Beiträge von Mikkki

    Hi,

    ich finde, hier gehen irgendwie einige Begriffe durcheinander.

    Das Gegenteil von sicher ist unsicher.
    Entweder ein Hund hat Schutztrieb oder nicht.
    Eine Selbstverteidigung hat mit Schutztrieb nichts zu tun.

    Und jetzt darf man kombinieren.

    ein unsicherer Hund kann Schutztrieb haben, natürlich hat er auch ein Interesse seine Ressource zu schützen. Da er Situationen aber möglicherweise eher emotional verarbeitet und bewertet, ist das Verhalten nicht gut vorhhersehbar und manchmal überraschend. Angst ist immer schlecht wenn Entscheidungen gefragt sind. Ist beim Menschen oft auch so.


    Ein sicherer Hund mit Schutztrieb geht nach vorne wenn er meint es müsste sein. Abwägen und bewerten kann er besser.

    Jedes Lebewesen, dass angegriffen wird und nicht die Chance zur Flucht hat wird sich wehren. Mäuse wehren sich gegen Katzen, lediglich das Ergebnis ist immer einseitig.

    Ein Hund wird seine Bezugspersonen immer als besonders wichtig für sein Leben erachten. Hat er mental verankert, dass Kämpfe allgemein sich lohnen können, wird er dieses Mittel auch eher ganz selbstverständlich einsetzen wollen. Er schützt das was ihm wichtig ist. Manche Hunde würden eher sterben wollen, als das dem Hundebesitzer irgend etwas passiert. Jagdhunde z.B. die den verletzten Jäger beispielsweise vor einem Bären schützen wollen.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    Sino wird nächsten Monat 6 Jahre alt, er ist eine Komplettmischung mit zumindest etwas Collieblut.Im Tierheim, wo wir ihn herhaben hat man uns das gesagt, und ein Gentest hat dies bestätigt. ( Wir waren selbst überrascht)


    Oder tingelt er etwa rastlos durch die Wohnung, um ständig zu schauen, ob auch noch alle da sind?

    nee, nicht ansatzweise.
    Und ja, er ist mal hier, mal da, aber immer ruhig und die Überlegung nach der jeweiligen Bequemlichkeit mag eine Rolle spielen.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    unser Sino ist ein sehr soveräner Hund, selbstbewusst, kaum beeindruckbar durch äußere Enflüsse, ruhig, ausgeglichen, menschenfreundlich, uns treu ergeben. Er hat in unserer Familie niemanden, den er bevorzugt und hört auch auf alle Familienmitglieder, alles super. Das er nicht soo gern allein ist, ist verständlich, richtig was ausmachen tuts ihm aber auch nicht, 4 oder 5 stunden vormittags eigentlich kein Problem. Wenn aber jemand zu Hause ist, kontrolliert er schon mal ganz gerne und kommt wenns nach ihm ginge auch überall hin mit. Bislang unterbinden wird das eigentlich nicht so richtig. Da er nicht aufdringlich wird wars eigentlich egal ob er jetzt 2 m neben dem Schreibtisch liegt oder nicht. Wenn nun einer von uns das Haus verlässt wird er genau beobachtet, eigentlich will Sino dann mit.
    Wenn jemand kommt, freudiges Begrüßen.

    In der letzten Zeit habe ich allerdings so das Gefühl, das er es ganz gerne hätte, wenn die ganze Familie zusammen ist, sogenanntes Familienhüten ist angesagt.

    Damit einhergehen könnte ein gewisses Kontrollverhalten wie o.a. Sichtbare Auswirkung hiervon: Verlässt jemand das Haus während er frisst, stellt er sofort das Fressen ein und frisst auch nicht weiter.
    Kommt der Betreffende wieder ist der Napf ruck zuck leer auch wenn Stunden dazwischenliegen. Ist nicht immer so , aber manchmal halt doch, eben ein bisschen auffällig. Um das Fressen selbst machen wir überhaupt kein Aufhebens, entweder er frisst oder eben nicht. Frisst er heute nicht, frisst er halt morgen umso mehr. Und dann knabbert Sino in der letzten Zeit häufiger an seinem Stoffball, schon intensiver möglicherweise Stressabbau? Sollte sich der Hund das Familienhüten als Aufgabe gestelllt haben, ist das natürlich eine stressige Sache, weil sie für ihn einfach nicht funktionieren kann.

    Analsysier ich da zu viel?? ist das zu weit gedacht? Gibts das überhaupt was ich da beschreibe, ist das wirklich ein Problem selbst wenn es stimmt?

