Hi,
ich persönlich seh die Sache mit der Darmgesundheit beim Hund eher als eine langfristig einzustielende Angelegenheit.
Als wir Sino aus dem TH bekamen ( er war 3 jahre alt) litt er unter Futtermittelallergien, diversen Unverträglichkeiten und hatte eine Giardien Infektion gerade überstanden. Er vertrug fast kein Nassfutter oder diveres Trockenfutter, hatte häufiger DF. Einmal an Pipi geleckt wie es Rüden nunmal gerne tun,- Übelkeit Futterverweigerung. Einmal Bachwasser getrunken, Übelkeit und natürlich Futterverweigerung. Degleichen bei der Aufnahme von Pferdeäpfeln, verabreichen von Wurmmitteln usw. Inklusive fast blutiger Pfoten und einem komplett schwarzen Ohr. Zudem bestimmt 3-4 kg Untergewicht. Letztlich brachte eine Ausschlussdiät Anhaltspunkte dafür was er nicht verträgt und wir haben nunmehr für ihn sichere Futtermittel. Gottseidank war sein Darm noch nicht so geschädigt, dass es nicht noch reversibel gewesen.
wäre. Er ist mittlerweile völlig robust, selbst wenn er mal 3 Pferdeäpfel aufnimmt wird ihm nicht schlecht und er hat weiter guten Hunger auf seine Abendration Rind. Bachwasser und alles andere wie oben beschrieben kein Problem.
Nur wenn Herrchen zu doof ist seine Büchsen rechtzeitig nachzubestellen gibts kurzfristige Probs, die sich aber schnell wieder beheben lassen.
Ein Hund dessen Darm gesund , nicht von Allergien und draufgesattelten Unverträglichkeiten gequält und infolgedessen nicht entzündet ist, wird regelmäßig mit geringeren Infektionen durch Bakterien , Würmer oder eben auch Giardien fertig werden können. Ich vermute sogar dass wesentlich mehr Erreger notwendig sind um eine Infektion überhaupt auslösen zu können.
Insofern versuche ich zwar ihn von Pferdeäpfeln o.ä. Mist fernzuhalten, wenns nicht klappt ist das aber auch kein Drama.
Sino gehts gut.
LG
Mikkki