Beiträge von Mikkki

    Hi,
    ich finde, die Wahrheit liegt- wie meistens -in der Mitte. Und die haben wir denke ich auch gefunden.
    Wenn Sino mal 2-3 Tage lang nicht gerannt ist und sich auspowern durfte, wird er etwas unleidlich. Erwartet er dann sehnlichst den Freilauf, kann es schon mal sein, dass er an der Leine zieht. Sehen wir nicht gerne, lassen es aber meistens durchgehen. Macht der Karabinerhaken Klick rennt er erstmal los, egal ob wir ein Spielzeug dabei haben oder nicht. Während der Wanderung gibts immer ein paar Versteckspiele, entweder mit Dummy oder direkt mit Leckerlies.
    Einige wenige Kunststückchen aber ansonsten ganz viel schnüffeln lassen. Ja, und dann gibts noch Dummywerfen und apportieren, da ist der Hund denn äußerst engagiert, wenngleich er den Dummy auch nicht immer sofort wieder abgibt.
    Man merkt aber ein deutliches Konzentrationsbild und eine sofortige Reaktionsbereitschaft, es gefällt schon sehr und es brauch ne Minute bis verdaut ist, dass der Dummy jetzt auch erstmal wieder in der Tasche verschwindet.

    Und dann kommen wir zum Ballwerfen: Muskulatur extrem angespannt, Blick gezielt auf den Ball, z.T. mehrere Starts weil der Ball könnte ja schon fliegen, und dann beim Wurf mit absolutem Affenzahn hinterher. Wenn wirs auf die Spitze treiben würden, würd der Hund eher kollabieren als aufhören. Hört sich suchtgefährdet an und ist es auch.
    Positiv aber noch: Der Ball fliegt, der Hund ist aber abrufbar, d.h. er verlässt unproblematisch den Spielmodus und kommt. Auch: Die Pupillen verändern sich nicht, er kommt nicht in einen Tunnel.
    Ball gibts deshalb nur einmal im Vierteljahr, Dummy sehr oft.

    Zu Hause ist Sino nur entspannt, immer Zu hause spielt er ganz wenig, zumeist ruht er sich aus.. Jetzt im Winter würd ich sagen reicht ihm eine halbe Stunde Arbeit und 2 Stunden ohne Verpflichtung draußen völlig. Im Sommer gibts dann von allem etwas mehr.
    Wer seinen Hund zum Junkie werden lässt, hat eindeutig was falsch gemacht, es gibt deutliche Anzeichen, die man erkennen kann, muss ja nicht sein. Die Schwelle dahin dürfte aber bei jedem Hund anders sein, Sino ist beispielsweise kaum jagdlich orientiert. Möglich das die Schwelle zum Junkie bei einem Terrier anders ist.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    @BieBoss: Hast wahrscheinlich recht. Bin es gewöhnt bei wichtigen Fragen exakte Antworten zu kriegen, die ich nicht noch interpretieren muss. Kann sein dass ich deshalb falsch lag. Ein halbes Mädchen ist für mich aber immer noch Kastratenrüde. Was wäre denn nach dieser Sprachregelung ein kastriertes Mädchen?

    LG

    Mikkki

    Hi,

    ich durfte hier im vorletzten Sommer folgendes erleben. Ein Fischadlerpärchen flog über dem Rhein. Ein Tier flog etwas über die Wasseroberfläche, ein Tier kreiste weiter oben. Eine Krähe wollte das kreisende Tier angreifen, und griff so an wie immer , z.B. wie einen Bussard. Kurz Körperkontakt zum Hacken suchen und dann abtauchen. Oha, das ging völlig schief. Denn im Abtauchen setzte der Adler nach, und das nicht gerade teigig. Die Krähe musste in den Sturzflug, sonst hätte sie der Adler direkt gehabt. Sie geriet ordentlich in Panik, denn der Verfolger war ausgeprochen wendig und schnell, ganz anders als ein Bussard. Irgendwie schaffte sie es dann doch und flog ziemlich schnell von dannen...

    LG

    Mikkki

    Hi,

    boaah, hier kommt ja richtig viel zusammen. Und ich stelle fest, wir müssen was tun. GSD funktioniert der Freilauf einwandfrei, sonst müssten wir noch einschneidender ran. Was mir richtig gut gefällt ist die Idee mit dem Halsbandklick für braveres laufen, und der Geschirrklick für die etwas freizügigere Variante.
    Da wir das Geschirr aber an und für sich haben, um den Hund in jeder Situation im Griff zu haben, ists schwer nur am HB festzumachen, da ich immer mal Sorge hab dass der Hund da rausrutscht. Wenns jetzt aber wieder heller wird, könnte man ja bei einer möglichen vorhersehbaren Eingreifsituation immer noch umstöpseln, sprich ein Karabiner am HB eins am Geschirr.
    Hmm, muss mal überlegen.
    Ansonsten scheinen Eure Hunde ja den Ihnen gesteckten Rahmen ausschöpfen zu können, je nach Umgebung und je nachdem wie mans möchte. Meiner tritt mir da im Augenblick eine Spur zu selbstbewusst auf. Das muss sich wieder ändern, immerhin geht meine zarte Frau auch mit dem Kraftpaket raus..

    Seid Ihr denn mit der online Performance eurer Hunde eher zufrieden oder schluckt ihrs runter , wenn es mal eher nicht klappt?? Wie reagiert Ihr wenns nicht geht trotz Kommando?? Und was macht der Hund dann? Läufts direkt besser oder zeigt er die Kralle?? Müsst Ihr häufig üben oder sitzt es einfach?? Spannend...

    LG

    Mikkki