    Als Gegenmassnahme könnte ich mir nur vorstellen, den Hund mehr einzuschränken, die Wohnzimmertür auch mal zuzumachen , Folgen konsequent unterbinden, möglicherweise auch weniger kuscheln.

    Habt Ihr sowas bei Euren Hunden schonmal erlebt? Wie seid Ihr damit umgegangen? Gabs bei Euch noch andere spezifische Verhaltensmuster bei ähnlichen Grundgedanken?? Was haben Eure Hund gemacht?

    Ich freue mich auf einen regen Austausch und Tips.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    ohne Fische brauchst du keine Pumpe. Molche z.B. lieben unbewegtes Wasser. Pumpen gleichen immer nur eine fehlerhafte Anlage aus. Bei einem gut angelegten Teich brauchts die einfach nicht. Es ist immer genug Sauerstoff im Wasser.
    Meine Teiche laufen tatsächlich manchmal einfach über, ist egal.

    LG

    Mikkki

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    Hi,

    funktioniert ein etwas größerer Teich ( am besten ohne Fische) hat man schnell Molche Frösche, Klein und Grosslibellen bei sich.Kleinlibellen hab ich 6-7 verschiedene Arten hier, Großlibellen 4 und seit 2 Jahren sogar Prachtlibellen. Ob die letztgenannten hier Eier legen weiss ich aber nicht. Grosslibellen heften sich beim Schlupf übrigens gerne an Krebsscheren. ich hoffe ihr habt nun ein richtig Bock auf Teiche und fangt schnell an...

    LG

    Mikkki

    Auf den Teichboden auch lehmhaltige Erde ca. 5-6 cm hoch, mehr brauchts nicht. Lehm ist dann besonders gut wenn er nach dem Wässern weich wird. Bleibt er in Brockenform ist er eher ungeeignet. Vielleicht eine kleine Seerose im Korb auf den Teichboden stellen. Wassertrübungen wegen des Zusammentreffens von Wasser und Lehm legen sich ganz schnell, ca. 2 Tage.

    Ist die Wanne insgesamt schwer genug kann von außen eingeschlämmt werden, sprich die Wanne sitzt dann fest in der Erde.

    Besonders geeignete Pflanzen für die Tiefenzone gerade am Anfang: Hornkraut, Wasserpest und Krebsscheren. allesamt äußertst robust, wuchsfreudig, nehmen viele Nährstoffe auf und sind direkte Algenkonkurrenten.Viele verschiedene Pflanzen- wenig Algen. Diese Pflanzen wirft man einfach ins Wasser, sie wachsen von selbst.

    Gut geeignet für den Teichrand: Binsen, Sumpfhahnenfuß, Schwertlilie, Rohrkkolben, Igelkolben.

    Anfänglich nich so geeignet, weil zu zart und wenig bioeffektiv:

    Im ersten Jahr gibts immer Algen, je mehr Pflanzen da sind je besser wirds. Gabs früher Molche in der Nähe oder am selben Ort kann man Glück haben und sie kommmen schon im ersten Jahr.
    Vorzugsweise dann wenn im Teich keine Fische sind. Fische stoeren m.E in einem so kleinen Biotop immer, gerade Goldfische sind verheerend, sie fressen Pflanzen, fressen alles Kleingetier, wühlen alles auf und brauchen z.T. noch extra Sauerstoff. Ich hatte noch nie welche und freue mich über die Atrtenvielfalt.

    gleich Teil 3

    Hi,
    klar ists Freizeit aber auch liebes Hobby, und für den Naturschutz teilweise extrem wichtig. Liegen nämlich kleinere natürliche Teiche und Tümpel isoliert voneinander, leidet die genetische Vielfalt. Auch private Teiche können da Brücken bauen und eine Vernetzung ermöglichen. Läufts in einem Teich mal schlecht kann das woanders aufgefangen werden.

    @CH-Troete: da wo jetzt noch wasser ist mal mit nem Kescher durchgehen, vielleicht sind noch Molche da, die am besten woanders unterkommen können. Überleben sie dort, sind sie nächstes Frühjahr wieder bei Dir.
    Grabegabel und spaten wären die Werkzeuge meiner Wahl.

    Dann alles ausbuddeln, Wanne rein, ausrichten halbvoll Wasser rein Teichrand mit lehmhaltiger Erde auffüllen keine Teicherde aus Gärtnereien, da ist zuviel Dünger drin.

    so ich schick das ab und schreib den nächsten Teil...