Hi,
gemach, gemach, ein Hundetrainer ist sicherlich nicht schlecht.
Der Hund ist völlig neu bei Dir, muss sich erst an Dich gewöhnen und lernen Dir zu vertrauen.
Vor allem muss er erst lernen,wofür Du zuständig bist, und wo er schon mal gar nichts zu melden hat.
Thema Besuch: Es schellt, unser Hund regt sich sofort auf, kriegt das Kommando ab auf deine Decke, das ist mein Besuch, dafür bin ich zuständig. Besuch kommt rein, wird von mir ausgiebig begrüsst, der Hund links liegen gelassen vom Besuch und auch von mir. Sino hat gelernt, es passiert nichts, mein Boss hat alles im Griff, Gefahr droht schon mal gar nicht. Ich , ( sprich Hund) muss mich um nichts kümmern.
Das kennt Deiner noch gar nicht. Und dann greifst Du noch in den Konflikt mit dem Besuch ein, indem Du ihn auch noch bestärkst in seiner Aggression?? Da brauchst Du dich nicht wundern. Ein Hund will nicht beruhigt werden, er muss gesagt bekommen was er tun soll. So hat Dein Hund vermittelt bekommen, oha Frauchen weiss gar nichts, ich muss eingreifen.
Genau dies soll ja nicht geschehen. Und da er dich nicht gut kennt, und auch in Euer Leben noch keine Routine reingekommen ist, musst Du umso deutlicher ( natürlich nur liebevoll) zeigen, was Sache ist.
Zu deutsch: Du hast gemerkt, wie der Hund reagiert, also zeigst Du ihm wies geht.
Es klingelt, Tür zu, Hund in einem Raum und Du schäkerst mit dem Besuch woanders, z.B. in der Küche. du hast es so nicht nur im Griff, sondern der Hund weiss er ist nicht zuständig. Vielleicht nach einer halben Stunde kurz die Tür öffnen und den Hund links liegen lassen. Bleibt er ruhig darf er mal kurz schnüffeln, da, und erst dann geht's weiter.s wars.
Darein muss Routine kommen, und erst dann geht's weiter.
Du überforderst das Tier wenn Du deine Gedanken in ihn projezierst. Für den Hund ist ein Besucher im Augenblick ein potentieller Feind, hilf ihm..
LG
Mikkki
PS: So langsam war ich noch nie, als ich anfing zu schreiben gabs hier 3 ( in Worten drei Posts)