Hi,
was ist denn aus dem Tortenklauer geworden?
Zur Magensäure: Ich könnte mir vorstellen, dass die Produktion von Magensäure keine Einbahnstrasse ist, sprich es käme Futter und es wird deshalb so und soviel gebildet, sondern dass es da Rückkopplungen dahingehend gibt, dass also quasi abgefragt wird ob noch etwas benötigt wird oder nicht. Der Nahrungsbrei, der letztlich in den Dünndarm kommt muss ja eine gewisse Beschaffenheit aufweisen, um optimal verdaut werden zu können. Da wäre ein Zuviel oder Zuwenig an Vorbereitung wohl kontraproduktiv. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass dieser Prozess auch störanfällig ist, gerade dann wenn ungeeignetes Futter kommt, oder der Hund ggf einer Zuchtlinie entstammt, wo solche Fehler programmiert sind. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Allergien den Prozess stören können, wenn es zu entzündlichen Reaktionen im Dünndarm kommt. Dann wäre es möglicherweise tatsächlich besser weniger Trofu zu geben, um nicht die Magensäureproduktion noch mehr anzuregen.
Da Dünsten ja eine Art Vorverdauung ist, könnte es auch sein dass mengenmäßig weniger Säure produziert werden muss, dies wäre gerade bei Allergiebehandlung ein Vorteil, da der Darm ohnehing genug gereizt ist.
Quasi Schonkost. Für mich steht dann noch die Frage im raum, was geschieht, wenn die Perestaltik des Darms durch Reizstoffe ( z.B. Allergene) gestört wird, sprich Verdauungsprozesse schneller oder langsamer werden, können dadurch sogar Fehlprozesse ausgelöst werden, die letztlich zu Unverträglichkeiten führen da bestimmte Nahrung der Art oder Menge nach unverdaubar werden?? Z.B. insbesondere auch zuviel Eiweisse?
Fragen , Fragen Fragen, wenig tragfähige Antworten. Manchmal kann man sich statistisch behelfen in dem man feststellt bei soundssoviel gesunden Hunden ist das so und so und bei so und sovielen Allergiker Hunden so und so, ich hätts bloss gerne etwas gesicherter.
Solange dies aber nicht so ist, kann man sich ja darauf einstellen und sagen, es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit dahingehend, dass gedünstetes Futter für einen Allegikerhund besser zu verdauen ist, und richtet sich danach. Man kocht selbst für das Tier, macht eine Ausschlussdiät, und kommt so weiter.
Schritt für Schritt.
@Dackelbenny: Man muss die Antworten nicht kennen, ich hab lediglich Erfahrungen gesammelt, und versuche die einzuordnen. Dabei ist es hilfreich sich immer wieder die Frage zu stellen warum etwas so ist. Manchmal kommt man allein durch die gezielten Fragestellungen auf Zusammenhänge, die man sonst übersieht. Ich versuche halt permanent die richtigen Fragen zu erarbeiten, natürlich machen dann Antworten hin und wieder besonders glücklich.
LG
Mikkki