Beiträge von Mikkki

    Hi,
    in einer Sumpfzone wachsen z.B. Rohrkolben. Da ist eine Wassertiefe ungefähr zwischen 5 cm und 20 cm. Die Ferigteiche haben dann quasi einen doppelten Rand. Da kann man dann Erde einfüllen und eben Sumpfpflanzen einsetzen. Je mehr verschiedene Pflanzenarten in einem Teich wachsen, desto stabiler ist er, Algen haben dann wenig Chancen. Kleinere Teiche brauchen dann wegen der Sauerstoffverhältnisse wohl eher wirklich ne Pumpe.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    grundsätzlich gilt natürlich je größer je stabiler die Verhältnisse. 60 cm Wassertiefe sollten sein, sonst hat man zu viele schädliche Temperaturschwankungen. Wenn man dann noch ne Sumpfzone haben möchte, ist man wohl mit 2*2 m und 60 cm Tiefe im Minimum bei einer Schüssel ganz gut bedient. Das wird auf jeden Fall was..

    LG

    Mikkki

    Hi,
    @day-flying moth: Ich muss mal nachfragen wie groß und wie schwer dein Hund ist. Ich fürchte in einem Ernstfall könnte ein 15 kg Hund bei einem oder mehreren 1,85 m Typen nicht viel ausrichten. Wär eine ganz üble Situation.
    Meide solche Situationen, wenns irgend geht. Trainieren würd ich nicht glaub ich. Entweder ein Hund hat dieses Wesen oder nicht, ich würds dabei belassen wie es ist.
    Wenn Du möglicherweise mit Pfefferspray üben würdest, könntest du für dich ein besseres sicherheitsgefühl errreichen. scheint mir leichter zu sein.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    Sino ist eindeutig ein Schutzhund. Einer von der angenehmen Sorte. Selbstbewusst, sicher und geht eigentlich erst dann richtig vor, wenns wirklich brennt. Die Aufgabe gerade nachts besteht aber eindeutig darin, immer sicherzustellen, dass der Hund nicht fälschlicherweise jemand verdächtigt gefährlich zu sein. Ich vermeide deshalb nachts jeden Kontakt zu fremden Menschen. Hier ist viel Platz, da geht das. Manchmal hab ich den Eindruck dass ihm nachts fremde Jogger mit Kapuze über den Kopf gezogen suspekt sind. Tagsüber ist er in Alltagssituationen Menschen gegenüber lammfromm, es sei denn es nähert sich wirklich jemand aggressiv.
    Wachtrieb, ja aber lässt sich gut steuern. Für Besuch sind die ersten Minuten ausschliesslich wir zuständig, wenns schellt gibts ein wau und er bleibt auf der Decke liegen. Im Garten am Zaun achten wir drauf dass er nicht ausflippt wenn ein anderer HH mit Hund kommt, allein ist Sino im Garten niemals.

    Territorialtrieb: Ja leider. Er hat sich vorgenommen 100 km nördlich unseres zuhauses und 100 km südlich alle unkastrierten Rüden zu vertreiben, Ordnung muss sein. In der Hundeschule kam Sino mit einem kastrierten Rüden relativ gut klar, er machte keine Anstalten den anderen zu verjagen. Jetzt haben wir den HH nebst Hund zufällig 100 m von unserem Haus entfernt getroffen, die Hunde erkannten sich auch, aber Sino war außer sich wie sich der andere Hund hierher wagen könne. Da wärs mit Frieden vorbei gewesen. Natürlich war Sino an der Leine und es ist nichts passiert.

    Einbrecher möcht ich bei uns nicht sein allerdings würde Sino bereits den Krach beim versuchten aufbrechen bemerken und warnen.

    Ich bin für die Gesamtkonstellation eigentlich recht dankbar. Dafür hat er wenig bis keinen Jagdtrieb. Es ist sehr witzig wenn wir durch einen Schwarm Kanadagänse laufen oder auf der Weide alle Ponnies angelaufen kommen um ein bisschen an Sino rumzuschnüffeln. Da brauch ich keine Sorge haben dass was passiert.

    Die Körpersprache von Sino ist klar erkennbar, jeglicher geplanter Angriff ist gut ablesbar. Manchmal seh ich schon am Kopfrucken dass er irgend etwas anpeilt und kann sofort eingreifen, ohne dass er sich überhaupt aufplustert. bei solchen Hunden ist es wirklich wichtig, wenn man weiss was grad in dem Hund vorgeht. macht das Helikoptern etwas einfacher.

    LG

    Mikkki