Beiträge von Mikkki

    Hi,
    @Kady81:als Hund emotional in eine Begegnung hineinzugehen ist immer schlecht. Zu zeigen dass man sich unwohl fühlt ist wahrscheinlich schon zuviel. Man zeigt schon dass der andere Macht hat und das man sich Gedanken macht ob alles gut geht. Dieser Hund wird optional zum Spielball. Schwanz einklemmen geht also gar nicht. Auch deeskalieren bringt nichts, wenn der Große schlecht drauf ist zieht er so oder so das durch was er möchte.

    Besser ist als Kleinhund: Hey Alter hier steh ich. Ich bin ein Hund. Wir können Spass haben oder auch nicht, ich will Dir nichts und wenn Du dich anständig verhälst darfst Du schnüffeln. Aber vorsichtig hörst Du? Und glaub mir ich mach Dich an, wenn das hier nicht gut geht. Und dann macht der Kleine erstmal gar nichts.

    So geschehen, Sino trabt, der Kleine stellt sich ihm in T-Stellung in den Weg, bietet aber an dass Sino schnüffeln darf.
    So was findet Sino zumindest gut. Dieser Hund wird beachtet werden, auch zukünftig.

    Und Kleinsthundedamen die um ihre Geruchsreize wissen kommentieren verbal jeden Schritt der Annäherung und zwar äußerst kritisch. Da kuscht Sino sofort.

    Hunde , die Sino nur anblaffen ohne was zu wollen ( ich bezeichne sie als Sinnlosbeller), haben bei Sino wegen Majestätsbeleidigung ganz schlechte Karten. Seinen Unmut zeigt er dann .

    Kleinhunde mit Erfahrung haben immer bessere Karten. Diejenigen Kleinhunde, die regelmäßig hoch genommen werden entwickeln manchmal das Sendungsbewusstsein, ich bin frech, weil mein Frauchen hinter mir steht. Für eine Hundekommunikation eher unglücklich.

    Ein solches Verhalten ist aber individuell, entweder ein Kleinhund ist so oder auch nicht. Schlechte Erfahrungen können natürlich für kommende Begegnungen sehr belastend sein. Frisch fröhlich frei ist immer besser.

    Ich kann solche Zusammentreffen nicht immer völlig ausschließen, ich habe keine Glaskugel dabei. Wenn irgend möglich vermeide ich Kontakte Sinos mit Kleinhunden, auch wenn er eine tolle Entwicklung bei uns gemacht hat und insgesamt viel ruhiger geworden ist. Es bleibt aber ein Risiko ( oder ich bin halt immer noch vorsichtig). Nur wenn mir die Besitzer der Kleinhunde absolut versichern, dass ihr Hund großhundtauglich ist, gibt's ab und an mal Kontakte auch ohne Leine, die regelmäßig gut ausgegangen sind.
    Aber da Sino zuweilen auch etwas grobmotorisch spielt, sind solche Sequenzen zumeist auch nur von kurzer Dauer.
    Mit den Großen ists für uns viel einfacher. Auch mit fremden Hundedamen spielt Sino bestimmt 2-3 Mal die Woche, seine Kommunikation ist auch nach Einschätzung verschiedener Hundehalter aber auch unserer Trainerin ausgezeichnet. Er zeigt immer an, was gerade mit ihm los ist.


    Das Vorgesagte gilt natürlich nur für unser Tier, da Sino unser Ersthund ist, kann ich auch nicht sagen, ob man aus unseren Erfahrungen auch für andere Tiere Dinge ableiten oder eine Prognose erstellen kann.
    Ich hoffe nicht dass ich irgend einem Kleinhundehalter auf die Füsse gestiegen bin, ich habe keine Erfahrung mit solchen Tieren und kenne sie nur aus Begegnungen mit Sino. Schon als Kind habe ich lieber mit Doggen gespielt, als mit den Kleinen. Aber selbstverständlich pass ich auch auf die Kleinen auf.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    ich beschreibs mal aus der Sicht meines Hundes ( Schulterhöhe etwas über 60 cm, 27 kg), wobei ich vorausschicken kann, dass er die Hundekommunikation grds perfekt beherrscht ( Ausnahme Kurzschnauzen versteht er nicht, warum auch immer). Auch mit Whippets kommt er klar, die tragen die Rute anders, da muss man erstmal drauf kommen.

    Wir treffen eine junge Frau mit Dobermann, Schäferhund und Yorkshire Terrier. Eigentlich mag Sino so Kleine nicht.
    Der Kleine stellt sich aktiv quer vor Sino und bewegt sich selbstbewusst nicht 1 mm , Sino darf schnüffeln, alles klar.
    Spielaufforderung von Sino.

    Wir treffen seine Chihuahua Feundin, die macht Sino schon auf 5 m rund, weil er sich gefälligst langsam zu nähern hat und erstmal stillhalten muss bevor überhaupt was passiert. Sino ist still und folgsam, kuscht quasi.

