste nicht wieder von vorne anfangen.
    Denn das ist das was ich so schade finde. In schöner Regelmäßigkeit werden Fragen zum Bereich Verdauung gestellt, die eigentlich wirklich an anderer Stelle gut gelöst worden sind. Ein " Schwarmwissen" hier ist beileibe nicht so selbstverständlich wie beispielsweise im Bereich "gewünschtes Verhalten".

    LG

    Mikkki

    Hi,
    hätte man Sino auf ein Rollbrett gestellt, wäre dieses Brett von alleine losgefahren, mein Gott.
    Und drinnen kann man gar nicht soviel lüften. Alle Versuche sind eingestellt.

    Unserem Hund gehts nach wie vor super. Keine nahrungsbedingten allergischen Symptome, keine Unverträglichkeiten, guter Hunger, gute Verdauung, hatte zwischenzeitlich mal den Kosenamen Pummelprinz. Der TA ( wg. Ohrenkontrolle) meinte zwar er fände es noch nicht zuviel, aber bei einem Hund mit 27 kg sportlichem Idealgewicht sind 30 kg m.E. schon zuviel. Es sind jetzt wieder 28 kg, aber jetzt wenns draußen kalt ist lassen wird das mal durchgehen und er muss nicht mehr fasten.

    Eigentlich könnte ich also das Thema umbenennen in " Giardien, Allergien, Unverträglichkeiten und wie man das im Sinne des Hundes gut in den Griff" bekommen kann, aber ich finde den Begriff "Brainstorming " in diesem Zusammenhang immer noch gut, weil die wirklich sicheren wissenschaftlichen Erkenntnisse, die man denn heute in Ansätzen hat, einfach nicht immer für jeden Hund passen wollen. Doof das der Hund so komplex ist. Doof dass der Hund ohne die Möglichkeit Kohlenhydrate zu verdauen im Mittelalter wahrscheinlich verhungert wäre, und gleichzeitig doof, dass offenbar große individuelle Unterschiede bestehen, welcher Hund was verwerten kann. Doof, das manche Hunde Eiweiss in großen Mengen problemlos verdauen konnen, und andere krank werden. Doof , dass Allergien zusätzliche Unverträglichkeiten auslösen können, und doof dass mancher TA mit einer 0815 Behandlung nicht weiterkommt.

    Und natürlich kann hier kein allumfassendes Konzept vorgestellt werden, sondern nur Puzzleteile, die vielleicht an der einen oder anderen Stelle helfen können. Manchmal aber auch konkret. Wenn ich mir aber aktuell die Fragen im Forum anschaue, stelle ich fest,dass manche Dinge, die mit etwas mehr Wissen wirklich gelöst werden könnten, so denke ich dass das Thema hier trotz aller Unzulänglichkeiten seine Berechtigung hat. Dogmatikern wird das sicher nicht gefallen, wenn wirklich alles in Frage gestellt und möglicherweise anders zusammengesetzt wird, die letzten Seiten hier zeugen davon, da gibts manches wo sich mir noch im Nachhinein spontan die Nackenhaare hochstellen.

    Ich hab überlegt, ob ich das Thema nicht einfach auslaufen lassen soll, zum einen wegen des Widerstands, der sich in Teilen formiert hat, zum anderen weils meinem Hund gut geht, und ich das Thema persönlich eigentlich nicht mehr brauche, weil ich mittlerweile über genügend eigene Bordmittel verfüge.

    Ich würde mir aber wünschen, dass hier eine sachliche Diskussion entstehen kann, und wenns dem einen oder anderen Tier wirklich helfen kann umso besser, dann macht das hier Sinn. Neben einigen nennen wir es sehr persönlichen Meinungen einiger user steht hier auch schon viel lesenswertes drin.
    Die die sich da angeprochen fühlen, und sich nicht in der Lage sehen, die Dinge sachlich zu betrachten, müssen hier nicht unbedingt was reinschreiben, alle anderen, auch die die Fragen diskutieren möchten, die noch keine Hilfe von TÄ bekommen haben, die bei ihren Tieren untypische Symptome festestellen mussten, usw. die die sich gerne mal austauschen würden, weil man wissenschaftlich einfach noch nicht richtig weiterkam, Anfänger und Ersthundebesitzer usw. aber schon. Hier kann man sich gerne austauschen, so die Idee. Wenn ich was zu dem Thema weiss, will ich gerne auch meine Erfahrungen einbringen, ich hab aber nicht den Anspruch mich in die Mitte stellen zu können und " Bälle " zu verteilen.

    Ohne Schwarmwissen gehts hier deshalb natürlich nicht weiter. Ich wünsche allen hier ein frohes und vor allem gesundes möglichst stressfreies Weihnachtsfest, mit glücklichen Hunden unterm Baum. Ich bin hier ganz optimistisch, dass sich hier noch was entwickelt.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    natürlich ist die Diagnose wichtig. Ob es an der Schilddrüse liegt, weiss man aber noch nicht. Hoffentlich weiss mans bald. Aber leider gibts in der Diagnostik nicht immer ein schwarz und weiss. Manchmal gibt es gar nichts ( was ich nicht hoffen will). Und solange würd ich dem Tier durchaus viel geben. Ich bleibe dabei. Wenn Cattlefan eine andere Meinung hat, dann kann sie das natürlich kundtun, wenn sie denn genügend darüber nachgedacht hat.

    LG

    Mikkki