    Es kommt ein Kleiner auf Sino zu, bellt laut, und achtet nicht auf Sinos Knurren. Höchste Alarmstufe, der Kleine darf nicht näher, dafür sorge ich konsequent.
    Überhaupt, ist der Kleine entweder zu frech oder aber auch zu kuschig, wird Sino eher nicht klarkommen.
    Selbstbewusste Zwerge, die nicht übertreiben, mit guter Kommunikation werden beachtet, die anderen möchte unserer nicht in seiner Nähe.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    also auch wenns schon zu spät ist für den Tip, aber als wir unseren MuskelTobeSino bekamen kauften wir ein gutes Leder HB von Hunter. 3 Leinen sind kaputt wegen Karabinerhaken aber das HB ist immer noch gut, sehr bequem und stabil.
    Gsd ist die Sturm und Drangzeit vorbei, er ist fast leinenführig geworden.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    da hast Du natürlich recht. Da sind die Tiere durchaus unterschiedlich. Deshalb hab ich es so beschrieben wie bei meinem die größten Chancen wären, dass es gut geht. Ich weiss nicht im einzelnen wie die beiden da drauf sind, das muss man entsprechend anpassen. Und ich glaube nicht, dass überhaupt ein Versuch gestartet würde, wenn der eine wirklich ein " Locher" wäre. Ich wiederhole mich aber zumeist geht's ohne Leine besser. Rüden, die einander begegnen selbst wenn sie sich nicht mögen, zumeist machen sie denn doch nur ein großes Getöse und man kann sie gut abfischen.
    ( Natürlich ohne Handy :pfeif: :pfeif: )

    LG

    Mikkki

    Hi,
    nun , wir machen so ein " Theater", hat bisher immer geklappt. Immer...
    Und wenn die Hunde Theater machen sollten, sammelt man sie halt schnell wieder ein.
    Glaub mir, ich kenn an Sino jede Haarspitze. Bewegt sich bei einer solchen Begegnung nur eine falsch, ist Sino schneller an der Leine bevor er überhaupt bemerkt, dass er sich gleich aufregen könnte. Geht natürlich nicht mit Handy inne Finger.
    Im übrigen schreib ich hier nach bestem Wissen und Gewissen, manchmal auch länger. Wenn dann jemand einfach reinplatzt und dies unsubstantiiert als Theater brandmarkt, ist dies wohl nicht ganz sachlich , gelle.
    Jeder macht so wie er selbst meint.

    Mikkki

    PS: Ich wünsch alles Gute dass die Begegnung klappen kann. Es kommt wirklich auf den einzelnen Hund an.
    Sino hatte mehrere Freunde, die er nachdem sie in die Pubertät kamen samt und sonders nicht mehr neben sich geduldet hat. Seufz.

    Hi,
    ich würde zur Kastra raten. Zum einen soll er sich tatsächlich nicht vermehren können. Zum anderen dürfte im Dorf wohl kaum akzeptiert werden, dass der Hund rammelt. Von der Sterilisation wissen ja nur die wenigsten.
    Ohne jemand nahetreten zu wollen, aber ich fürchte, ein solcher sterilisierter Hund könnte einfach verschwinden.
    Bei einer Kastra ist sichtbar alles klar.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    straight aufeinander zugehen heisst in der Hundesprache nur Konflikt.

    Nur mal dazu. Ich würde das erstmal anders regeln, und zwar mit 2 Pärchen und 2 Hunden.
    2 Leute halten die Hunde auf ca10 m Abstand, 2 Leute gehen locker und freundlich redend aufeinader zu und umarmen sich. Also völlig relaxed. Die Hunde dürfen zuschauen. Dann gehen die jeweiligen Partner zurück, halten den jeweiligen Hund und das Spielchen wiederholt sich. Dann geht man spazieren jeweils mit dem anderen Partner und der jeweilige Hund darf schnüffeln. Ales auf Abstand zum anderen Hund. Haben sich die Hunde bis dato noch nicht aufgeregt und sind neugierig aufeinander dürfen sie sich etwas nähern. Und dann heisst es auf Körpersprache achten, sind beide freudig aufgeregt kann man wohl losmachen. Man sollte nur bereit sein wenns doch schief geht.
    Was für ein Hund soll denn zum Pubertier?? ich hoffe doch ein Mädchen...An der Leine ein kennenlernen zu ermöglichen ist meistens nicht so toll, da kann vieles stören.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    ich kann mir dies nur schwerlich vorstellen, schliesslich dürfte sich ein Verhältnismäßigkeitsfrage bei der Abwehr stellen.
    Je stärker der Angriff ( und eine Vergewaltigung dürfte sehr schwer wiegen) desto mehr darf sich die Dame wehren.
    Nähmen wir an sie hätte ein Messer dabei gehabt und hätte den Vergewaltiger schwer verletzt oder gar unabsichtlich getötet, ich glaube kaum, dass sie verurteilt worden wäre.
    insofern hätte auch der Hund nicht unangemessen reagiert. Und nur darum kanns ja gehen.

    Nur meine Meinung..

    LG

    Mikkki